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Pressearchiv

  Präsidentschaftswahlen in Brasilien: unmittelbare Risiken für Finanzmärkte weitgehend eingepreist

Frankfurt am Main, 5. Oktober 2018 – Rund 145 Millionen Brasilianer wählen am kommenden Sonntag und am 24. Oktober im Rahmen der allgemeinen Wahlen ihren neuen Präsidenten. “Das Land braucht durchgreifende, unpopuläre Wirtschaftsreformen, um die aufgeblähte Regierung zu reduzieren, dem hohen Haushaltsdefizit zu begegnen und die steigenden Sozialversicherungsausgaben zu senken“, sagt Thomas Rutz, Fondsmanager der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced. Der Experte sieht die Ausweitung des Spreads des Credit Default Swaps (CDS) in Brasilien und der Korrektur des brasilianischen Aktienmarktes als ein Zeichen dafür, dass die Finanzmärkte die mit dem Ausgang der Präsidentschaftswahlen verbundenen Risiken bereits eingepreist haben und auch nach dem kommenden Sonntag vorerst stabil bleiben sollten. Mittelfristig jedoch würden Investoren sehr genau hinschauen, ob der nächste gewählte Präsident ein glaubwürdiges und reformfreudiges Wirtschaftsprogramm verfolgt. „Ist dies nicht der Fall, muss mit einer Verschlimmerung der Lage gerechnet werden“, so Rutz.

Zwei Kandidaten haben derzeit gute Chancen auf das Amt: der Abgeordnete und frühere Militär Jair Bolsonaro von der rechtspopulistischen Partido Social Liberal (PSL) und der Ex-Bürgermeister von Sao Paulo, Fernando Haddad, der für die linksgerichtete Arbeiterpartei PT antritt. Er wurde kurzfristig als Kandidat für das Bündnis nominiert, nachdem der populäre Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wegen seiner Verurteilung in einem Korruptionsprozess zugunsten Haddad auf die Kandidatur verzichtet hatte. „Eine Stichwahl unter diesen beiden Kandidaten erscheint uns schon jetzt fast sicher“, sagt Rutz. Der Favorit der Investoren und Kandidat der Mittelschicht, Geraldo Alckmin, sei dagegen „praktisch chancenlos“.

Die Finanzmärkte haben den Wahlkampf aufmerksam verfolgt. Nach einer schweren Rezession in den Jahren 2015 und 2016 erlebte Brasilien zuletzt einen leichten Aufschwung. „Die Auswirkungen sind für die Bevölkerung aber noch nicht wirklich spürbar“, erläutert Rutz. In den vergangenen vier Jahren betrug das Haushaltsdefizit mehr als sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Hohe Sozialversicherungs- und steigende Rentenausgaben verhindern laut dem Experten dringend notwendige Investitionen in die physische und soziale Infrastruktur des Landes.

Die Frustration über Arbeitslosigkeit, Korruption und Kriminalität in der Bevölkerung ist entsprechend hoch. „Bolsonaro nutzt das für populistische Parolen aus“, sagt Rutz. Der Hauptmann des Heeres a.D. verspricht, hart gegen Kriminalität durchzugreifen, Korruption zu bekämpfen und das Wirtschaftswachstum zurückzubringen. Sein mutmaßlicher künftiger Finanzminister, Paulo Guedes, ist liberal und will mithilfe von Einnahmen aus Privatisierungen rentabler Staatsbetriebe und des öffentlichen Rentensystems die Ausgaben senken und Schulden zurückkaufen. „Die Hoffnung auf die nötigen Reformen macht ihn für viele zum Favoriten der beiden Spitzenreiter.“

Lulas Kandidat Haddad hat sich seit seiner Nominierung am 11. September auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Er verspricht, viele der unpopulären (aber notwendigen) Reformen des äußerst unbeliebten Präsidenten Michel Temer zur Kürzung der Sozialausgaben wieder rückgängig zu machen. Temer war 2016 nach der Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff an die Staatsspitze gerückt. „Statt Privatisierungen und die Rentenreform voranzutreiben, will Haddad die Wirtschaft durch Investitionen ankurbeln. Die Märkte hoffen, dass er ähnlich wie Antonio Manuel Lopez Obrador in Mexiko seine allzu drastischen Reformideen nicht umsetzt“, sagt Rutz.

 

Pressemitteilung

  Der MainFirst Classic Stock Fund wird umbenannt in MainFirst Euro Value Stars

Der Fonds von MainFirst mit dem längsten Track Record erhält einen neuen Namen, der seinen Investmentansatz besser widerspiegelt. Ab dem 15. September 2018 heißt er: 

MainFirst Euro Value Stars

‚Euro‘ spiegelt dabei den Fokus auf die Eurozone als Anlageuniversum wider

‚Value‘ steht für die Investition in Value-Titel

‚Stars‘ hebt die Suche nach vielversprechenden Unternehmen mit hohem Kurswachstumspotenzial hervor

Im Rahmen des allgemeinen Ansatzes des Value Investing setzen die Fondsmanager Thomas Meier und Christos Sitounsis eine ungewöhnliche Methode ein, bei der vier verschiedenen Value-Strategien genutzt werden, um eine attraktive Performance für die Kunden zu erzielen. Die vier Strategien sind:

- Klassisches Value-Investment

- Deep Value

- Contrarian

- Events

Der Fonds kombiniert die vier Strategien, um über alle Marktphasen eine attraktive Wertentwicklung erzielen zu können. Insgesamt werden bei der Fundamentalanalyse von Titeln sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren wie ein vielversprechendes Gewinnwachstumspotenzial, ein solider Cashflow und qualitativ hochwertige Geschäftsmodelle besonders berücksichtigt. Seit seiner Auflage im Jahr 2002 hat der Fonds eine solide Erfolgsbilanz vorzuweisen und seine Benchmark übertroffen.

Erfahren Sie mehr über die MainFirst Euro Value Stars

  Das Dilemma der Sparer im Euroraum – weshalb strukturelle Trends wichtiger sind als Konjunkturzyklen

Frankfurt am Main, 11. Juni 2018 – Europäische Sparer werden ihr Anlageverhalten anpassen müssen, um mittelfristig positive Renditen erwirtschaften zu können. Dieser Ansicht ist Adrian Daniel, Fondsmanager des MAINFIRST - ABSOLUTE RETURN MULTI ASSET, dessen Auflagedatum sich nun zum fünften Mal jährt. Die Wachstumsdynamik im Euroraum kühle sich ab und die Niedrigzinsphase werde weiter anhalten. „Sich lediglich auf die derzeit gute wirtschaftliche Situation zu stützen, ist angesichts eines Blicks auf die Frühindikatoren nicht ratsam“, so der Fondsmanager. Er rät Anlegern, globaler zu investieren und ihr Portfolio insgesamt stärker an langfristigen strukturellen Trends als an Konjunkturzyklen auszurichten.

Zwar hätten die europäischen Aktienmärkte zuletzt eine insgesamt positive Performance aufgewiesen, im globalen Vergleich falle aber eine deutliche relative Underperformance auf. In den vergangenen sechs Jahren hätte beispielsweise der MSCI EMU Index (European Economic and Monetary Union) währungsbereinigt rund 50 Prozent weniger Gewinn eingefahren als der MSCI USA. Eine globalere Ausrichtung hätte sich also bereits rückwirkend ausgezahlt. In Zukunft dürfte sie aber noch wichtiger werden, denn Frühindikatoren hätten Anfang des Jahres temporäre Höchstpunkte markiert und damit auf eine mögliche Abkühlung der Wachstumsdynamik im Euro-Raum gedeutet. So beispielsweise der ifo-Geschäftsklimaindex, der im November mit rund 105,2 Zählern auf einem langfristigen Hoch notierte und seitdem gesunken ist. „Der DAX befindet sich im längsten Aufschwung der Nachkriegsgeschichte, gleichzeitig befinden wir uns weiterhin in einem Niedrigzinsumfeld“, so Daniel. Vor diesem Hintergrund stecken die Sparer im Euro-Raum vor der Herausforderung, andere Renditemöglichkeiten finden zu müssen.

Denn die Wahrscheinlichkeit ist laut Daniel groß, dass die EZB das Zeitfenster für Zinsanhebungen verpasst – immerhin müsste sich die Europäische Zentralbank nach einem geplanten Stabwechsel Mitte 2019 zunächst sondieren. Und falls der wirtschaftliche Aufschwung in den Vereinigten Staaten kippen sollte und die Federal Reserve ihre Politik der Zinsnormalisierung beende, sei es fraglich, dass die EZB die Zinsen anheben könne. Die Renditemöglichkeiten festverzinslicher Anlagen dürfte vergleichsweise gering bleiben, während der Trend an den europäischen Aktienmärkten recht fortgeschritten erscheint.

Einen Ausweg aus dieser verzwickten Situation bietet laut Daniel nur eine nachhaltige Erweiterung des Investmenthorizonts. Der Experte setzt hier auf eine Mischung aus Anleihen und Aktien. Er ist überzeugt von einer Titelauswahl, die nach einem langfristigen Ansatz erfolgt und sich vor allem auf strukturell wachsende Investmentthemen konzentriert. „Strukturelle Trends sind für uns bedeutend wichtiger als Wirtschaftszyklen. Ihr Einfluss auf die Performance eines Portfolios ist deutlich nachhaltiger“, erklärt Daniel, der mit seinem Fonds eine benchmarkfreie Absolute-Return-Strategie verfolgt.

Derzeit setzt Daniel beispielsweise auf Konzerne, die große Teile ihres Gewinns durch E-Commerce erzielen, wie Amazon und Alibaba. Weitere Investmentthemen sind mobiles Internet, Industrie 4.0 und globale Marken. Bei der Selektion und Allokation der Anlagen im Fonds werden durch das Team sowohl technische Indikatoren genutzt, wie auch Bottom-up- und Top-down-Research fundamental analysiert. Mit einer annualisierten Rendite von 5,5 Prozent seit Auflage am 29. April 2013 hat der MAINFIRST - ABSOLUTE RETURN MULTI ASSET (C) seine angestrebte langfristige Rendite von jährlich fünf Prozent übertroffen (Stand: 30. April 2018, ISIN LU0864714935).

 

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  4 MainFirst Fonds mit Lipper Fund Awards ausgezeichnet
Bei den diesjährigen Lipper Fund Awards konnte MainFirst gleich mehrere Auszeichnungen entgegennehmen.

Seit mehr als drei Jahrzehnten werden mit den Lipper Fund Awards in über 20 Ländern sowohl Investmentgesellschaften wie auch Fonds ausgezeichnet, die durch eine herausragende risikoadjustierte Performance in ihrer jeweiligen Wettbewerbsgruppe überzeugen. 

Gleich mehrfach ausgezeichnet wurde der MainFirst - Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (ISIN LU0816909955), gemanagt von unseren mit AAA-Rating von Citywire bewerteten Fondsmanagern Cornel Bruhin, Dorothea Fröhlich und Thomas Rutz. Der Fonds konnte den Award in der Kategorie Bond Emerging Markets Global Corporates über fünf Jahre in sieben Regionen (Europa, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Skandinavien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich) sowie über drei Jahre in Skandinavien für sich verbuchen. Der vom gleichen Team verantwortete MainFirst - Emerging Markets Credit Opportunities Fund (LU1061983901) konnte in der Kategorie Bond Emerging Markets Global HC über drei Jahre in den Niederlanden punkten. 

Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus verantwortete MainFirst - Germany Fund (LU0390221256) wurde neben weiteren Auszeichnungen, wie dem Euro Fund Award und dem Deutschen Fondspreis, von Lipper zum dritten Mal in Folge in der Kategorie Equity German Sm & Mid Cap über fünf Jahre in Deutschland ausgezeichnet. 

Der MainFirst - Absolute Return Multi Asset (LU0864714000) von Adrian Daniel, Frank Schwarz, Patrick Vogel und Jan-Christoph Herbst konnte in der Kategorie Absolute Return EUR High in der Schweiz über 3 Jahre überzeugen. Adrian Daniel und Patrick Vogel erhielten 2017 auch die Auszeichnung Best Fund Manager 2017 Italy (Mixed Assets - Absolute Return) von Citywire. 

Für das von Thomson Reuters verliehene Lipper Fund Award werden jedes Jahr Investmentfonds mit einer Wertentwicklungshistorie von mindestens 36 Monaten analysiert. Die Fonds, die innerhalb ihrer Vergleichsgruppe über drei, fünf oder zehn Jahre die jeweils beste risikoadjustierte Wertentwicklung erzielt haben, werden mit einem Lipper Fund Award prämiert. 

  Neuer Vorstand bei der MainFirst Bank AG

Frankfurt am Main, 22. März 2018 – Die MainFirst Bank AG erhält einen neuen Vorstand: Ebrahim Attarzadeh wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. April 2018 zum Vorstandsmitglied der MainFirst Bank AG ernannt. Er wird zusammen mit dem Vorstandsmitglied Björn Kirchner ab dem 1. Mai 2018 eine Doppelspitze für die MainFirst Bank AG bilden. Wie bereits im Juli 2017 bekannt gegeben, wird der bisherige Vorstandsvorsitzende Andreas Haindl zum 30. April 2018 mit Auslaufen seines Vertrages auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden.

Ebrahim Attarzadeh ist seit 2006 bei MainFirst tätig. Zunächst begann er im Sales Trading und übernahm dort 2008 die Leitung. Seit 2011 verantwortete er den Bereich Equities. Seine Karriere begann Attarzadeh 2002 bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Björn Kirchner ist bereits seit 2007 Mitglied des Vorstands der Bank. Von 2003 bis 2007 leitete er den Bereich Equity Research, seitdem war er als Chief Financial Officer der MainFirst Bank AG tätig.

Die Hauptversammlung der MainFirst Bank AG hat zudem Marc-Antoine Bree in den Aufsichtsrat gewählt. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Marc-Antoine Bree kommentiert: „Mit der Ernennung von Ebrahim Attarzadeh zum Vorstand der MainFirst Bank AG stellen wir die angekündigte interne Lösung und angestrebte Kontinuität in der Führung durch eine kompetente Persönlichkeit sicher. Im Hinblick auf den Weggang unseres langjährigen Vorstandsvorsitzenden Andreas Haindl zum April 2018 haben wir mit dem Tandem aus Ebrahim Attarzadeh und Björn Kirchner eine ideale Nachfolgelösung gefunden, um die erfolgreiche Positionierung der Bank in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu können.

Der Aufsichtsrat dankt Andreas Haindl für seine hervorragende Arbeit und Leistung beim Aufbau und der Entwicklung der MainFirst Bank AG, die er seit 2006 entscheidend mitgeprägt hat. Gremien und Mitarbeiter werden ihm verbunden bleiben und begleiten ihn für seinen weiteren Weg mit den besten Wünschen.“

 

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  Auf- und Absteiger: Das sind die größten Unternehmen der Welt im Jahr 2025

Frankfurt am Main, 12. März 2018 – Bis zum Jahr 2025 wird sich auf der Liste der weltweit größten Unternehmen einiges verändern. Eine aktuelle Prognose von MainFirst Asset Management ergibt: Während heute Apple, Alphabet und Microsoft die höchste Marktkapitalisierung aufweisen, werden 2025 voraussichtlich Alibaba, Tencent und Amazon das Ranking anführen. „Sie profitieren in den kommenden Jahren von den Zukunftsthemen E-Commerce, künstliche Intelligenz, digitale Werbung und selbstfahrende Autos“, erklärt Frank Schwarz, der die Analyse geleitet hat. Mit dem von ihm gemanagten MainFirst – Global Equities Fund investiert Schwarz seit fünf Jahren erfolgreich in Börsenunternehmen, die von solchen Trends profitieren. Im Jahr 2017 hat der Fonds eine Wertentwicklung von 39 Prozent erzielt, seit der Auflegung vor fünf Jahren von 125 Prozent. [1] „Die voraussichtlichen Verschiebungen bis 2020 sind bereits nahezu in den Aktienkursen eingepreist, deshalb werfen wir unseren Blick weiter voraus, um die besten Investmentchancen zu identifizieren“, so der Fondsmanager, der mit seinem Team ein Universum von rund 700 globalen Unternehmen beobachtet. 

Deutsches Know-how wandert ab
Auffällig ist, dass bis 2025 die regionale Verschiebung zugunsten von Asien zunehmen wird. „Unter den bedeutendsten 20 Konzernen werden dann die meisten ihren Sitz in China, Südkorea und Taiwan haben. Nur die US-Westküste rund ums Silicon Valley kann als Standort noch mithalten. Europa hingegen ist völlig abgehängt – und ein Comeback erscheint nicht realistisch“, kommentiert Schwarz. 2017 hatten mit Nestle und AB Inbev noch zwei Unternehmen unter den Top-20 ihre Zentrale in Europa, schon ab 2020 erwarten die MainFirst-Experten, dass kein einziges europäisches Unternehmen es mehr in die Liste schafft. „Vor 50 Jahren war das noch ganz anders, als Konzerne aus der Automobil-, Öl- und Stahlbranche ganz oben standen. Nun aber booten Technologiewerte alle anderen aus“, erklärt Schwarz. Als Gründe nennt er: „Hierzulande sind eher globale Markenhersteller sowie Luxusgüterproduzenten zuhause. Die USA beispielsweise profitieren von der Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte gepaart mit den Aufstiegschancen im Bildungssystem sowie einer starken Venture-Capital-Szene: Viele Kinder von Immigranten sind als Gründer außerordentlich erfolgreich geworden – ein Beispiel ist Sergey Brin, einer der Google-Gründer.“ In Deutschland hemmten die politischen Rahmenbedingungen sowie das unterentwickelte digitale Netz technologische Entwicklungen, kritisiert Schwarz. „Die besten deutschen Köpfe sind daher abgewandert und haben die zweite und dritte Führungsebene von Unternehmen wie Amazon oder Microsoft erobert.“

 

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[1] MainFirst - Global Equities Fund (C), Stand: 08.03.2018, ISIN: LU0864710602.

 

 

 

  ERNEUT MEHRFACH AUSGEZEICHNET: DIE FONDS VON MAINFIRST

Auch zum Jahresauftakt 2018 freut sich MainFirst wieder darüber, dass eine große Anzahl seiner Fonds von verschiedenen Seiten für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden. 

Zuletzt erhielt der MainFirst Germany Fund (A) den Deutschen Fondpreises in der Kategorie Aktienfonds Deutschland. Mit ihm werden Gesellschaften für ihre besonders "herausragenden" Anlageergebnisse ausgezeichnet. Der Fonds wird von den Portfoliomanagern Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus gemanagt und erzielte im Jahr 2017 eine Performance von 35,38 Prozent, womit er seine Benchmark den HDAX um 20,58 Prozent übertraf.   

Gleich 5 der MainFirst Fonds erhielten ein Euro Fund Award, mit dem die Finanzen Verlag GmbH die besten Fonds des Jahres in Deutschland ausgezeichnet. Hierzu gehörten folgende Fonds:

MainFirst Absolute Return Multi Asset (A) in der Kategorie “Absolute Return / sonstige Strategien” für ein Jahr (1. Platz) und drei Jahre (2. Platz).

MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (A) in der Kategorie „Rentenfonds Schwellenländer“ drei Jahre (2. Platz) und fünf Jahre (3. Platz).

MainFirst Germany Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland / Nebenwerte“ für drei Jahre (3. Platz) und fünf Jahre (2. Platz).

MainFirst Global Equities Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds International“ für ein Jahr (1. Platz) und drei Jahre (2. Platz).

MainFirst Top European Ideas Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds Europa“ für ein Jahr (3. Platz).

 

Auch Morningstar vergab 5 der MainFirst Fonds das höchste Rating von 5 Sternen und 2 Fonds das zweithöchste Rating von 4 Sternen:

MainFirst Absolute Return Multi Asset (C) in der Kategorie EUR Flexible Allocation – Global

 MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (C) in der Kategorie Global Emerging Markets Corporate Bond 

 MainFirst Emerging Markets Credit Opportunities Fund (C) in der Kategorie Global Emerging Markets Corporate Bond

 MainFirst Germany Fund (C) in der Kategorie Germany Small/Mid-Cap Equity

 MainFirst Global Equities Fund (C) in der Kategorie Global Large-Cap Growth Equity

MainFirst Classic Stock Fund (C) in der Kategorie Eurozone Flex-Cap Equity

 MainFirst Top European Ideas Fund (C) in der Kategorie Europe Flex-Cap Equity

 

 

  Ausblick 2018: Welche Zukunftsaktien Outperformance bieten könnten

Frankfurt am Main, 11. Dezember 2017 Anleger brauchen keinen langen Atem, um von Zukunftsthemen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Automatisierung oder autonomem Fahren zu profitieren. Denn Unternehmen mit strukturell wachsenden Geschäftsmodellen dürften bereits 2018 eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt bieten. Dieser Ansicht ist Frank Schwarz, Fondsmanager des MainFirst Global Equities Fund. „Derartige Zukunftsthemen dürften sich im kommenden Jahr in einem für Aktien unverändert förderlichen Umfeld als Performance-Treiber erweisen“, erklärt Fondsmanager Schwarz, zu dessen Top-Positionen derzeit unter anderem Facebook, NVIDIA und Tencent zählen.

Die Macht der Plattformen wächst

Ein starkes Wachstum erwartete der Experte vor allem durch Online-Plattformen, die ihre Geschäftsmodelle 2018 noch stärker monetarisieren könnten. „Die Macht der Plattformen wächst, insbesondere die der etablierten Platzhirsche. Grund ist die steigende Bedeutung digitaler Werbung – schon heute entfällt ein Viertel aller digitalen Werbeumsätze weltweit auf Google, weitere zehn Prozent auf Facebook“, so Schwarz. Prognosen des Marktforschungsunternehmen eMarketer zufolge werden die weltweiten Werbeumsätze im kommenden Jahr um fast acht Prozent auf rund 629 Milliarden US-Dollar steigen. Ende 2017 werden die globalen Umsätze digitaler Werbung erstmalig die der TV-Werbung überstiegen haben. Insbesondere bei Facebook sieht Schwarz Potenzial für wachsende Werbebudgets: „Die Nutzerzahlen sowohl von Facebook inklusive des dazugehörigen Messengers als auch vom eigenständigen Messenger-Dienst WhatsApp sowie der Foto- und Videoplattform Instagram steigen seit Jahren konstant. Insbesondere das Werbepotenzial von Instagram wird unserer Meinung nach vom Markt massiv unterschätzt.“ Eine noch stärkere Wachstumschance sieht der Experte beim asiatischen Marktführer Tencent, der als Betreiber des Messaging Dienstes WeChat eine Monopolstellung am asiatischen Markt besitzt. Auch die großen Player im Bereich e-Commerce dürften dem klassischen Einzelhandel weiter Marktanteile abnehmen, wovon die Marktführer Amazon im Westen und Alibaba in China am meisten profitieren dürften.

Automatisierung und autonomes Fahren erfordern zunehmend Rechenleistung

Eine weitere vielversprechende Aktie für 2018 ist Schwarz zufolge NVIDIA, der Marktführer im Bereich Grafikprozessoren und Chipsätze: „NVIDIA profitiert nicht nur von einer wachsenden Computerspiel-Industrie, die durch Trends wie Virtual Reality immer höhere Grafikleistungen benötigen wird, sondern auch von weiteren Zukunftstrends“, so Schwarz. So fertigt NVIDIA beispielsweise Chips für Datencenter, in denen künstliche Intelligenz zur Anwendung kommt, sowie solche für den Bereich autonomes Fahren. Hier sieht Schwarz das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz so stark aufgestellt, dass er es für möglich hält, dass NVIDIA bis zum Jahr 2025 das nach Marktkapitalisierung viertgrößte Unternehmen der Welt werden könnte. Auch den japanischen Automatisierungstechnik-Konzern Keyence hält Schwarz für einen vielversprechenden Titel, der sowohl vom autonomen Fahren als auch dem verstärkten Einsatz von Robotern in der Produktion profitieren wird.

„Mit diesen und ähnlich zukunftsorientierten Titeln aus Branchen wie beispielsweise der Halbleiterautomatik ist uns im laufenden Jahr eine Outperformance von gut 33 Prozentpunkten[1] gegenüber dem MSCI World in Euro gelungen“, berichtet Schwarz und ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass die Aktien in unserem Portfolio das Potenzial besitzen, 2018 einen Umsatz- und Gewinnzuwachs von etwa 20 Prozent zu erzielen.“

 

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[1] Stand 30. November 2017, MainFirst Global Equities Fund (C), ISIN: LU0864710602.

  Ausgezeichnetes Fondsmanagement - Citywire Italy Award „Best Fund Manager 2017“

MainFirst freut sich gemeinsam mit Adrian Daniel und Patrick Vogel über die Verleihung des Citywire Italy Awards „Best Fund Manager 2017“ in der Kategorie „Mixed Assets – Absolute Return EUR“.

Adrian Daniel und Patrick Vogel managen gemeinsam mit ihrem Team den MainFirst Absolute Return Multi Asset (ISIN LU0864714935).

  MainFirst-Fondsmanager Olgerd Eichler: „Weiter deutliches Potenzial bei zyklischen Werten durch den Run auf defensive Titel“

10 Jahre Top European Ideas Fund

Frankfurt am Main, 17. Juli 2017 Zyklische Titel haben derzeit deutliches Aufholpotenzial. Davon ist Olgerd Eichler, Fondsmanager des MainFirst – Top European Ideas Fund überzeugt. „Obwohl der europäische Konjunkturmotor seit 2011 wieder läuft, haben defensive Titel stärker performt als zyklische“, berichtet Eichler. So haben die defensiven Titel der Lebensmittel- und Getränkehersteller, aber auch Pharmaunternehmen seit der Eurokrise nahezu verdoppelt. Gleichzeitig wuchsen die zyklischen Branchen der europäischen Automobilhersteller nur um circa 60 Prozent, Banken lagen sogar im gleichen Zeitraum im Minus. Eichler erwartet dementsprechend einen Nachholeffekt bei der Kursentwicklung zyklischer Titel. Gleichzeitig warnt Eichler vor den Folgen einer ungebremsten Kursrallye bei defensiven Titeln: „Wir fürchten, dass die niedrigen Zinsen viele Anleger zu Leichtsinn verleiten und durch den Run in defensivere Sektoren die Gefahr einer Blasenbildung entsteht.“ 

Die Lage an den Kapitalmärkten bleibt turbulent 
Die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten stelle die Anleger vor massive Herausforderungen. „Das strukturelle Niedrigzinsumfeld in Europa und die nach wie vor signifikanten Auswirkungen politischer Entscheidungen haben deutlichen Einfluss auf die Entwicklungen an den Kapitalmärkten“, sagt Eichler, der am 13. Juli 2017 auf zehn erfolgreiche Jahre des MainFirst – Top European Ideas Fund zurückblicken kann. Für ihn sind die aktuellen Unwägbarkeiten an den Märkten nichts Neues. „Diese herausfordernden Rahmenbedingungen begleiten uns schon seit der Auflage des Top European Ideas Fund vor zehn Jahren – und dies wird sich so schnell nicht ändern. Bereits kurz nach der Auflage des Fonds brach die große Banken- und Finanzkrise aus. Nach einer kurzen Erholungsphase folgte die Eurokrise und auch der Brexit im vergangenen Jahr sorgte für Turbulenzen. Für uns sind solche unsicheren Rahmenbedingungen inzwischen normal.“

In einem solchen Umfeld sei es umso wichtiger, mit ruhiger Hand und einem disziplinierten Investmentprozess zu agieren. Eichler beherzigt dies bei seinem Fonds selbst. Der nachhaltige Erfolg des MainFirst – Top European Ideas Fund mit einem Mehrwert von 75 Prozent gegenüber dem Vergleichsmaßstab unterstreicht den Erfolg des konsequenten Ansatzes. „Unser stringenter Bottom-up-Ansatz beziehungsweise unser Fokus auf Einzelwerte, unsere detaillierte Analyse und Kenntnis der Unternehmen im Fonds sowie die Konzentration auf eine im Branchenvergleich niedrige Anzahl von Positionen im Portfolio sind die Erfolgsgaranten und Differenzierungsmerkmale“, so Eichler.

Ruhig und strukturiert handeln 
Insgesamt, so ist sich der Fondsmanager sicher, dürften die kommenden Jahre Anlegern Geduld und Mut abverlangen. Eichler rät, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen – dabei helfe ein strukturierter und disziplinierter Anlageansatz. Grundsätzlich setzen Eichler und sein Team bei der Portfolioaufstellung auf eine Reihe von Kerninvestments. Hier investieren sie bewusst mit einem langfristigen Anlagehorizont, um von Neubewertungsprozessen zu profitieren. Bei Neuinvestments ist das Team besonders kritisch. Für Eichler ist ein Investment nur dann interessant, wenn er die Chance sieht, dass sich der Kurs langfristig vervielfachen könnte: „Insgesamt haben wir über die vergangenen zehn Jahren ein ausgeprägtes Gespür für sogenannte Kursraketen entwickelt. Bei der Potenzialbeurteilung hilft uns unter anderem ein Meeting mit dem Management, das Grundvoraussetzung für eine Aufnahme in unser Portfolio ist“.

Mit dieser Devise hat der Fonds die Volatilität der vergangenen zehn Jahre ausgezeichnet gemeistert und seit Auflage eine kumulierte Wertentwicklung von 103 Prozent erzielt (Anteilsklasse C, LU0308864965, Stand: 30. Juni 2017). Das entspricht einem Alpha von rund 75 Prozent gegenüber dem STOXX Europe 600 TR. Die annualisierte Wertentwicklung beträgt seit Auflage gut 7 Prozent (Anteilsklasse C, LU0308864965, Stand: 30. Juni 2017). Dieser Track Record hat dem Fondsmanagement bereits zahlreiche Auszeichnungen beschert, zuletzt zum wiederholten Male den Deutschen Fondspreis.

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