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  Das Dilemma der Sparer im Euroraum – weshalb strukturelle Trends wichtiger sind als Konjunkturzyklen

Frankfurt am Main, 11. Juni 2018 – Europäische Sparer werden ihr Anlageverhalten anpassen müssen, um mittelfristig positive Renditen erwirtschaften zu können. Dieser Ansicht ist Adrian Daniel, Fondsmanager des MAINFIRST - ABSOLUTE RETURN MULTI ASSET, dessen Auflagedatum sich nun zum fünften Mal jährt. Die Wachstumsdynamik im Euroraum kühle sich ab und die Niedrigzinsphase werde weiter anhalten. „Sich lediglich auf die derzeit gute wirtschaftliche Situation zu stützen, ist angesichts eines Blicks auf die Frühindikatoren nicht ratsam“, so der Fondsmanager. Er rät Anlegern, globaler zu investieren und ihr Portfolio insgesamt stärker an langfristigen strukturellen Trends als an Konjunkturzyklen auszurichten.

Zwar hätten die europäischen Aktienmärkte zuletzt eine insgesamt positive Performance aufgewiesen, im globalen Vergleich falle aber eine deutliche relative Underperformance auf. In den vergangenen sechs Jahren hätte beispielsweise der MSCI EMU Index (European Economic and Monetary Union) währungsbereinigt rund 50 Prozent weniger Gewinn eingefahren als der MSCI USA. Eine globalere Ausrichtung hätte sich also bereits rückwirkend ausgezahlt. In Zukunft dürfte sie aber noch wichtiger werden, denn Frühindikatoren hätten Anfang des Jahres temporäre Höchstpunkte markiert und damit auf eine mögliche Abkühlung der Wachstumsdynamik im Euro-Raum gedeutet. So beispielsweise der ifo-Geschäftsklimaindex, der im November mit rund 105,2 Zählern auf einem langfristigen Hoch notierte und seitdem gesunken ist. „Der DAX befindet sich im längsten Aufschwung der Nachkriegsgeschichte, gleichzeitig befinden wir uns weiterhin in einem Niedrigzinsumfeld“, so Daniel. Vor diesem Hintergrund stecken die Sparer im Euro-Raum vor der Herausforderung, andere Renditemöglichkeiten finden zu müssen.

Denn die Wahrscheinlichkeit ist laut Daniel groß, dass die EZB das Zeitfenster für Zinsanhebungen verpasst – immerhin müsste sich die Europäische Zentralbank nach einem geplanten Stabwechsel Mitte 2019 zunächst sondieren. Und falls der wirtschaftliche Aufschwung in den Vereinigten Staaten kippen sollte und die Federal Reserve ihre Politik der Zinsnormalisierung beende, sei es fraglich, dass die EZB die Zinsen anheben könne. Die Renditemöglichkeiten festverzinslicher Anlagen dürfte vergleichsweise gering bleiben, während der Trend an den europäischen Aktienmärkten recht fortgeschritten erscheint.

Einen Ausweg aus dieser verzwickten Situation bietet laut Daniel nur eine nachhaltige Erweiterung des Investmenthorizonts. Der Experte setzt hier auf eine Mischung aus Anleihen und Aktien. Er ist überzeugt von einer Titelauswahl, die nach einem langfristigen Ansatz erfolgt und sich vor allem auf strukturell wachsende Investmentthemen konzentriert. „Strukturelle Trends sind für uns bedeutend wichtiger als Wirtschaftszyklen. Ihr Einfluss auf die Performance eines Portfolios ist deutlich nachhaltiger“, erklärt Daniel, der mit seinem Fonds eine benchmarkfreie Absolute-Return-Strategie verfolgt.

Derzeit setzt Daniel beispielsweise auf Konzerne, die große Teile ihres Gewinns durch E-Commerce erzielen, wie Amazon und Alibaba. Weitere Investmentthemen sind mobiles Internet, Industrie 4.0 und globale Marken. Bei der Selektion und Allokation der Anlagen im Fonds werden durch das Team sowohl technische Indikatoren genutzt, wie auch Bottom-up- und Top-down-Research fundamental analysiert. Mit einer annualisierten Rendite von 5,5 Prozent seit Auflage am 29. April 2013 hat der MAINFIRST - ABSOLUTE RETURN MULTI ASSET (C) seine angestrebte langfristige Rendite von jährlich fünf Prozent übertroffen (Stand: 30. April 2018, ISIN LU0864714935).

 

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  4 MainFirst Fonds mit Lipper Fund Awards ausgezeichnet
Bei den diesjährigen Lipper Fund Awards konnte MainFirst gleich mehrere Auszeichnungen entgegennehmen.

Seit mehr als drei Jahrzehnten werden mit den Lipper Fund Awards in über 20 Ländern sowohl Investmentgesellschaften wie auch Fonds ausgezeichnet, die durch eine herausragende risikoadjustierte Performance in ihrer jeweiligen Wettbewerbsgruppe überzeugen. 

Gleich mehrfach ausgezeichnet wurde der MainFirst - Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (ISIN LU0816909955), gemanagt von unseren mit AAA-Rating von Citywire bewerteten Fondsmanagern Cornel Bruhin, Dorothea Fröhlich und Thomas Rutz. Der Fonds konnte den Award in der Kategorie Bond Emerging Markets Global Corporates über fünf Jahre in sieben Regionen (Europa, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Skandinavien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich) sowie über drei Jahre in Skandinavien für sich verbuchen. Der vom gleichen Team verantwortete MainFirst - Emerging Markets Credit Opportunities Fund (LU1061983901) konnte in der Kategorie Bond Emerging Markets Global HC über drei Jahre in den Niederlanden punkten. 

Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus verantwortete MainFirst - Germany Fund (LU0390221256) wurde neben weiteren Auszeichnungen, wie dem Euro Fund Award und dem Deutschen Fondspreis, von Lipper zum dritten Mal in Folge in der Kategorie Equity German Sm & Mid Cap über fünf Jahre in Deutschland ausgezeichnet. 

Der MainFirst - Absolute Return Multi Asset (LU0864714000) von Adrian Daniel, Frank Schwarz, Patrick Vogel und Jan-Christoph Herbst konnte in der Kategorie Absolute Return EUR High in der Schweiz über 3 Jahre überzeugen. Adrian Daniel und Patrick Vogel erhielten 2017 auch die Auszeichnung Best Fund Manager 2017 Italy (Mixed Assets - Absolute Return) von Citywire. 

Für das von Thomson Reuters verliehene Lipper Fund Award werden jedes Jahr Investmentfonds mit einer Wertentwicklungshistorie von mindestens 36 Monaten analysiert. Die Fonds, die innerhalb ihrer Vergleichsgruppe über drei, fünf oder zehn Jahre die jeweils beste risikoadjustierte Wertentwicklung erzielt haben, werden mit einem Lipper Fund Award prämiert. 

  Neuer Vorstand bei der MainFirst Bank AG

Frankfurt am Main, 22. März 2018 – Die MainFirst Bank AG erhält einen neuen Vorstand: Ebrahim Attarzadeh wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. April 2018 zum Vorstandsmitglied der MainFirst Bank AG ernannt. Er wird zusammen mit dem Vorstandsmitglied Björn Kirchner ab dem 1. Mai 2018 eine Doppelspitze für die MainFirst Bank AG bilden. Wie bereits im Juli 2017 bekannt gegeben, wird der bisherige Vorstandsvorsitzende Andreas Haindl zum 30. April 2018 mit Auslaufen seines Vertrages auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden.

Ebrahim Attarzadeh ist seit 2006 bei MainFirst tätig. Zunächst begann er im Sales Trading und übernahm dort 2008 die Leitung. Seit 2011 verantwortete er den Bereich Equities. Seine Karriere begann Attarzadeh 2002 bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Björn Kirchner ist bereits seit 2007 Mitglied des Vorstands der Bank. Von 2003 bis 2007 leitete er den Bereich Equity Research, seitdem war er als Chief Financial Officer der MainFirst Bank AG tätig.

Die Hauptversammlung der MainFirst Bank AG hat zudem Marc-Antoine Bree in den Aufsichtsrat gewählt. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Marc-Antoine Bree kommentiert: „Mit der Ernennung von Ebrahim Attarzadeh zum Vorstand der MainFirst Bank AG stellen wir die angekündigte interne Lösung und angestrebte Kontinuität in der Führung durch eine kompetente Persönlichkeit sicher. Im Hinblick auf den Weggang unseres langjährigen Vorstandsvorsitzenden Andreas Haindl zum April 2018 haben wir mit dem Tandem aus Ebrahim Attarzadeh und Björn Kirchner eine ideale Nachfolgelösung gefunden, um die erfolgreiche Positionierung der Bank in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu können.

Der Aufsichtsrat dankt Andreas Haindl für seine hervorragende Arbeit und Leistung beim Aufbau und der Entwicklung der MainFirst Bank AG, die er seit 2006 entscheidend mitgeprägt hat. Gremien und Mitarbeiter werden ihm verbunden bleiben und begleiten ihn für seinen weiteren Weg mit den besten Wünschen.“

 

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  Auf- und Absteiger: Das sind die größten Unternehmen der Welt im Jahr 2025

Frankfurt am Main, 12. März 2018 – Bis zum Jahr 2025 wird sich auf der Liste der weltweit größten Unternehmen einiges verändern. Eine aktuelle Prognose von MainFirst Asset Management ergibt: Während heute Apple, Alphabet und Microsoft die höchste Marktkapitalisierung aufweisen, werden 2025 voraussichtlich Alibaba, Tencent und Amazon das Ranking anführen. „Sie profitieren in den kommenden Jahren von den Zukunftsthemen E-Commerce, künstliche Intelligenz, digitale Werbung und selbstfahrende Autos“, erklärt Frank Schwarz, der die Analyse geleitet hat. Mit dem von ihm gemanagten MainFirst – Global Equities Fund investiert Schwarz seit fünf Jahren erfolgreich in Börsenunternehmen, die von solchen Trends profitieren. Im Jahr 2017 hat der Fonds eine Wertentwicklung von 39 Prozent erzielt, seit der Auflegung vor fünf Jahren von 125 Prozent. [1] „Die voraussichtlichen Verschiebungen bis 2020 sind bereits nahezu in den Aktienkursen eingepreist, deshalb werfen wir unseren Blick weiter voraus, um die besten Investmentchancen zu identifizieren“, so der Fondsmanager, der mit seinem Team ein Universum von rund 700 globalen Unternehmen beobachtet. 

Deutsches Know-how wandert ab
Auffällig ist, dass bis 2025 die regionale Verschiebung zugunsten von Asien zunehmen wird. „Unter den bedeutendsten 20 Konzernen werden dann die meisten ihren Sitz in China, Südkorea und Taiwan haben. Nur die US-Westküste rund ums Silicon Valley kann als Standort noch mithalten. Europa hingegen ist völlig abgehängt – und ein Comeback erscheint nicht realistisch“, kommentiert Schwarz. 2017 hatten mit Nestle und AB Inbev noch zwei Unternehmen unter den Top-20 ihre Zentrale in Europa, schon ab 2020 erwarten die MainFirst-Experten, dass kein einziges europäisches Unternehmen es mehr in die Liste schafft. „Vor 50 Jahren war das noch ganz anders, als Konzerne aus der Automobil-, Öl- und Stahlbranche ganz oben standen. Nun aber booten Technologiewerte alle anderen aus“, erklärt Schwarz. Als Gründe nennt er: „Hierzulande sind eher globale Markenhersteller sowie Luxusgüterproduzenten zuhause. Die USA beispielsweise profitieren von der Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte gepaart mit den Aufstiegschancen im Bildungssystem sowie einer starken Venture-Capital-Szene: Viele Kinder von Immigranten sind als Gründer außerordentlich erfolgreich geworden – ein Beispiel ist Sergey Brin, einer der Google-Gründer.“ In Deutschland hemmten die politischen Rahmenbedingungen sowie das unterentwickelte digitale Netz technologische Entwicklungen, kritisiert Schwarz. „Die besten deutschen Köpfe sind daher abgewandert und haben die zweite und dritte Führungsebene von Unternehmen wie Amazon oder Microsoft erobert.“

 

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[1] MainFirst - Global Equities Fund (C), Stand: 08.03.2018, ISIN: LU0864710602.

 

 

 

  ERNEUT MEHRFACH AUSGEZEICHNET: DIE FONDS VON MAINFIRST

Auch zum Jahresauftakt 2018 freut sich MainFirst wieder darüber, dass eine große Anzahl seiner Fonds von verschiedenen Seiten für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden. 

Zuletzt erhielt der MainFirst Germany Fund (A) den Deutschen Fondpreises in der Kategorie Aktienfonds Deutschland. Mit ihm werden Gesellschaften für ihre besonders "herausragenden" Anlageergebnisse ausgezeichnet. Der Fonds wird von den Portfoliomanagern Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus gemanagt und erzielte im Jahr 2017 eine Performance von 35,38 Prozent, womit er seine Benchmark den HDAX um 20,58 Prozent übertraf.   

Gleich 5 der MainFirst Fonds erhielten ein Euro Fund Award, mit dem die Finanzen Verlag GmbH die besten Fonds des Jahres in Deutschland ausgezeichnet. Hierzu gehörten folgende Fonds:

MainFirst Absolute Return Multi Asset (A) in der Kategorie “Absolute Return / sonstige Strategien” für ein Jahr (1. Platz) und drei Jahre (2. Platz).

MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (A) in der Kategorie „Rentenfonds Schwellenländer“ drei Jahre (2. Platz) und fünf Jahre (3. Platz).

MainFirst Germany Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland / Nebenwerte“ für drei Jahre (3. Platz) und fünf Jahre (2. Platz).

MainFirst Global Equities Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds International“ für ein Jahr (1. Platz) und drei Jahre (2. Platz).

MainFirst Top European Ideas Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds Europa“ für ein Jahr (3. Platz).

 

Auch Morningstar vergab 5 der MainFirst Fonds das höchste Rating von 5 Sternen und 2 Fonds das zweithöchste Rating von 4 Sternen:

MainFirst Absolute Return Multi Asset (C) in der Kategorie EUR Flexible Allocation – Global

 MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (C) in der Kategorie Global Emerging Markets Corporate Bond 

 MainFirst Emerging Markets Credit Opportunities Fund (C) in der Kategorie Global Emerging Markets Corporate Bond

 MainFirst Germany Fund (C) in der Kategorie Germany Small/Mid-Cap Equity

 MainFirst Global Equities Fund (C) in der Kategorie Global Large-Cap Growth Equity

MainFirst Classic Stock Fund (C) in der Kategorie Eurozone Flex-Cap Equity

 MainFirst Top European Ideas Fund (C) in der Kategorie Europe Flex-Cap Equity

 

 

  Ausblick 2018: Welche Zukunftsaktien Outperformance bieten könnten

Frankfurt am Main, 11. Dezember 2017 Anleger brauchen keinen langen Atem, um von Zukunftsthemen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Automatisierung oder autonomem Fahren zu profitieren. Denn Unternehmen mit strukturell wachsenden Geschäftsmodellen dürften bereits 2018 eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt bieten. Dieser Ansicht ist Frank Schwarz, Fondsmanager des MainFirst Global Equities Fund. „Derartige Zukunftsthemen dürften sich im kommenden Jahr in einem für Aktien unverändert förderlichen Umfeld als Performance-Treiber erweisen“, erklärt Fondsmanager Schwarz, zu dessen Top-Positionen derzeit unter anderem Facebook, NVIDIA und Tencent zählen.

Die Macht der Plattformen wächst

Ein starkes Wachstum erwartete der Experte vor allem durch Online-Plattformen, die ihre Geschäftsmodelle 2018 noch stärker monetarisieren könnten. „Die Macht der Plattformen wächst, insbesondere die der etablierten Platzhirsche. Grund ist die steigende Bedeutung digitaler Werbung – schon heute entfällt ein Viertel aller digitalen Werbeumsätze weltweit auf Google, weitere zehn Prozent auf Facebook“, so Schwarz. Prognosen des Marktforschungsunternehmen eMarketer zufolge werden die weltweiten Werbeumsätze im kommenden Jahr um fast acht Prozent auf rund 629 Milliarden US-Dollar steigen. Ende 2017 werden die globalen Umsätze digitaler Werbung erstmalig die der TV-Werbung überstiegen haben. Insbesondere bei Facebook sieht Schwarz Potenzial für wachsende Werbebudgets: „Die Nutzerzahlen sowohl von Facebook inklusive des dazugehörigen Messengers als auch vom eigenständigen Messenger-Dienst WhatsApp sowie der Foto- und Videoplattform Instagram steigen seit Jahren konstant. Insbesondere das Werbepotenzial von Instagram wird unserer Meinung nach vom Markt massiv unterschätzt.“ Eine noch stärkere Wachstumschance sieht der Experte beim asiatischen Marktführer Tencent, der als Betreiber des Messaging Dienstes WeChat eine Monopolstellung am asiatischen Markt besitzt. Auch die großen Player im Bereich e-Commerce dürften dem klassischen Einzelhandel weiter Marktanteile abnehmen, wovon die Marktführer Amazon im Westen und Alibaba in China am meisten profitieren dürften.

Automatisierung und autonomes Fahren erfordern zunehmend Rechenleistung

Eine weitere vielversprechende Aktie für 2018 ist Schwarz zufolge NVIDIA, der Marktführer im Bereich Grafikprozessoren und Chipsätze: „NVIDIA profitiert nicht nur von einer wachsenden Computerspiel-Industrie, die durch Trends wie Virtual Reality immer höhere Grafikleistungen benötigen wird, sondern auch von weiteren Zukunftstrends“, so Schwarz. So fertigt NVIDIA beispielsweise Chips für Datencenter, in denen künstliche Intelligenz zur Anwendung kommt, sowie solche für den Bereich autonomes Fahren. Hier sieht Schwarz das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz so stark aufgestellt, dass er es für möglich hält, dass NVIDIA bis zum Jahr 2025 das nach Marktkapitalisierung viertgrößte Unternehmen der Welt werden könnte. Auch den japanischen Automatisierungstechnik-Konzern Keyence hält Schwarz für einen vielversprechenden Titel, der sowohl vom autonomen Fahren als auch dem verstärkten Einsatz von Robotern in der Produktion profitieren wird.

„Mit diesen und ähnlich zukunftsorientierten Titeln aus Branchen wie beispielsweise der Halbleiterautomatik ist uns im laufenden Jahr eine Outperformance von gut 33 Prozentpunkten[1] gegenüber dem MSCI World in Euro gelungen“, berichtet Schwarz und ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass die Aktien in unserem Portfolio das Potenzial besitzen, 2018 einen Umsatz- und Gewinnzuwachs von etwa 20 Prozent zu erzielen.“

 

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[1] Stand 30. November 2017, MainFirst Global Equities Fund (C), ISIN: LU0864710602.

  Ausgezeichnetes Fondsmanagement - Citywire Italy Award „Best Fund Manager 2017“

MainFirst freut sich gemeinsam mit Adrian Daniel und Patrick Vogel über die Verleihung des Citywire Italy Awards „Best Fund Manager 2017“ in der Kategorie „Mixed Assets – Absolute Return EUR“.

Adrian Daniel und Patrick Vogel managen gemeinsam mit ihrem Team den MainFirst Absolute Return Multi Asset (ISIN LU0864714935).

  MainFirst-Fondsmanager Olgerd Eichler: „Weiter deutliches Potenzial bei zyklischen Werten durch den Run auf defensive Titel“

10 Jahre Top European Ideas Fund

Frankfurt am Main, 17. Juli 2017 Zyklische Titel haben derzeit deutliches Aufholpotenzial. Davon ist Olgerd Eichler, Fondsmanager des MainFirst – Top European Ideas Fund überzeugt. „Obwohl der europäische Konjunkturmotor seit 2011 wieder läuft, haben defensive Titel stärker performt als zyklische“, berichtet Eichler. So haben die defensiven Titel der Lebensmittel- und Getränkehersteller, aber auch Pharmaunternehmen seit der Eurokrise nahezu verdoppelt. Gleichzeitig wuchsen die zyklischen Branchen der europäischen Automobilhersteller nur um circa 60 Prozent, Banken lagen sogar im gleichen Zeitraum im Minus. Eichler erwartet dementsprechend einen Nachholeffekt bei der Kursentwicklung zyklischer Titel. Gleichzeitig warnt Eichler vor den Folgen einer ungebremsten Kursrallye bei defensiven Titeln: „Wir fürchten, dass die niedrigen Zinsen viele Anleger zu Leichtsinn verleiten und durch den Run in defensivere Sektoren die Gefahr einer Blasenbildung entsteht.“ 

Die Lage an den Kapitalmärkten bleibt turbulent 
Die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten stelle die Anleger vor massive Herausforderungen. „Das strukturelle Niedrigzinsumfeld in Europa und die nach wie vor signifikanten Auswirkungen politischer Entscheidungen haben deutlichen Einfluss auf die Entwicklungen an den Kapitalmärkten“, sagt Eichler, der am 13. Juli 2017 auf zehn erfolgreiche Jahre des MainFirst – Top European Ideas Fund zurückblicken kann. Für ihn sind die aktuellen Unwägbarkeiten an den Märkten nichts Neues. „Diese herausfordernden Rahmenbedingungen begleiten uns schon seit der Auflage des Top European Ideas Fund vor zehn Jahren – und dies wird sich so schnell nicht ändern. Bereits kurz nach der Auflage des Fonds brach die große Banken- und Finanzkrise aus. Nach einer kurzen Erholungsphase folgte die Eurokrise und auch der Brexit im vergangenen Jahr sorgte für Turbulenzen. Für uns sind solche unsicheren Rahmenbedingungen inzwischen normal.“

In einem solchen Umfeld sei es umso wichtiger, mit ruhiger Hand und einem disziplinierten Investmentprozess zu agieren. Eichler beherzigt dies bei seinem Fonds selbst. Der nachhaltige Erfolg des MainFirst – Top European Ideas Fund mit einem Mehrwert von 75 Prozent gegenüber dem Vergleichsmaßstab unterstreicht den Erfolg des konsequenten Ansatzes. „Unser stringenter Bottom-up-Ansatz beziehungsweise unser Fokus auf Einzelwerte, unsere detaillierte Analyse und Kenntnis der Unternehmen im Fonds sowie die Konzentration auf eine im Branchenvergleich niedrige Anzahl von Positionen im Portfolio sind die Erfolgsgaranten und Differenzierungsmerkmale“, so Eichler.

Ruhig und strukturiert handeln 
Insgesamt, so ist sich der Fondsmanager sicher, dürften die kommenden Jahre Anlegern Geduld und Mut abverlangen. Eichler rät, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen – dabei helfe ein strukturierter und disziplinierter Anlageansatz. Grundsätzlich setzen Eichler und sein Team bei der Portfolioaufstellung auf eine Reihe von Kerninvestments. Hier investieren sie bewusst mit einem langfristigen Anlagehorizont, um von Neubewertungsprozessen zu profitieren. Bei Neuinvestments ist das Team besonders kritisch. Für Eichler ist ein Investment nur dann interessant, wenn er die Chance sieht, dass sich der Kurs langfristig vervielfachen könnte: „Insgesamt haben wir über die vergangenen zehn Jahren ein ausgeprägtes Gespür für sogenannte Kursraketen entwickelt. Bei der Potenzialbeurteilung hilft uns unter anderem ein Meeting mit dem Management, das Grundvoraussetzung für eine Aufnahme in unser Portfolio ist“.

Mit dieser Devise hat der Fonds die Volatilität der vergangenen zehn Jahre ausgezeichnet gemeistert und seit Auflage eine kumulierte Wertentwicklung von 103 Prozent erzielt (Anteilsklasse C, LU0308864965, Stand: 30. Juni 2017). Das entspricht einem Alpha von rund 75 Prozent gegenüber dem STOXX Europe 600 TR. Die annualisierte Wertentwicklung beträgt seit Auflage gut 7 Prozent (Anteilsklasse C, LU0308864965, Stand: 30. Juni 2017). Dieser Track Record hat dem Fondsmanagement bereits zahlreiche Auszeichnungen beschert, zuletzt zum wiederholten Male den Deutschen Fondspreis.

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  Wechsel in der Führung und in den Aufsichtsgremien von MainFirst

Frankfurt am Main, 13. Juli 2017 – Nach der Etablierung einer langfristig stabilen Aktionärsstruktur durch den Verkauf der Aktienmehrheit an Haron Holding AG im April 2017 leitet MainFirst einen Wechsel in der Unternehmensführung ein. Andreas Haindl, seit 2007 im Vorstand der MainFirst Bank AG und seit 2013 dessen Vorsitzender, wird auf eigenen Wunsch mit Auslaufen seiner derzeitigen Amtsperiode zum30. April 2018 aus der Firma ausscheiden. Die Nachfolge im Vorstand soll unternehmensintern erfolgen und wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Björn Kirchner, Finanzvorstand seit 2007, hat seinen Vertrag bis 2020 verlängert. 

Haindl kommentiert: „MainFirst ist eine besondere unternehmerische Erfolgsgeschichte und ich bin stolz, dass ich diese Bank zwölf Jahre lang, davon seit 2013 als Vorstandsvorsitzender, mitgestalten konnte. Die Geschäftsbereiche von MainFirst sind hervorragend positioniert. Zudem konnten wir im April dieses Jahres mit der Haron Holding einen langfristigen Ankerinvestor gewinnen. Ich bin daher überzeugt, dass 2018 ein guter Zeitpunkt für den Generationswechsel in der Führung ist. Mit dem Kollegen Björn Kirchner und einer internen Nachfolge im Vorstand werden wir dabei Kontinuität gewährleisten. Für mich persönlich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um nochmals neue berufliche Herausforderungen zu verfolgen. Bis dahin werde ich den Übergang mit voller Kraft begleiten.“

Nachdem der bisherige Vorsitzende des Aufsichts- und des Verwaltungsrats, Thomas Emde, mit Auslaufen seiner derzeitigen Amtsperioden Ende Juni 2017 ausgeschieden ist, stehen nun die Nachfolger fest. Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der MainFirst Bank AG ist Herbert Pfennig, bis 31. August 2017 Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG. Zum neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrats der MainFirst Holding AG hat die Generalversammlung Luca Pesarini gewählt, Eigentümer des neuen Mehrheitsaktionärs Haron Holding AG. Thomas Emde begrüßt die Entscheidungen: „Ich freue mich sehr, dass mit den Herren Pesarini und Pfennig zwei außerordentlich erfahrene und erfolgreiche Finanzmanager zu meinen Nachfolgern gewählt wurden.“

 

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  MainFirst sieht sich für die Zukunft bestens aufgestellt

Frankfurt am Main, 24. April 2017 - MainFirst hat eine langfristig stabile Aktionärsstruktur geschaffen und erhält mit der Haron Holding AG einen neuen Mehrheitsaktionär. Altaktionäre von MainFirst haben 24,5 Prozent der MainFirst Holding-Namensaktien an die Haron Holding verkauft - darüber hinaus erwirbt die Haron Holding 4,5 Prozent der eigenen Aktien der MainFirst Holding AG. Das Closing der Transaktion hat sich zum 21. April 2017 vollzogen, nachdem alle erforderlichen aufsichtsrechtlichen Zustimmungen erfolgten. Die Haron Holding, die zuvor bereits 44,9 Prozent des Aktienkapitals der MainFirst Holding hielt, verfügt damit über 73,9 Prozent des Aktienkapitals.

 

 

 

MainFirst mit langfristig stabiler Aktionärsstruktur durch Haron Holding

 

Das Management und die Partner von MainFirst begrüßen das Engagement der Haron Holding. Andreas Haindl, Vorstandsvorsitzender der MainFirst Bank AG, sieht darin einen wichtigen Schritt, um das erfolgreiche Geschäftsmodell von MainFirst fortzuentwickeln: „Wir haben mit der Haron Holding einen Ankeraktionär gewinnen können, der für die weitere Entwicklung des Unternehmens positiv ist. Teil unserer Management-Strategie ist es, eine langfristig stabile Aktionärsstruktur rund um unsere führenden Mitarbeiter zu etablieren. Dies ist uns seit 2014 mit Haron und gleichzeitig mit einer Erweiterung des Partnerkreises – verbunden mit einer deutlichen Verjüngung und Internationalisierung – gelungen.“ Die MainFirst-Mitarbeiter sind mit nunmehr 21,7 Prozent weiterhin signifikant am Unternehmen beteiligt – die Mitarbeiterbeteiligung bleibt damit ein wichtiges Element von MainFirst. „Wichtig war und ist uns, dass die unternehmerische DNA von MainFirst erhalten bleibt“, betont Haindl.

 

MainFirst wirtschaftlich sehr gut aufgestellt

 

Haron ist bereits seit 2014 ein signifikanter Aktionär von MainFirst und unterstützt die Ausrichtung sowie die Strategie des Unternehmens. MainFirst hat sich in den vergangenen Jahren auf ihre Positionierung als europäische Kapitalmarktbank fokussiert und die Ausrichtung auf aktive Outperformance und Alpha-Generierung für ihre Kunden weiter gestärkt – sowohl im Geschäftsbereich Equity Brokerage als auch im Bereich Asset Management. „Im Equity Brokerage haben wir Marktanteile hinzugewonnen“, stellt Haindl fest. „Der Erfolg als europäisches Aktienhandelshaus beruht auf unserem qualitativ sehr hochwertigen Research mit Fokus auf deutsche, schweizerische, französische und italienische Mid- und Large-Cap-Aktien.“ Das Profil in diesem Bereich hat MainFirst – auch in Vorbereitung auf MiFID II – in den letzten Jahren deutlich geschärft. „Zudem haben wir den Geschäftsbereich Asset Management mit renommierten Personalzugängen gezielt ausbauen können. Thomas Meier erweitert unser Anlagespektrum bei Aktienstrategien – und das Team um Björn Esser steht für herausragende Erfahrung im Bereich Multi Asset und Absolute Return“, so Haindl weiter. Darüber hinaus hat sich MainFirst mit der Luxemburger Kapitalverwaltungsgesellschaft MainFirst Affiliated Fund Managers S.A. ein Angebot im Bereich Asset Servicing aufgebaut.

 

Idealer Zeitpunkt für Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats

 

Angesichts der wirtschaftlichen Stärke von MainFirst und der Stabilität des Unternehmens sieht der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Emde den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel an der Spitze von Aufsichtsrat und Verwaltungsrat. Emde, seit Gründung 2001 Aufsichtsratsvorsitzender der MainFirst Bank AG und gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzender der MainFirst Holding AG, wird daher mit Auslaufen seiner derzeitigen Amtsperioden zu den Hauptversammlungen im zweiten Quartal 2017 auf eigenen Wunsch aus beiden Ämtern ausscheiden. Er wird dem Unternehmen jedoch als rechtlicher Berater verbunden bleiben. „Nach der einvernehmlichen Mehrheitsübernahme durch Haron Holding und über 15-jähriger Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender ist für mich mit Auslaufen meiner derzeitigen Aufsichtsratsperiode der richtige Zeitpunkt gekommen, die Ämter in neue Hände zu geben“, sagt Thomas Emde. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass MainFirst für die Zukunft richtig aufgestellt ist und sich auf dieser starken Basis gut weiterentwickeln wird. Ich habe diese außergewöhnliche unternehmerische Leistung und Erfolgsgeschichte seit Gründung im Jahr 2001 immer gerne begleitet.“

 

„Herr Dr. Emde hat in den vergangenen Jahren einen sehr wichtigen Beitrag zum Aufbau und Ausbau von MainFirst geleistet“, sagt Andreas Haindl. „Ich danke Herrn Dr. Emde, auch im Namen des gesamten MainFirst-Teams, ganz besonders für seinen hohen Einsatz und die vorausschauende Unterstützung unserer Bank und des Managements seit der Gründung von MainFirst im Jahr 2001. Für seine Zukunft wünsche ich ihm alles Gute.“

 

Über MainFirst

 

MainFirst, 2001 gegründet, ist ein unabhängiger europäischer Finanzdienstleister, spezialisiert auf Equity Brokerage, Equity Capital Markets und Asset Management. Die Gruppe beschäftigt etwa 180 Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt, London, Luxemburg, Mailand, München, New York, Paris und Zürich.

 

MainFirst Equity Brokerage ist eines der führenden unabhängigen, europäischen institutionellen Aktienresearch- und -handelshäuser. 35 Analysten verfolgen im Research circa 260 deutsche, schweizerische, französische und italienische Mid- und Large-Cap-Unternehmen. Der Fokus liegt auf „High Alpha“-generierenden Ideen, welche nicht zwangsläufig konsensuell sind. Die multi-lokale Aufstellung des Teams erreicht besondere Nähe sowohl zu europäischen Unternehmen als auch Investoren.

 

MainFirst Asset Management verfolgt einen Multi Boutique-Ansatz und konzentriert sich dabei auf Investmentstrategien in den Asset-Klassen Aktien, Fixed Income und Multi Asset/Absolute Return. Erfahrene Portfoliomanagement-Teams entwickeln Strategien mit hohem Active Share und individuellen Investmentprozessen. Dies ist kombiniert mit den klar definierten Abläufen einer breit aufgestellten, internationalen Plattform. Das Unternehmen verwaltet sowohl Publikumsfonds als auch individuelle Spezialmandate.

 

 

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