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  MAINFIRST und ETHENEA bündeln Vertriebsunterstützung in neuer Gesellschaft

Frankfurt am Main, 9. Januar 2019 Die beiden Asset Manager MAINFIRST Asset Management und ETHENEA Independent Investors S.A. bündeln ihre Vertriebsunterstützung in der neugegründeten Gesellschaft FENTHUM S.A. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg übernimmt ab sofort die Aktivitäten zur Vertriebsunterstützung beider Fondsgesellschaften.
Die Betreuung institutioneller Investoren sowie die individuelle Mandatsbetreuung für Deutschland und Österreich bleibt weiterhin bei MAINFIRST. Auf diese Weise können spezifische institutionelle Anforderungen in enger Zusammenarbeit mit dem Fondsmanagement und den dedizierten Kundenberatern einfach und effizient umgesetzt werden. 

„Mit FENTHUM gewinnen wir eine europaweite Marktpräsenz und bauen die Vorteile für unsere Kunden weiter aus, indem ein größeres Team mit starken Kompetenzen Kunden an mehr Orten intensiver betreuen kann“, sagt Oliver Haseley, Geschäftsführer der MAINFIRST Asset Management. FENTHUM übernimmt dabei ausschließlich die Vertriebsunterstützung. „Die eigenständig geführten Unternehmen MAINFIRST und ETHENEA bleiben weiterhin unabhängig und bieten ein eigenständiges, komplementäres Produktspektrum an“, so Haseley.

Neben dem optimierten Service ist auch die größere Fondspalette für die Kunden von Vorteil. „Das kombinierte Angebot von ETHENEA und MAINFIRST bietet eine breite und ausgewogene Auswahl an Portfoliolösungen für jedes Kundenprofil“, sagt Dominic Nys, Executive Director and Global Head of Business Development der FENTHUM S.A. „Mit dem größeren und breiter aufgestellten Team können wir den bestmöglichen Kundenservice bieten. FENTHUM unterstützt ETHENEA und MAINFIRST darin, Bestandskunden einen noch besseren Service bieten zu können und Neukunden durch eine attraktive Fondspalette zu überzeugen.“

Alle drei Unternehmen, MAINFIRST Asset Management, ETHENEA und FENTHUM, gehören mehrheitlich der Haron Holding. Mit Gründung der FENTHUM fokussieren sich die drei Schwesterunternehmen noch stärker auf ihr Kerngeschäft: ein breites Angebot im Bereich Asset Management mit exzellentem Service für Kunden. 

 

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  EM-Unternehmensanleihen: MainFirst rechnet für die kommenden Jahre mit soliden Renditen und sieht interessante Einstiegsmöglichkeiten

Frankfurt am Main, 13. Dezember 2018. Unternehmensanleihen aus Schwellenländern sollten in den kommenden Jahren solide Renditen erzielen. Davon ist Thomas Rutz, Schwellenländer-Experte beim unabhängigen Finanzdienstleister MainFirst überzeugt. „Die Fundamentaldaten von EM-Unternehmen sind nach wie vor stark und sie haben mehr Handlungsspielraum als Unternehmen in entwickelten Ländern“, sagt Rutz. Aus seiner Sicht sind viele Unternehmensanleihen aus Schwellenländern derzeit sehr attraktiv. Die Anleihen im JP Morgan Corporate Emerging Market Bond Index (CEMBI) zum Beispiel hätten ein identisches Risiko-Rendite-Profil wie US High Yields und EUR High Yields. Zudem hätten viele EM-Unternehmen noch Aufwärtspotenzial, da sie derzeit viel weniger ausgelastet seien. Denn im Gegensatz zu den Industrieländern sind die Schwellenländer noch frühzyklisch oder höchstens in der Mitte des Zyklus und hier besteht daher noch viel Potenzial.

Pluspunkte der Schwellenländer 
Schon rückblickend hätten Emerging Markets-Assets in Relation zu vergleichbaren Anlagen in den entwickelten Märkten deutlich bessere risikoadjustierte Renditen erzielt. So hätten CEMBI High Yields aktienähnliche Renditen erzielt, während ihre Volatilität nur ein Drittel so hoch war. Entsprechend habe ein vergleichbares Portfolio ohne Schwellenländerpositionen schwächer performt als eines mit. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren laut Rutz, der bei MainFirst den MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced sowie den MainFirst Emerging Markets Credit Opportunities Fund managt, fortsetzen. „Die EM- und Grenzmärkte sind sehr heterogen. Auch wenn einige unter Druck geraten sind, hat sich die Mehrheit der Schwellenländer als ziemlich widerstandsfähig erwiesen“, sagt Rutz. Viele von ihnen böten nun attraktive Einstiegsmöglichkeiten: „Seit Dezember 2016 war der High Yield Markt nicht mehr so günstig wie jetzt.“

Hinzu kommt, dass die EM-Ausfallraten gegenüber ihrem Höchststand im November 2016 deutlich gesunken seien – „ein Anzeichen dafür, dass wir in einen neuen Kreditzyklus eintreten“, meint Rutz. Die Bilanz vieler Unternehmen verbessere sich. Der globale Wachstumstrend stütze das Gewinnwachstum der Unternehmen und führe zu einem höheren Cash-Bestand sowie einer geringeren Verschuldung. Zudem sind die Rohstoffmärkte ausgeglichen, weshalb Rutz davon ausgeht, dass sich der Rohstoffzyklus auch fortsetzen und Schwellenländern weiteren Auftrieb geben wird.

Der Einfluss des US-Dollars ist begrenzt
Rutz hält den Einfluss des US-Dollars bei Investments in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern für begrenzt. Zwar bleibe die Entwicklung der US-Währung ein wesentlicher Faktor für die Performance von Investments in den Emerging Markets. „Viele EM-Unternehmen sichern ihre Währungsrisiken allerdings ab oder erhalten sogar Cashflows in USD, so dass sich die Stärke des US-Dollars nur begrenzt auf die Bilanz von solchen Unternehmen in Schwellenländern auswirkt oder sogar einen positiven Effekt hat“, so Rutz. Emerging Markets-Währungen dagegen hätten seit Jahresbeginn im Schnitt um rund 14 Prozent an Wert verloren und befänden sich derzeit auf dem Niveau von Anfang 2016. Angesichts der positiven Fundamentaldaten und der breiteren realen Zinsen in den Emerging Markets im Vergleich zu Industrieländern rechnet Rutz allerdings mit einem erneuten Anstieg des Niveaus und auch damit, dass der US-Dollar nicht mehr wirklich stärker werden wird.  

Schwellenländer sind heute der diversifizierteste Anleihenmarkt 
In den vier wichtigsten EM-Benchmarkindizes für festverzinsliche Wertpapiere sind bereits mehr als 150 Einzelmärkte enthalten und hier ist noch viel Potenzial nach oben. Im Vergleich dazu gibt es in den Industrieländern maximal 144 Einzelmärkte. Mit anderen Worten: Die Schwellenländer-Märkte sind bereits die vielfältigste festverzinsliche Anlageklasse der Welt. „Die Diversifikation wird in Zukunft noch weiter zunehmen. Und auch das Wachstumspotenzial ist deutlich schneller als in entwickelten Ländern. Gewusst wie, finden sich hier immer wieder attraktive Anlagemöglichkeiten,“ so Rutz. 

 

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  Indonesien – eine verkannte Perle mit viel Potenzial

Frankfurt am Main 26. November 2018 Seit der Asienkrise 1997/1998 ist das Vertrauen der Anleger in Indonesien nachhaltig getrübt. „Doch dem pauschalen Abverkauf kürzlich fehlte jede faktische Grundlage“, sagt Thomas Rutz, Fondsmanager des MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced. „Die Anleger lassen sich von ihren Ängsten leiten und nicht von den weiterhin robusten Fundamentaldaten.“ Tatsächlich verzeichnet die indonesische Wirtschaft seit 2010 ein beachtliches und kontinuierliches Wachstum von rund fünf Prozent pro Jahr und ist damit das G20-Land mit der stabilsten wirtschaftlichen Entwicklung. Auch die Inflation liegt seit 2016 recht beständig bei um die vier Prozent oder weniger. Der Grund hierfür ist vor allem ein starkes Exportgeschäft mit Rohstoffen wie Kohle, deren Preis allein 2018 um 6,6 Prozent gestiegen sind. 15 Prozent der Kohleexporte gingen in den letzten fünf Jahren nach China, was Indonesien zu einem der größten Kohlelieferanten eines Landes macht, das sie weiterhin als Hauptenergiequelle nutzt. "Der Kohlemarkt befindet sich derzeit in einem gesunden Angebots-Nachfrage-Verhältnis. Die Kohlepreise haben sich in China seit der Angebotsreform Ende 2016 deutlich erholt", erklärt Rutz. 

Interessante Relative-Value-Möglichkeiten 
Kohle bleibt auch in Zukunft einer der wichtigsten Energieträger für China und andere Schwellenländer. Damit ist die Nachfrage für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Trotz dieser positiven Branchenaussichten und verbesserter Fundamentaldaten haben indonesische Kohleförderunternehmen wie ABM Investama & Geo Energy in den letzten Monaten erheblich gelitten. Nicht zuletzt darum sieht Rutz hier erhebliches Potenzial für Anleger. Hinzu kommt: „Da die Exporte beider Unternehmen in der Regel in US-Dollar gehandelt werden, haben sie ein geringes Währungsrisiko und die Volatilität in der Indonesischen Rupiah (IDR) wirkt sich nicht negativ auf die Unternehmen aus. Im Gegenteil, sie kann sich sogar positiv auf die Gewinnmargen auswirken, da sie durch die relativ niedrigeren Betriebskosten (die in IDR gezahlt werden) steigen.“ Beide Unternehmen zeigen eine solide Performance mit steigenden EBITDA-Zahlen und moderatem Leverage. „Angesichts der Branchenaussichten und Fundamentaldaten der beiden Unternehmen erwarten wir, dass sie 80-100 Basispunkte enger als ihre Konkurrenten gehandelt werden", ergänzt Thomas Rutz.

Potenzial für weiteres Wachstum 
Die indonesische Wirtschaft hat sich im dritten Quartal gut entwickelt und wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter um gut fünf Prozent wachsen. Die Auslandsverschuldung ist gering und die Staatsverschuldung beträgt nur etwa 29 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). "Mit Währungsreserven zwischen 115 und 120 Milliarden US-Dollar ist Indonesien mehr als gut aufgestellt", sagt der Fondsmanager. Darüber hinaus plant Präsident Widodo, das Wachstum durch staatliche Ausgaben weiter zu unterstützen und diese 2019 um zehn Prozent zu steigern. „In jüngster Zeit sind quasi-staatliche Anleihen wie IDASAL (Indonesia Asahan Alumini) sehr attraktiv geworden, und wir erwarten, dass sich weitere Chancen ergeben werden. Innerhalb von nur einer Woche hat sich der Credit Spread der Anleihe gegenüber der US-Treasuries bereits um 64 Basispunkte auf 299 verringert", erklärt Rutz. Die Anlageinvestitionen, die durch höhere Rohstoffpreise und den Staatsverbrauch gestützt werden, dürften vor den Wahlen im April nächsten Jahres einen Schub erhalten. Gleichzeitig sollten die zusätzlichen Ausgaben dazu beitragen, auch die heimische Nachfrage zu beflügeln. „Langfristiger werden steigende Einkommen sowie ein stetiges Wachstum von Mittelschicht und Bevölkerung ebenfalls dazu beitragen“, blickt Rutz positiv in die Zukunft. 

 

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  So vermeiden Investoren die Demografiefalle

Frankfurt am Main, 19. November 2018 Der demografische Wandel bestimmt nicht nur die Rentendiskussion in Deutschland. Auch die Ökonomen warnen vor den Auswirkungen des Bevölkerungsrückgangs, die sich auf das Wirtschaftswachstum auswirken dürften. Und das nicht nur hierzulande, in ganz Europa wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung immer höher. 2070 werden laut Studien rund 30 Prozent der Menschen im Euroraum älter als 65 Jahre sein. Zum Vergleich: 2016 waren es noch 20 Prozent. „Der demografische Wandel in den Industrieländern wird volkswirtschaftliche Auswirkungen haben“, sagt Adrian Daniel, Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Multi Asset, und warnt vor einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Gleichzeitig sieht er jedoch auch Chancen in Branchen, die durch strukturelle Veränderungen besonders wachsen. „Strukturelle Trends, inklusive des demografischen Wandels, bieten interessante Anlagemöglichkeiten,“ so der Fondsmanager und nennt als Beispiele Entwicklungen im Gesundheitsbereich und bei der Automatisierung.  

Auswirkungen des demographischen Wandels 
Sinkende Arbeitnehmerzahlen im Verhältnis zu Rentnern führten zu einem Rückgang von Arbeitskräften und Beschäftigung und damit zu einer niedrigeren Produktivität. Ein Beispiel für die Folgen der Überalterung einer Bevölkerung sei Japan, wo bereits heute 27 Prozent der Bevölkerung zu den Senioren gehörten. „Die historische Entwicklung in Japan zeigt, dass eine Überalterung der Bevölkerung zu einem Rückgang des Konsums führt. Die ältere Generation hat sich im Gegensatz zu jungen Familien eingerichtet, das Trendwachstum geht zurück“, erklärt Daniel. Erschwerend käme hinzu, dass die niedrige Konsumbereitschaft zu einem Preisdruck unter den Wettbewerbern führe und somit zur Deflation. „Reife Konsumenten sind weniger gewillt, Neuanschaffungen vorzunehmen, wenn sie davon ausgehen können, dass diese in Zukunft noch günstiger sein werden.“ Die Verhältnisse in Japan können laut dem Experten als Blaupause für die Eurozone genommen werden. Hier gilt Deutschland als der größte Bevölkerungsverlierer. „Für die jüngere Generation wird die Herausforderung, Wachstum zu schaffen, immer schwieriger,“ so der Fondsmanager.  

Neue Wachstumsmärkte bieten Chancen für Investoren 
Doch der demografische Wandel bietet aus mikroökonomischer Sicht auch Chancen. Die Genmedizin sei schon fortgeschritten und werde auf lange Sicht eine maßgeschneiderte, zielgerichtete Medikation ermöglichen und somit die Behandlungskosten senken. Hier haben Gesundheitsunternehmen interessante Möglichkeiten, sich zu positionieren. Auch der Pflegebereich sei ein Wachstumssektor. „Unternehmen können vom demografischen Wandel profitieren, wenn sie sich mit den Bedürfnissen älterer Menschen beschäftigen.“ In diesem Zusammenhang sei Automatisierung ebenfalls ein spannendes Themenfeld, auch wenn es – außer in Japan – noch große Vorbehalte gegenüber „Robo-Pflegern“ gebe. Dafür sei dieser Sektor überall dort zukunftsträchtig, wo klassische Arbeiter ersetzt werden könnten. In China etwa fehlten zunehmend Wanderarbeiter, die Automatisierung solle nun helfen, dem Mangel an Arbeitskräften entgegenzutreten.

Strukturelle Wachstumstrends ermöglichen langfristige Renditeperspektiven
„Anleger können sich strukturelle Wachstumstrends zunutze machen. Denn sie lassen sich weit im Voraus prognostizieren und sind langfristig. Das bedeutet eine höhere Sicherheit für Investoren“, erklärt Daniel. Dies zeige die Historie, in der Sektoren durchschnittlich 50 bis 70 Jahre dominierten. „Um dieses Wachstum ausnutzen zu können, bedarf es allerdings umfassender Expertise und einer analysebasierten Vorschau“, sagt der Fondsmanager. „Dann lassen sich trotz Demografiefalle Renditen mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil generieren.“

 

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  Technologische Vorreiter: Das Wachstum beschleunigt sich

Frankfurt am Main, 08 November 2018 – Die jüngsten Kursrücksetzer bei Technologietiteln könnten Anlegern, die von strukturellen Wachstumstrends profitieren möchten, attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten. Zu dieser Einschätzung kommt Frank Schwarz, Portfoliomanager des MainFirst Global Equities Fund, nachdem der MSCI World Information Technology Index im Oktober um rund zwölf Prozentpunkte nachgab. Er spricht von einer temporären Korrektur, die auf Unsicherheit und Gewinnmitnahmen in der laufenden Reporting-Saison beruhe. Mit einem durchschnittlichen organischen Umsatzwachstum von 28 Prozent bei seinen Portfoliounternehmen in der aktuellen Saison sei der wichtigste Indikator weiterhin intakt. Schwarz rechnet langfristig mit steigenden Gewinnmargen und mit zweistelligen Wachstumsraten bei technologischen Vorreitern – auch abseits von Facebook, Amazon und Alphabet (Google).

„Steigende Rechenleistung bei gleichzeitig fallenden Produktionskosten ist ungebrochen der größte Wachstumstreiber bei technologischen Neuerungen“, sagt Schwarz. Ein Beispiel: Smartphones besitzen heute nicht nur mehr Speicherkapazität als ein klassischer Desktop-PC vor 15 Jahren. Jeder einzelne Byte Speicher wird auch günstiger produziert: Kostete beispielsweise die Herstellung eines Gigabytes Speicherplatz 1957 noch rund zwei Millionen US-Dollar, sind es heutzutage gerade einmal 0,02 US-Dollar. „Die gleiche Entwicklung ist auch bei aktuellen Innovationen wie etwa Batterien von Elektroautos oder im 3D-Druck festzustellen, die erst am Anfang ihrer Entwicklung und Nutzung stehen“, berichtet der Fondsmanager. So seien die Produktionskosten von Elektroauto-Batterien in den vergangenen zwölf Jahren um ein sechsfaches gefallen, die Kosten im 3D-Druck sogar um den Faktor 400 – innerhalb von nur sieben Jahren. 

Informationstechnologien als Wachstumsbeschleuniger
Der technologische Wandel schreitet nicht einfach nur fort, sondern beschleunigt sich fortlaufend. In der Informationswissenschaft wird dies etwa mit dem Mooreschen Gesetz erklärt. Es besagt, dass sich die Rechenleistung alle zwei Jahre verdoppelt, was auf eine Verdopplung der Transistoren in einem integrierten Schaltkreis zurückgeführt wird. Einzig die Grenzen der Physik schränken dieses Wachstum ein. Laut Ray Kurzweil, Director of Engineering bei Google, ermöglichen es jedoch neue Technologien, diese physikalischen Grenzen zu überwinden. Er postuliert daher in seinem Gesetz vom steigenden Ertragszuwachs („Law of Accelerating Returns“), dass sich die Leistung sogar jedes Jahr zu verdoppeln beginnt, sobald die Informationstechnologie die Triebkraft für Innovationen ist.[1]

„Vom immer schnelleren technologischen Fortschritt profitieren nicht nur die Endnutzer. Gewinner sind auch die Unternehmen, die den steigenden Datenbedarf in technologischen Trends befriedigen und somit den Fortschritt ermöglichen“, so Schwarz. So beispielsweise Nvidia, das als einer der größten Entwickler von Grafiktechnologien und Chipsätzen zuletzt einen Rekordzuwachs auswies. Allein die Rechenzentrumssparte konnte im zweiten Quartal 2018 einen Zuwachs von 83 Prozent verzeichnen. Auch langfristig gehöre Nvidia mit seinen neuesten Entwicklungen zu den Vorreitern: „Die aktuellste Nvidia-Grafikkarte ist sechsmal so leistungsstark wie sein Vorgängermodell. Mit vollständig neuartigen Technologien bietet sie Einsatzmöglichkeiten über die Unterhaltungsindustrie hinaus“, sagt Schwarz. Nvidia bediene mittlerweile auch Absatzmärkte wie künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und die Medizindiagnostik: „Die Grafikkarte kann beispielsweise in der Biophotonik zur Krebserkennung eingesetzt werden“, sagt Schwarz.

Ähnlich wie Smartphones und Big Data heute das Wirtschaftswachstum antreiben, dürften strukturelle Wachstumstrends wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und Elektromobilität die zukünftige Konjunktur prägen. Schwarz sieht entsprechend positionierte Vorreiter-Unternehmen daher trotz temporärer Kursvolatilitäten als attraktive Renditequellen, die langfristig hohe Wachstumsraten aufweisen dürften.

 

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[1] http://www.kurzweilai.net/the-law-of-accelerating-returns

  MainFirst fokussiert sich auf Asset Management

Frankfurt am Main, 06 November 2018 MainFirst konzentriert sich auf die Kerngeschäftsfelder Asset Management und Fondsservices und bestätigt die Übernahme der MainFirst Bank AG durch Stifel Europe. MainFirst Asset Management, dessen Einheiten in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg eigenständige Unternehmen der MainFirst Holding AG bilden, wird sich nach dem Verkauf der Bank nun vollumfänglich auf den weiteren Ausbau der genannten Geschäftsfelder konzentrieren.

MainFirst Asset Management in Deutschland und der Schweiz verwaltet Publikumsfonds und individuelle Spezialmandate und konzentriert sich mit seinem Multi-Boutique-Ansatz auf Investmentstrategien in den ausgewählten Asset-Klassen Equities, Fixed Income, Multi Asset und Liquid Alternatives. Erfahrene Portfoliomanagementteams mit langjährigen Track Records entwickeln Strategien mit hohem Active Share und individuellen Investmentprozessen. Das Unternehmen verbindet somit die Expertise und Flexibilität fokussierter Investmentteams mit den Stärken und klar definierten Prozessen einer breit aufgestellten internationalen Plattform.

MainFirst Affiliated Fund Managers S.A. ist eine in Luxemburg ansässige unabhängige UCITS-Verwaltungsgesellschaft sowie Alternative Investment Fund Manager, die komplementär zu den anderen Einheiten umfassende Services für die Strukturierung, Administration und das (Risk-)Management von Investmentfonds/Investment-Gesellschaften und Managed Accounts bietet.

  Nach der Stichwahl in Brasilien – was erwartet uns?

Frankfurt am Main, 25. Oktober 2018 Ein Sieg des als Favorit gehandelten Jair Bolsonaro von der Sozialliberalen Partei (PSL) bei den Stichwahlen in Brasilien dürfte brasilianischen Sach- und Vermögenswerten Aufschwung verleihen. Thomas Rutz, Fondsmanager des MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced, rechnet für dieses Szenario konkret mit einer Erholung des brasilianischen Reals und der Verengung der Credit Spreads brasilianischer Staatsanleihen. „Wir sehen positive Indikatoren, die für einen nachhaltigen Konjunkturaufschwung in Brasilien sprechen“, so Rutz. Aktuelle Umfragen, etwa vom Brazilian Institute of Public Opinion and Statistics, prognostizieren für die Stichwahlen am 28. Oktober einen Sieg Bolsonaros gegen Fernando Haddad von der Arbeiterpartei (PT). 

Aufwärtstrend des BIP-Wachstums und des Konjunkturzyklus wahrscheinlich 
Eine erster Aufschwung an den Märkten habe sich bereits kurz vor den Wahlen abgezeichnet und weiter bestätigt, nachdem Bolsonaro beim ersten Wahlgang Anfang Oktober mit 46 Prozent der Stimmen nur knapp die Mehrheit verpasste und sich seine PSL zur zweitgrößten Partei im Parlament entwickelte. Der brasilianische Real (BRL) habe sich seitdem gegenüber dem US-Dollar (USD) bereits von 4,2000 Anfang September auf 3,7000 bis Mitte Oktober erholt, während sich Brasiliens Credit Spread (JP Morgan CEMBI Z-Spread to Worst) um rund 70 Basispunkte von 430 auf 360 gesenkt hat. Rutz geht davon aus, dass die Kursspanne zwischen USD und BRL bis zum Jahresende ähnlich eng bleiben wird. Auch die brasilianischen Vermögenswerte hätten sich seit dem ersten Wahlgang schnell wieder erholt – eine Korrektur der Übersteuerung der letzten Monate. "Wir dürften weitere Preisanpassungen erleben, da viele Shorts inzwischen ausgeglichen sind und Geldflüsse zurückkehren könnten", fügt Rutz hinzu.

Der Emerging-Market-Experte sieht zudem weiteres Potenzial im Konjunkturzyklus. "Die brasilianische Wirtschaft hat in den letzten Jahren stark korrigiert, die Inflation ist niedrig, die Währung billig, die externen Bilanzen gesund. Brasilien ist daher reif für einen langen und nachhaltigen Aufschwung im Konjunkturzyklus, der die brasilianischen Märkte noch lange nach dem Ende der Turbulenzen um die Wahl unterstützen könnte", betont der Fondsmanager. Das Wirtschaftswachstum Brasiliens werde sich im dritten Quartal voraussichtlich auf 1,8 Prozent im Jahresvergleich und rund 1 Prozent im Quartalsvergleich beschleunigen. Die aktuelle Prognose für 2018 gehe von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von rund 1,5 Prozent aus. Noch positiver sei die Prognose für 2019, die über 3 Prozent Wachstum in Aussicht stelle.

Der erwartete Wahlsieg von Bolsonaro stärkt die positive Marktstimmung 
Die Märkte sehen Bolsonaro positiv, da er, wenn er gewinnt, wahrscheinlich seinem Spitznamen "Trumpinho" (kleiner Trump) alle Ehre machen, starke Allianzen mit der Wirtschaft eingehen und wirtschaftliche Freiheit schaffen wird. Gleichzeitig wird er weitere Maßnahmen gegen Korruption und vor allem gegen Kriminalität ergreifen. Er verfügt über ein starkes Wirtschaftsteam unter der Leitung von Paulo Guedes, ein renommierter Ökonom, der sich für die Rentenreform und die Privatisierung von Staatsunternehmen einsetzt. Rutz fügt hinzu: "Die überraschend hohen Ergebnisse der Verbündeten von Bolsonaro und der Rechten im Allgemeinen bei den Kongresswahlen am 7. Oktober bedeuten, dass die Rentenreform und andere Veränderungen in Reichweite sein sollten." Dies ist besonders wichtig, da die Rentenreform aus Investorensicht das mit Abstand dringendste Thema in Brasilien ist, weil die massiven Kosten des Defizits ein Loch im Haushalt (von rund 3 Prozent des BIP pro Jahr) verursachen. Das Thema wird daher nach der Wahl sicherlich wieder im Mittelpunkt stehen. "Bolsonaro hat das Glück, sowohl eine Wirtschaft zu erben, die sich in einem zyklischen Aufschwung befindet, wie auch eine Reforminitiative zur sozialen Absicherung, die weit genug fortgeschritten ist, dass sie schwer aufzuhalten sein sollte", so Rutz.

 

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  Uneingeschränkte Investition in Megatrends: der MainFirst Global Equities Unconstrained Fund

Frankfurt am Main, 17. Oktober 2018 MainFirst erweitert seine Fondspalette um einen weiteren global investierenden Aktienfonds, den MainFirst Global Equities Unconstrained Fund. Seine Anlagestrategie ist dieselbe wie die des erfolgreichen MainFirst Global Equities Fund mit dem Unterschied, dass der neue Fonds kein Overlay basierend auf technischen Indikatoren nutzt. Der leitende Fondsmanager Frank Schwarz erklärt: „Auf vielfache Kundenanfrage haben wir uns entschieden, den Fonds auch ohne taktische Absicherung anzubieten.“  

Der themenbasierte Ansatz des MainFirst Global Equities Unconstrained Fund konzentriert sich, wie beim MainFirst Global Equities Fund auch, auf strukturell wachsende Investmentthemen wie Digitalisierung, Automatisierung und Dekarbonisierung. Die Anlagestrategie ist langfristig ausgelegt, mit einem Investmenthorizont von über fünf Jahren. „Dadurch kann der Fonds strategisch von der längerfristigen Entwicklung der Unternehmen profitieren und macht sich frei von kurzfristigen Schwankungen“, erläutert Frank Schwarz.

Der Fonds agiert unabhängig von seiner Benchmark, dem MSCI Welt Index EUR Index, und hat einen hohen Active Share. Er ist in der Regel zu 100 Prozent investiert und arbeitet ohne taktische Absicherung. Alle Titel werden sorgfältig ausgewählt und kontinuierlich analysiert, wobei der Fokus auf Wachstumstiteln liegt. „Schnell aber organisch wachsende Unternehmen zu finden, die Vorreiter bei strukturellen Megatrends sind, ist zentral bei unserem Ansatz“, erläutert Frank Schwarz. Das eingespielte Team, bestehend aus Frank Schwarz, Patrick Vogel, Jan-Christoph Herbst, Adrian Daniel und Johannes Schweinebraden verfügt über langjährige Investment-Erfahrung und der gut fünfjährige Track Record des MainFirst Global Equities Fund gibt eine Indikation des Potenzials der Anlagestrategie. 

  Präsidentschaftswahlen in Brasilien: unmittelbare Risiken für Finanzmärkte weitgehend eingepreist

Frankfurt am Main, 5. Oktober 2018 – Rund 145 Millionen Brasilianer wählen am kommenden Sonntag und am 24. Oktober im Rahmen der allgemeinen Wahlen ihren neuen Präsidenten. “Das Land braucht durchgreifende, unpopuläre Wirtschaftsreformen, um die aufgeblähte Regierung zu reduzieren, dem hohen Haushaltsdefizit zu begegnen und die steigenden Sozialversicherungsausgaben zu senken“, sagt Thomas Rutz, Fondsmanager der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced. Der Experte sieht die Ausweitung des Spreads des Credit Default Swaps (CDS) in Brasilien und der Korrektur des brasilianischen Aktienmarktes als ein Zeichen dafür, dass die Finanzmärkte die mit dem Ausgang der Präsidentschaftswahlen verbundenen Risiken bereits eingepreist haben und auch nach dem kommenden Sonntag vorerst stabil bleiben sollten. Mittelfristig jedoch würden Investoren sehr genau hinschauen, ob der nächste gewählte Präsident ein glaubwürdiges und reformfreudiges Wirtschaftsprogramm verfolgt. „Ist dies nicht der Fall, muss mit einer Verschlimmerung der Lage gerechnet werden“, so Rutz.

Zwei Kandidaten haben derzeit gute Chancen auf das Amt: der Abgeordnete und frühere Militär Jair Bolsonaro von der rechtspopulistischen Partido Social Liberal (PSL) und der Ex-Bürgermeister von Sao Paulo, Fernando Haddad, der für die linksgerichtete Arbeiterpartei PT antritt. Er wurde kurzfristig als Kandidat für das Bündnis nominiert, nachdem der populäre Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wegen seiner Verurteilung in einem Korruptionsprozess zugunsten Haddad auf die Kandidatur verzichtet hatte. „Eine Stichwahl unter diesen beiden Kandidaten erscheint uns schon jetzt fast sicher“, sagt Rutz. Der Favorit der Investoren und Kandidat der Mittelschicht, Geraldo Alckmin, sei dagegen „praktisch chancenlos“.

Die Finanzmärkte haben den Wahlkampf aufmerksam verfolgt. Nach einer schweren Rezession in den Jahren 2015 und 2016 erlebte Brasilien zuletzt einen leichten Aufschwung. „Die Auswirkungen sind für die Bevölkerung aber noch nicht wirklich spürbar“, erläutert Rutz. In den vergangenen vier Jahren betrug das Haushaltsdefizit mehr als sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Hohe Sozialversicherungs- und steigende Rentenausgaben verhindern laut dem Experten dringend notwendige Investitionen in die physische und soziale Infrastruktur des Landes.

Die Frustration über Arbeitslosigkeit, Korruption und Kriminalität in der Bevölkerung ist entsprechend hoch. „Bolsonaro nutzt das für populistische Parolen aus“, sagt Rutz. Der Hauptmann des Heeres a.D. verspricht, hart gegen Kriminalität durchzugreifen, Korruption zu bekämpfen und das Wirtschaftswachstum zurückzubringen. Sein mutmaßlicher künftiger Finanzminister, Paulo Guedes, ist liberal und will mithilfe von Einnahmen aus Privatisierungen rentabler Staatsbetriebe und des öffentlichen Rentensystems die Ausgaben senken und Schulden zurückkaufen. „Die Hoffnung auf die nötigen Reformen macht ihn für viele zum Favoriten der beiden Spitzenreiter.“

Lulas Kandidat Haddad hat sich seit seiner Nominierung am 11. September auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Er verspricht, viele der unpopulären (aber notwendigen) Reformen des äußerst unbeliebten Präsidenten Michel Temer zur Kürzung der Sozialausgaben wieder rückgängig zu machen. Temer war 2016 nach der Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff an die Staatsspitze gerückt. „Statt Privatisierungen und die Rentenreform voranzutreiben, will Haddad die Wirtschaft durch Investitionen ankurbeln. Die Märkte hoffen, dass er ähnlich wie Antonio Manuel Lopez Obrador in Mexiko seine allzu drastischen Reformideen nicht umsetzt“, sagt Rutz.

 

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  Der MainFirst Classic Stock Fund wird umbenannt in MainFirst Euro Value Stars

Der Fonds von MainFirst mit dem längsten Track Record erhält einen neuen Namen, der seinen Investmentansatz besser widerspiegelt. Ab dem 15. September 2018 heißt er: 

MainFirst Euro Value Stars

‚Euro‘ spiegelt dabei den Fokus auf die Eurozone als Anlageuniversum wider

‚Value‘ steht für die Investition in Value-Titel

‚Stars‘ hebt die Suche nach vielversprechenden Unternehmen mit hohem Kurswachstumspotenzial hervor

Im Rahmen des allgemeinen Ansatzes des Value Investing setzen die Fondsmanager Thomas Meier und Christos Sitounsis eine ungewöhnliche Methode ein, bei der vier verschiedenen Value-Strategien genutzt werden, um eine attraktive Performance für die Kunden zu erzielen. Die vier Strategien sind:

- Klassisches Value-Investment

- Deep Value

- Contrarian

- Events

Der Fonds kombiniert die vier Strategien, um über alle Marktphasen eine attraktive Wertentwicklung erzielen zu können. Insgesamt werden bei der Fundamentalanalyse von Titeln sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren wie ein vielversprechendes Gewinnwachstumspotenzial, ein solider Cashflow und qualitativ hochwertige Geschäftsmodelle besonders berücksichtigt. Seit seiner Auflage im Jahr 2002 hat der Fonds eine solide Erfolgsbilanz vorzuweisen und seine Benchmark übertroffen.

Erfahren Sie mehr über die MainFirst Euro Value Stars