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  Interview mit Adrian Daniel zu den Vorteilen des Investierens in strukturelle Trends

Im Interview mit Citywire erläutert Adrian Daniel, wieso strukturelle Wachstumstrends gute Investmentthemen sind: Langfristige Entwicklungen setzen sich durch und bringen nachhaltige Renditen während kurzfristige Marktvolatilitäten in den Hintergrund rücken. 

  Video: Erfolgreich in wertorientierte Aktien aus der Euozone investieren - 5 Fragen an Thomas Meier

Erfahren Sie als Anleger, welche vier Strategien Thomas Meier, Head of Equity Fund Management, im MainFirst - Euro Value Stars kombiniert, um erfolgreich wertorientiert zu investieren und auch 2019 attraktive Renditen erzielen zu können.

  Technologische Vorreiter: Das Wachstum beschleunigt sich

Frankfurt am Main, 08 November 2018 – Die jüngsten Kursrücksetzer bei Technologietiteln könnten Anlegern, die von strukturellen Wachstumstrends profitieren möchten, attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten. Zu dieser Einschätzung kommt Frank Schwarz, Portfoliomanager des MainFirst Global Equities Fund, nachdem der MSCI World Information Technology Index im Oktober um rund zwölf Prozentpunkte nachgab. Er spricht von einer temporären Korrektur, die auf Unsicherheit und Gewinnmitnahmen in der laufenden Reporting-Saison beruhe. Mit einem durchschnittlichen organischen Umsatzwachstum von 28 Prozent bei seinen Portfoliounternehmen in der aktuellen Saison sei der wichtigste Indikator weiterhin intakt. Schwarz rechnet langfristig mit steigenden Gewinnmargen und mit zweistelligen Wachstumsraten bei technologischen Vorreitern – auch abseits von Facebook, Amazon und Alphabet (Google).

„Steigende Rechenleistung bei gleichzeitig fallenden Produktionskosten ist ungebrochen der größte Wachstumstreiber bei technologischen Neuerungen“, sagt Schwarz. Ein Beispiel: Smartphones besitzen heute nicht nur mehr Speicherkapazität als ein klassischer Desktop-PC vor 15 Jahren. Jeder einzelne Byte Speicher wird auch günstiger produziert: Kostete beispielsweise die Herstellung eines Gigabytes Speicherplatz 1957 noch rund zwei Millionen US-Dollar, sind es heutzutage gerade einmal 0,02 US-Dollar. „Die gleiche Entwicklung ist auch bei aktuellen Innovationen wie etwa Batterien von Elektroautos oder im 3D-Druck festzustellen, die erst am Anfang ihrer Entwicklung und Nutzung stehen“, berichtet der Fondsmanager. So seien die Produktionskosten von Elektroauto-Batterien in den vergangenen zwölf Jahren um ein sechsfaches gefallen, die Kosten im 3D-Druck sogar um den Faktor 400 – innerhalb von nur sieben Jahren. 

Informationstechnologien als Wachstumsbeschleuniger
Der technologische Wandel schreitet nicht einfach nur fort, sondern beschleunigt sich fortlaufend. In der Informationswissenschaft wird dies etwa mit dem Mooreschen Gesetz erklärt. Es besagt, dass sich die Rechenleistung alle zwei Jahre verdoppelt, was auf eine Verdopplung der Transistoren in einem integrierten Schaltkreis zurückgeführt wird. Einzig die Grenzen der Physik schränken dieses Wachstum ein. Laut Ray Kurzweil, Director of Engineering bei Google, ermöglichen es jedoch neue Technologien, diese physikalischen Grenzen zu überwinden. Er postuliert daher in seinem Gesetz vom steigenden Ertragszuwachs („Law of Accelerating Returns“), dass sich die Leistung sogar jedes Jahr zu verdoppeln beginnt, sobald die Informationstechnologie die Triebkraft für Innovationen ist.[1]

„Vom immer schnelleren technologischen Fortschritt profitieren nicht nur die Endnutzer. Gewinner sind auch die Unternehmen, die den steigenden Datenbedarf in technologischen Trends befriedigen und somit den Fortschritt ermöglichen“, so Schwarz. So beispielsweise Nvidia, das als einer der größten Entwickler von Grafiktechnologien und Chipsätzen zuletzt einen Rekordzuwachs auswies. Allein die Rechenzentrumssparte konnte im zweiten Quartal 2018 einen Zuwachs von 83 Prozent verzeichnen. Auch langfristig gehöre Nvidia mit seinen neuesten Entwicklungen zu den Vorreitern: „Die aktuellste Nvidia-Grafikkarte ist sechsmal so leistungsstark wie sein Vorgängermodell. Mit vollständig neuartigen Technologien bietet sie Einsatzmöglichkeiten über die Unterhaltungsindustrie hinaus“, sagt Schwarz. Nvidia bediene mittlerweile auch Absatzmärkte wie künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und die Medizindiagnostik: „Die Grafikkarte kann beispielsweise in der Biophotonik zur Krebserkennung eingesetzt werden“, sagt Schwarz.

Ähnlich wie Smartphones und Big Data heute das Wirtschaftswachstum antreiben, dürften strukturelle Wachstumstrends wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und Elektromobilität die zukünftige Konjunktur prägen. Schwarz sieht entsprechend positionierte Vorreiter-Unternehmen daher trotz temporärer Kursvolatilitäten als attraktive Renditequellen, die langfristig hohe Wachstumsraten aufweisen dürften.

 

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[1] http://www.kurzweilai.net/the-law-of-accelerating-returns

  MainFirst Bank AG fusioniert mit Stifel Europe

- Die MainFirst Bank AG ist bekannt für ihre hervorragende Leistungen in den Bereichen Equity Research und Equity Brokerage
- Durch den Zusammenschluss entsteht eine gesamteuropäische Plattform mit tiefgehender lokaler Expertise und Vertriebsstärke
- MainFirst Asset Management bleibt unabhängig 

Frankfurt/Main, 06 November 2018 – Die MainFirst Holding AG hat heute bekannt gegeben, dass die MainFirst Bank AG, eines der führenden unabhängigen, europäischen Aktienresearch- und -handelshäuser, durch Stifel Europe, eine führende mittelständische Full-Service-Investmentbank mit Sitz in London, übernommen wird. Stifel Europe ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Stifel Financial Corp. (NYSE: SF). Infolgedessen erwirbt Stifel Europe die MainFirst Bank AG, die MainFirst Schweiz AG und die MainFirst Securities US Inc. Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Der Abschluss der Fusion wird, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, für das erste Quartal 2019 erwartet. Die leitenden Führungskräfte von MainFirst werden ihre Arbeit für die MainFirst Bank AG beziehungsweise die verbundenen Unternehmen fortsetzen. Die Übernahme wirkt sich nicht auf MainFirst Asset Management aus. Um seine Unabhängigkeit zu unterstreichen, wurde MainFirst Asset Management in diesem Jahr von der MainFirst Bank AG abgespalten und firmiert nun unter der neuen eigenständigen Unternehmensstruktur als MainFirst Affiliated Fund Managers (Germany) GmbH.

MainFirst ist für hervorragende Leistungen im Equity Research bekannt. Gemäß der Extel-Umfrage 2018 ist MainFirst das Aktien-Research-Haus Nr. 1 für deutsche und Schweizer Aktien. Kombiniert mit der bestehenden Stärke von Stifel auf dem britischen Markt entsteht durch den Zusammenschluss eine paneuropäische Plattform mit tiefgehender lokaler Expertise und Vertriebsstärke für die wichtigsten Märkte in Europa. MainFirst verfügt zudem über eine deutsche Vollbanklizenz, die es Stifel ermöglicht, Beratungs-, Brokerage- und Investmentbanking-Dienstleistungen sowie das nachfolgende Clearing und die Abwicklung von Aktien- und Rentengeschäften nach dem Brexit anzubieten.

Darüber hinaus erweitert MainFirst das erfolgreiche Aktienemissionsgeschäft von Stifel um beträchtliche Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 war Stifel der viertgrößte Fundraiser an der Londoner Börse, basierend auf der Anzahl (25) und dem Wert (1,8 Milliarden Pfund) der durchgeführten Transaktionen. MainFirst konzentriert sich zunehmend auf Syndikatsrollen und nutzt dabei die Kernkompetenz des Unternehmens in Research und Vertrieb.

"Wir freuen uns auf die Fusion mit Stifel und die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kollegen", sagt Ebrahim Attarzadeh, Vorstand und Head of Equities bei MainFirst. „Gemeinsam können wir unsere Kunden sowohl im Brokerage- als auch im Investmentbanking-Geschäft noch besser unterstützen.“

"Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit MainFirst – die Fusion passt zu unserem Ansatz, immer wieder opportunistische Investitionen in unserem Geschäftsbereich zu tätigen", sagt Eithne O'Leary, Präsident von Stifel Europe. „Angesichts des sich entwickelnden europäischen regulatorischen Umfelds und der sich verändernden Marktdynamik werden wir weiterhin Strategien verfolgen, die es uns ermöglichen, aktuelle und zukünftige Kunden mit einem breiteren Produktangebot bestmöglich zu bedienen.“

 

Pressemitteilung

  Nach der Stichwahl in Brasilien – was erwartet uns?

Frankfurt am Main, 25. Oktober 2018 Ein Sieg des als Favorit gehandelten Jair Bolsonaro von der Sozialliberalen Partei (PSL) bei den Stichwahlen in Brasilien dürfte brasilianischen Sach- und Vermögenswerten Aufschwung verleihen. Thomas Rutz, Fondsmanager des MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced, rechnet für dieses Szenario konkret mit einer Erholung des brasilianischen Reals und der Verengung der Credit Spreads brasilianischer Staatsanleihen. „Wir sehen positive Indikatoren, die für einen nachhaltigen Konjunkturaufschwung in Brasilien sprechen“, so Rutz. Aktuelle Umfragen, etwa vom Brazilian Institute of Public Opinion and Statistics, prognostizieren für die Stichwahlen am 28. Oktober einen Sieg Bolsonaros gegen Fernando Haddad von der Arbeiterpartei (PT). 

Aufwärtstrend des BIP-Wachstums und des Konjunkturzyklus wahrscheinlich 
Eine erster Aufschwung an den Märkten habe sich bereits kurz vor den Wahlen abgezeichnet und weiter bestätigt, nachdem Bolsonaro beim ersten Wahlgang Anfang Oktober mit 46 Prozent der Stimmen nur knapp die Mehrheit verpasste und sich seine PSL zur zweitgrößten Partei im Parlament entwickelte. Der brasilianische Real (BRL) habe sich seitdem gegenüber dem US-Dollar (USD) bereits von 4,2000 Anfang September auf 3,7000 bis Mitte Oktober erholt, während sich Brasiliens Credit Spread (JP Morgan CEMBI Z-Spread to Worst) um rund 70 Basispunkte von 430 auf 360 gesenkt hat. Rutz geht davon aus, dass die Kursspanne zwischen USD und BRL bis zum Jahresende ähnlich eng bleiben wird. Auch die brasilianischen Vermögenswerte hätten sich seit dem ersten Wahlgang schnell wieder erholt – eine Korrektur der Übersteuerung der letzten Monate. "Wir dürften weitere Preisanpassungen erleben, da viele Shorts inzwischen ausgeglichen sind und Geldflüsse zurückkehren könnten", fügt Rutz hinzu.

Der Emerging-Market-Experte sieht zudem weiteres Potenzial im Konjunkturzyklus. "Die brasilianische Wirtschaft hat in den letzten Jahren stark korrigiert, die Inflation ist niedrig, die Währung billig, die externen Bilanzen gesund. Brasilien ist daher reif für einen langen und nachhaltigen Aufschwung im Konjunkturzyklus, der die brasilianischen Märkte noch lange nach dem Ende der Turbulenzen um die Wahl unterstützen könnte", betont der Fondsmanager. Das Wirtschaftswachstum Brasiliens werde sich im dritten Quartal voraussichtlich auf 1,8 Prozent im Jahresvergleich und rund 1 Prozent im Quartalsvergleich beschleunigen. Die aktuelle Prognose für 2018 gehe von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von rund 1,5 Prozent aus. Noch positiver sei die Prognose für 2019, die über 3 Prozent Wachstum in Aussicht stelle.

Der erwartete Wahlsieg von Bolsonaro stärkt die positive Marktstimmung 
Die Märkte sehen Bolsonaro positiv, da er, wenn er gewinnt, wahrscheinlich seinem Spitznamen "Trumpinho" (kleiner Trump) alle Ehre machen, starke Allianzen mit der Wirtschaft eingehen und wirtschaftliche Freiheit schaffen wird. Gleichzeitig wird er weitere Maßnahmen gegen Korruption und vor allem gegen Kriminalität ergreifen. Er verfügt über ein starkes Wirtschaftsteam unter der Leitung von Paulo Guedes, ein renommierter Ökonom, der sich für die Rentenreform und die Privatisierung von Staatsunternehmen einsetzt. Rutz fügt hinzu: "Die überraschend hohen Ergebnisse der Verbündeten von Bolsonaro und der Rechten im Allgemeinen bei den Kongresswahlen am 7. Oktober bedeuten, dass die Rentenreform und andere Veränderungen in Reichweite sein sollten." Dies ist besonders wichtig, da die Rentenreform aus Investorensicht das mit Abstand dringendste Thema in Brasilien ist, weil die massiven Kosten des Defizits ein Loch im Haushalt (von rund 3 Prozent des BIP pro Jahr) verursachen. Das Thema wird daher nach der Wahl sicherlich wieder im Mittelpunkt stehen. "Bolsonaro hat das Glück, sowohl eine Wirtschaft zu erben, die sich in einem zyklischen Aufschwung befindet, wie auch eine Reforminitiative zur sozialen Absicherung, die weit genug fortgeschritten ist, dass sie schwer aufzuhalten sein sollte", so Rutz.

 

Pressemitteilung

  Video: MainFirst Global Equities Fund - Ein Tag mit dem Fondsmanagement

THINK GLOBAL. THINK FUTURE.

Sie möchten in langfristige, themen-basierte, globale Aktien inklusive einer taktischen Absicherung investieren? Dann könnte der vom versierten Fonds-management-Team, mit langjähriger Erfahrung, gemanagte Mainfrist Global Equities Fund der richtige Investment-fonds für Sie sein.

  Uneingeschränkte Investition in Megatrends: der MainFirst Global Equities Unconstrained Fund

Frankfurt am Main, 17. Oktober 2018 MainFirst erweitert seine Fondspalette um einen weiteren global investierenden Aktienfonds, den MainFirst Global Equities Unconstrained Fund. Seine Anlagestrategie ist dieselbe wie die des erfolgreichen MainFirst Global Equities Fund mit dem Unterschied, dass der neue Fonds kein Overlay basierend auf technischen Indikatoren nutzt. Der leitende Fondsmanager Frank Schwarz erklärt: „Auf vielfache Kundenanfrage haben wir uns entschieden, den Fonds auch ohne taktische Absicherung anzubieten.“  

Der themenbasierte Ansatz des MainFirst Global Equities Unconstrained Fund konzentriert sich, wie beim MainFirst Global Equities Fund auch, auf strukturell wachsende Investmentthemen wie Digitalisierung, Automatisierung und Dekarbonisierung. Die Anlagestrategie ist langfristig ausgelegt, mit einem Investmenthorizont von über fünf Jahren. „Dadurch kann der Fonds strategisch von der längerfristigen Entwicklung der Unternehmen profitieren und macht sich frei von kurzfristigen Schwankungen“, erläutert Frank Schwarz.

Der Fonds agiert unabhängig von seiner Benchmark, dem MSCI Welt Index EUR Index, und hat einen hohen Active Share. Er ist in der Regel zu 100 Prozent investiert und arbeitet ohne taktische Absicherung. Alle Titel werden sorgfältig ausgewählt und kontinuierlich analysiert, wobei der Fokus auf Wachstumstiteln liegt. „Schnell aber organisch wachsende Unternehmen zu finden, die Vorreiter bei strukturellen Megatrends sind, ist zentral bei unserem Ansatz“, erläutert Frank Schwarz. Das eingespielte Team, bestehend aus Frank Schwarz, Patrick Vogel, Jan-Christoph Herbst, Adrian Daniel und Johannes Schweinebraden verfügt über langjährige Investment-Erfahrung und der gut fünfjährige Track Record des MainFirst Global Equities Fund gibt eine Indikation des Potenzials der Anlagestrategie. 

  MainFirst übernimmt das europäische institutionelle Aktien-Geschäft von Raymond James

Frankfurt am Main, 09. Oktober 2018 - Die MainFirst Bank AG, eines der führenden unabhängigen, europäischen Aktienresearch- und -handelshäuser, übernimmt zum 1. Dezember 2018 das institutionelle Brokerage-Geschäft in europäischen Aktien von Raymond James in Paris und London. Im Zuge dessen übernimmt MainFirst aus den Bereichen Research, Sales und Sales Trading auch die 29 Mitarbeiter von Raymond James in Paris und sechs weitere Analysten in London, die in die Organisation von MainFirst integriert werden. Mit der Akquisition stärkt MainFirst seine strategische Position, insbesondere in Frankreich.

"Darüber hinaus haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen, um Skaleneffekte zu erreichen, unsere Wettbewerbsvorteile in der neuen MiFiD II-Welt besser zu nutzen und unsere Kunden auf Basis einer verbreiterten Plattform bedienen zu können", sagt Ebrahim Attarzadeh, Vorstand bei der MainFirst Bank AG. Durch die Übernahme wächst die Zahl der gecoverten europäischen Aktien bei MainFirst um rund ein Viertel auf 400 - zugleich steigert MainFirst die Zahl seiner institutionellen Kunden in Frankreich.

  Präsidentschaftswahlen in Brasilien: unmittelbare Risiken für Finanzmärkte weitgehend eingepreist

Frankfurt am Main, 5. Oktober 2018 – Rund 145 Millionen Brasilianer wählen am kommenden Sonntag und am 24. Oktober im Rahmen der allgemeinen Wahlen ihren neuen Präsidenten. “Das Land braucht durchgreifende, unpopuläre Wirtschaftsreformen, um die aufgeblähte Regierung zu reduzieren, dem hohen Haushaltsdefizit zu begegnen und die steigenden Sozialversicherungsausgaben zu senken“, sagt Thomas Rutz, Fondsmanager der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced. Der Experte sieht die Ausweitung des Spreads des Credit Default Swaps (CDS) in Brasilien und der Korrektur des brasilianischen Aktienmarktes als ein Zeichen dafür, dass die Finanzmärkte die mit dem Ausgang der Präsidentschaftswahlen verbundenen Risiken bereits eingepreist haben und auch nach dem kommenden Sonntag vorerst stabil bleiben sollten. Mittelfristig jedoch würden Investoren sehr genau hinschauen, ob der nächste gewählte Präsident ein glaubwürdiges und reformfreudiges Wirtschaftsprogramm verfolgt. „Ist dies nicht der Fall, muss mit einer Verschlimmerung der Lage gerechnet werden“, so Rutz.

Zwei Kandidaten haben derzeit gute Chancen auf das Amt: der Abgeordnete und frühere Militär Jair Bolsonaro von der rechtspopulistischen Partido Social Liberal (PSL) und der Ex-Bürgermeister von Sao Paulo, Fernando Haddad, der für die linksgerichtete Arbeiterpartei PT antritt. Er wurde kurzfristig als Kandidat für das Bündnis nominiert, nachdem der populäre Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wegen seiner Verurteilung in einem Korruptionsprozess zugunsten Haddad auf die Kandidatur verzichtet hatte. „Eine Stichwahl unter diesen beiden Kandidaten erscheint uns schon jetzt fast sicher“, sagt Rutz. Der Favorit der Investoren und Kandidat der Mittelschicht, Geraldo Alckmin, sei dagegen „praktisch chancenlos“.

Die Finanzmärkte haben den Wahlkampf aufmerksam verfolgt. Nach einer schweren Rezession in den Jahren 2015 und 2016 erlebte Brasilien zuletzt einen leichten Aufschwung. „Die Auswirkungen sind für die Bevölkerung aber noch nicht wirklich spürbar“, erläutert Rutz. In den vergangenen vier Jahren betrug das Haushaltsdefizit mehr als sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Hohe Sozialversicherungs- und steigende Rentenausgaben verhindern laut dem Experten dringend notwendige Investitionen in die physische und soziale Infrastruktur des Landes.

Die Frustration über Arbeitslosigkeit, Korruption und Kriminalität in der Bevölkerung ist entsprechend hoch. „Bolsonaro nutzt das für populistische Parolen aus“, sagt Rutz. Der Hauptmann des Heeres a.D. verspricht, hart gegen Kriminalität durchzugreifen, Korruption zu bekämpfen und das Wirtschaftswachstum zurückzubringen. Sein mutmaßlicher künftiger Finanzminister, Paulo Guedes, ist liberal und will mithilfe von Einnahmen aus Privatisierungen rentabler Staatsbetriebe und des öffentlichen Rentensystems die Ausgaben senken und Schulden zurückkaufen. „Die Hoffnung auf die nötigen Reformen macht ihn für viele zum Favoriten der beiden Spitzenreiter.“

Lulas Kandidat Haddad hat sich seit seiner Nominierung am 11. September auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Er verspricht, viele der unpopulären (aber notwendigen) Reformen des äußerst unbeliebten Präsidenten Michel Temer zur Kürzung der Sozialausgaben wieder rückgängig zu machen. Temer war 2016 nach der Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff an die Staatsspitze gerückt. „Statt Privatisierungen und die Rentenreform voranzutreiben, will Haddad die Wirtschaft durch Investitionen ankurbeln. Die Märkte hoffen, dass er ähnlich wie Antonio Manuel Lopez Obrador in Mexiko seine allzu drastischen Reformideen nicht umsetzt“, sagt Rutz.

 

Pressemitteilung

  Der MainFirst Classic Stock Fund wird umbenannt in MainFirst Euro Value Stars

Der Fonds von MainFirst mit dem längsten Track Record erhält einen neuen Namen, der seinen Investmentansatz besser widerspiegelt. Ab dem 15. September 2018 heißt er: 

MainFirst Euro Value Stars

‚Euro‘ spiegelt dabei den Fokus auf die Eurozone als Anlageuniversum wider

‚Value‘ steht für die Investition in Value-Titel

‚Stars‘ hebt die Suche nach vielversprechenden Unternehmen mit hohem Kurswachstumspotenzial hervor

Im Rahmen des allgemeinen Ansatzes des Value Investing setzen die Fondsmanager Thomas Meier und Christos Sitounsis eine ungewöhnliche Methode ein, bei der vier verschiedenen Value-Strategien genutzt werden, um eine attraktive Performance für die Kunden zu erzielen. Die vier Strategien sind:

- Klassisches Value-Investment

- Deep Value

- Contrarian

- Events

Der Fonds kombiniert die vier Strategien, um über alle Marktphasen eine attraktive Wertentwicklung erzielen zu können. Insgesamt werden bei der Fundamentalanalyse von Titeln sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren wie ein vielversprechendes Gewinnwachstumspotenzial, ein solider Cashflow und qualitativ hochwertige Geschäftsmodelle besonders berücksichtigt. Seit seiner Auflage im Jahr 2002 hat der Fonds eine solide Erfolgsbilanz vorzuweisen und seine Benchmark übertroffen.

Erfahren Sie mehr über die MainFirst Euro Value Stars

  Welche Unternehmen sind die Gewinner, wenn sich der technologische Fortschritt exponentiell beschleunigt?

Heutzutage bestehen keine Zweifel daran, dass sich mit großen Technologieunternehmen wie Alphabet, Amazon oder Apple attraktive Renditen erzielen lassen. Sie wachsen schnell – bisweilen scheinbar exponentiell. Aber wird dies so weitergehen? Und welche Unternehmen profitieren von den erzielten Fortschritten?

  Positive Fundamentaldaten sorgen für attraktive Renditen in Schwellenländern

Die Fundamentaldaten der Schwellenländer sind positiv und engagierte Experten können von attraktiven Kaufgelegenheiten profitieren, so Thomas Rutz, Fondsmanager für Schwellenländer bei MainFirst.

Die Fundamentaldaten der Schwellenländer sind heute wesentlich robuster als in der Vergangenheit. Obwohl Unsicherheiten im Zusammenhang mit Handelszöllen, der Stärkung des US-Dollar und den Twitter-Tiraden von Donald Trump jüngst für Marktkorrekturen sorgten, sind die Schwellenländer gegenüber solchen Faktoren deutlich weniger anfällig als während der Phase des „Taper Tantrum“. 

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier. 

  Video: Nachhaltige Dividenden mit attraktiver Wertentwicklung

„Wir haben unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern auch übertroffen“, so das Zwischenfazit von Thomas Meier, Head of Equity Fund Management bei MainFirst und Fondsmanager des MainFirst Global Dividend Stars. Details zu den attraktiven Ergebnissen und der Anlagestrategie erfahren Sie im Video. 

  Hochwertige Dividenden bei Nebenwerten – der MainFirst Global Dividend Stars renditestärker als Vergleichsprodukte

Das ist das Fazit des Euro fondsxpress, der mit Thomas Meier, Head of  Equity Fund Management, über die Strategie des MainFirst Global Dividend Stars sprach. Meier setzt auf ausgewählte Nebenwerte mit nachhaltigen Dividendenrenditen.

  Was haben eine Waage und der MainFirst Global Dividend Stars gemeinsam?

Die optimale Balance für attraktive Ergebnisse.

Um attraktive Ergebnisse für Anleger zu erzielen, nutzt der MainFirst Global Dividend Stars einerseits die Barbell-Strategie für ein ausgewogenes Portfolio und setzt andererseits auf hohe Qualität und Nachhaltigkeit bei den Dividendenrenditen. Der Fonds investiert benchmarkfrei und global in Unternehmen, die durch einen eingehenden Analyseprozess ausgewählt werden. Dies hat ihn zum Ende des Jahres 2017 zum besten Fonds seiner Kategorie gemacht (Platz 1 bei Morningstar von 489 Fonds der Kategorie Aktien weltweit dividendenorientiert nach EUR denominiert. Stand 31.12.2017). 

Die Barbell-Strategie für einen ausgewogenen Investmentansatz 
Zentraler Ansatz für den Dividendenfonds ist die Barbell-Strategie, bei der etablierte Large Caps auf der einen Seite mit Small und Mid Caps (derzeit mit 46 Prozent) auf der anderen Seite so zusammen gemischt werden, so dass insgesamt ein balanciertes, attraktives Rendite-Risiko-Ergebnis für Anleger erzielt werden kann.
Die beiden Arten von Investitionen, die sich im MainFirst Global Dividend Stars die Waage halten, sind auf der einen Seite defensive, solide, relativ zyklusunabhängige Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung wie Konsumgüterhersteller und Versicherungsunternehmen, die Stabilität in das Portfolio bringen. Auf der anderen Seite stehen kleinere Unternehmen, die hohe Ertrags- und Dividendenchancen bieten. Letztere sind häufig familiengeführte internationale Nischenmarktführer (INMF), die sich auszeichnen durch ihre führende Marktposition, ihr hohes Wachstumspotenzial und ihre starken Bilanzen und Profitabilität sowie hohe Managementqualität.

Dividenden 2.0 für kontinuierliche, attraktive Renditen 
Gleichzeitig geht es bei Auswahl der Aktien um eine hochwertige Qualität der Dividenden, damit die Renditen möglichst attraktiv und nachhaltig sind. Diese finden sich vor allem da, wo auf robuste Geschäftsmodelle gesetzt wird. Im Auswahlprozess, der über verschiedene Regionen und Sektoren durchgeführt wird, werden Unternehmen detailliert bottom-up analysiert. Dabei stehen auch hier neben der Qualität der Dividenden Kriterien wie die Bilanzstärke, sturkturelle Profitabilität, Substanz und das Wachstumspotenzial im Vordergrund.

Starke Unternehmen für gute Performance 
Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen, sind auf der defensiven Seite Werte wie Tiffany oder Occidental und auf der INMF-Seite Sixt, Sika und Washtec.
Tiffany ist als amerikanischer Juwelier weltbekannt. Das Unternehmen besteht seit nun gut 180 Jahren und hat in dieser Zeit immer wieder erfolgreich mit innovativen Ideen von sich reden gemacht, Herausforderungen erfolgreich gemeistert und ist beständig weiter gewachsen. Seit der Einsetzung Alessandro Bogliolos als CEO im Oktober 2017 sind die Absatzzahlen stark gestiegen. Im ersten Quartal 2018 konnten die Nettoverkäufe einen Anstieg von 15 Prozent verbuchen, was nicht zuletzt auf den Erfolg in China und Japan zurückzuführen ist. Insgesamt stiegen die Quartalsgewinne um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei sich auch die Steuerreform von Präsident Trump hier positiv ausgewirkt hat.
Ein Beispiel für einen internationalen Nischenmarktführer ist das Unternehmen Sixt. Die Mobilitätsfirma macht seit Jahren immer wieder Schlagzeilen zu hohem Wachstum. Im Jahr 2017 betrug der Konzernüberschuss 204 Mio. Euro, was einem Wachstum von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ein weiterer internationaler Nischenmarktführer ist das Unternehmen Washtec, welches Komplett- und Servicelösungen im Bereich Fahrzeugwäsche anbietet. Das Unternehmen konnte im Jahr 2017 ein Umsatzwachstum von 14 Prozent verbuchen. Auch ein gutes Beispiel für einen INMF ist Sika mit Hauptsitz in der Schweiz, welches weltweit tätig ist und sich auf die Herstellung verschiedener chemischer Produkte zum industriellen Kleben, Dichten und Verstärken spezialisiert hat. Im Jahr 2017 ist das Unternehmen um 9 Prozent gewachsen, wobei das Konzernergebnis um über 14 Prozent gesteigert werden konnte. Besonders im Zentrum steht bei Sika die Weiterentwicklung durch Forschung, um ein jährliches Wachstum von 6 bis 8 Prozent bis 2020 zu erzielen.

Attraktive Ergebnisse
Mit dieser Strategie konnten die Fondsmanager Thomas Meier und Christos Sitounsis im MainFirst Global Dividend Stars seit seiner Auflage vor fast 3 Jahren eine kumulierte Wertentwicklung von 21,8 Prozent verbuchen. Dies entspricht einer Outperformance der Benchmark MSCI World High Dividend Yield Net Return EUR von 7,5 Prozent (Stand: 31.05.2018, ISIN LU1238901596). Die zweimal jährlich stattfindenden Dividendenausschüttungen betrugen seit Auflage durchschnittlich 3,5 Prozent.

  Das Dilemma der Sparer im Euroraum – weshalb strukturelle Trends wichtiger sind als Konjunkturzyklen

Frankfurt am Main, 11. Juni 2018 – Europäische Sparer werden ihr Anlageverhalten anpassen müssen, um mittelfristig positive Renditen erwirtschaften zu können. Dieser Ansicht ist Adrian Daniel, Fondsmanager des MAINFIRST - ABSOLUTE RETURN MULTI ASSET, dessen Auflagedatum sich nun zum fünften Mal jährt. Die Wachstumsdynamik im Euroraum kühle sich ab und die Niedrigzinsphase werde weiter anhalten. „Sich lediglich auf die derzeit gute wirtschaftliche Situation zu stützen, ist angesichts eines Blicks auf die Frühindikatoren nicht ratsam“, so der Fondsmanager. Er rät Anlegern, globaler zu investieren und ihr Portfolio insgesamt stärker an langfristigen strukturellen Trends als an Konjunkturzyklen auszurichten.

Zwar hätten die europäischen Aktienmärkte zuletzt eine insgesamt positive Performance aufgewiesen, im globalen Vergleich falle aber eine deutliche relative Underperformance auf. In den vergangenen sechs Jahren hätte beispielsweise der MSCI EMU Index (European Economic and Monetary Union) währungsbereinigt rund 50 Prozent weniger Gewinn eingefahren als der MSCI USA. Eine globalere Ausrichtung hätte sich also bereits rückwirkend ausgezahlt. In Zukunft dürfte sie aber noch wichtiger werden, denn Frühindikatoren hätten Anfang des Jahres temporäre Höchstpunkte markiert und damit auf eine mögliche Abkühlung der Wachstumsdynamik im Euro-Raum gedeutet. So beispielsweise der ifo-Geschäftsklimaindex, der im November mit rund 105,2 Zählern auf einem langfristigen Hoch notierte und seitdem gesunken ist. „Der DAX befindet sich im längsten Aufschwung der Nachkriegsgeschichte, gleichzeitig befinden wir uns weiterhin in einem Niedrigzinsumfeld“, so Daniel. Vor diesem Hintergrund stecken die Sparer im Euro-Raum vor der Herausforderung, andere Renditemöglichkeiten finden zu müssen.

Denn die Wahrscheinlichkeit ist laut Daniel groß, dass die EZB das Zeitfenster für Zinsanhebungen verpasst – immerhin müsste sich die Europäische Zentralbank nach einem geplanten Stabwechsel Mitte 2019 zunächst sondieren. Und falls der wirtschaftliche Aufschwung in den Vereinigten Staaten kippen sollte und die Federal Reserve ihre Politik der Zinsnormalisierung beende, sei es fraglich, dass die EZB die Zinsen anheben könne. Die Renditemöglichkeiten festverzinslicher Anlagen dürfte vergleichsweise gering bleiben, während der Trend an den europäischen Aktienmärkten recht fortgeschritten erscheint.

Einen Ausweg aus dieser verzwickten Situation bietet laut Daniel nur eine nachhaltige Erweiterung des Investmenthorizonts. Der Experte setzt hier auf eine Mischung aus Anleihen und Aktien. Er ist überzeugt von einer Titelauswahl, die nach einem langfristigen Ansatz erfolgt und sich vor allem auf strukturell wachsende Investmentthemen konzentriert. „Strukturelle Trends sind für uns bedeutend wichtiger als Wirtschaftszyklen. Ihr Einfluss auf die Performance eines Portfolios ist deutlich nachhaltiger“, erklärt Daniel, der mit seinem Fonds eine benchmarkfreie Absolute-Return-Strategie verfolgt.

Derzeit setzt Daniel beispielsweise auf Konzerne, die große Teile ihres Gewinns durch E-Commerce erzielen, wie Amazon und Alibaba. Weitere Investmentthemen sind mobiles Internet, Industrie 4.0 und globale Marken. Bei der Selektion und Allokation der Anlagen im Fonds werden durch das Team sowohl technische Indikatoren genutzt, wie auch Bottom-up- und Top-down-Research fundamental analysiert. Mit einer annualisierten Rendite von 5,5 Prozent seit Auflage am 29. April 2013 hat der MAINFIRST - ABSOLUTE RETURN MULTI ASSET (C) seine angestrebte langfristige Rendite von jährlich fünf Prozent übertroffen (Stand: 30. April 2018, ISIN LU0864714935).

 

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  MainFirst als Aktien-Research-Haus Nr. 1 für deutsche und Schweizer Aktien ausgezeichnet

Frankfurt am Main, 6. Juni 2018 – Die MainFirst Bank AG ist das führende Research-Haus für deutsche und Schweizer Aktien. Das belegt der Extel Survey 2018, Europas bedeutendstes Ranking für die besten Broker im Research- und Handelsgeschäft. MainFirst verteidigt damit seine Spitzenposition in der Schweiz und verbessert seine Position im Hinblick auf das Research in Deutschland vom zweiten auf den ersten Platz.

Beim Extel Survey bewertet ein hochkarätiges Gremium, bestehend aus Branchenspezialisten, jedes Jahr unter anderem die Leistungen von Research-Anbietern – basierend auf einer breit angelegten Investoren-Umfrage. An der Umfrage beteiligen sich jährlich rund 7.000 institutionelle Investoren. „Dass wir dabei jetzt als bestes Research-Haus für Aktien in Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet wurden, bestätigt unsere Strategie. Die Erfahrung unseres Research-Teams, die Unabhängigkeit unserer rund 40 Analysten sowie deren ausgezeichnete Kontakte zu Unternehmen erlauben es uns, ein qualitativ hochwertiges Research anzubieten, das Investoren einen echten Mehrwert bietet. Dabei fokussieren wir uns primär auf deutsche, schweizerische, französische und italienische Aktien sowie einige europäische Sektoren“, sagt Lyonel Françoy, Head of European Research bei der MainFirst. „Neben der bereits breiten Abdeckung deutscher und Schweizer Werte wollen wir zudem unsere Coverage für französische und italienische Aktien weiter ausbauen.“

„Die Ergebnisse der diesjährigen Studie untermauern unseren Erfolg als eines der führenden Aktienresearch- und -handelshäuser. Im Bereich Equities haben wir zuletzt deutlich Marktanteile hinzugewonnen“, sagt Ebrahim Attarzadeh, Head of Equities und Vorstand der MainFirst Bank AG. „Die Auszeichnung als bestes Research-Haus für deutsche und Schweizer Aktien ist besonders in der neuen MiFID2-Welt bezeichnend, in der die Kunden nur noch für differenziertes, hochqualitatives und unabhängiges Aktienresearch bezahlen. Die Auszeichnung ist für uns nicht nur eine Bestätigung, sondern auch ein Ansporn. Ziel ist und bleibt, unseren Kunden ein erstklassiges Research und eine effiziente Execution zu bieten“, unterstreicht Attarzadeh.

  Drei Maßnahmen für ein erfolgreiches Multi-Asset-Portfolio – Adrian Daniel spricht mit Citywire

In den letzten drei Jahren hat der MainFirst Absolute Return Multi Asset (A) eine kumulierte Wertentwicklung von 12,9 Prozent verbuchen können (Stand 31. Mai 2018, ISIN LU086471400). Laut seinem Portfoliomanager Adrian Daniel ist der Fokus auf strukturelle Wachstumstrends ein wichtiger Faktor für dieses Ergebnis. 

  Konjunkturzyklen oder strukturelle Trends – Adrian Daniel erklärt ihre Aussagekraft in der Börsen-Zeitung

Viele Investoren sehen Konjunkturzyklen als wichtige Indikatoren für die Aktienquote ihres Portfolios. Diese Herangehensweise birgt allerdings die Gefahr, ständig zu spät zu sein und den Trend zu verpassen. Denn das Wirtschaftswachstum ist in den Aktienkursen in der Regel schon längst eingepreist, erklärt Adrian Daniel. Andere Faktoren sind aussagekräftiger…

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*MainFirst Absolute Return Multi Asset C, Stand: 30.04.2018

 

 

  Video: STRUKTURELLE TRENDS SIND WICHTIGER ALS DER KONJUNKTURZYKLUS – FÜNF FRAGEN AN ADRIAN DANIEL

Der MainFirst Absolute Return Multi Asset, gemanagt von Adrian Daniel, setzt auf eine nachhaltige Investmentstrategie, mit dem Ziel, eine Rendite von mindestens 5 Prozent pro Jahr zu erzielen. Dieses Ziel hat er seit Auflage des Fonds vor genau 5 Jahren (29.04.2013) übertroffen (Stand 30.04.2018, Anteilsklasse C, ISIN LU0864714935). Warum er hierbei auf strukturelle Trends setzt, sehen Sie im Video.

  Mit nachhaltigen Trends attraktive Renditen erzielen

Anleger stehen immer wieder vor großen Herausforderungen. Angesichts der stetig niedrigen Zinsen und der Wahrscheinlichkeit, dass diese in den nächsten Jahren auch nicht wieder auf frühere Niveaus zurückgehen werden, suchen Anleger nach Alternativen. Eine gute Möglichkeit sind hier Multi-Asset-Fonds mit fundierter Investmentstrategie. Der MainFirst Absolute Return Multi Asset, geleitet von Adrian Daniel, setzt auf eine nachhaltige Investmentstrategie, die zum Ziel hat, eine Rendite von mindestens 5 Prozent bei angemessener Volatilität zu erzielen. Dies ist seit Auflage (30.04.2013) mit einer annualisierten Wertentwicklung von 5,68 Prozent bei einer durchschnittlichen Volatilität von 5,1 Prozent auch gelungen (Stand 29.03.2018, Anteilsklasse C, ISIN LU0864714935).    

Der Investmentansatz von Adrian Daniel und seinem Team setzt vor allem auf langfristige, strukturelle Trends wie Digitalisierung und Automatisierung. Diese bringen einerseits ein hohes Wachstumspotential mit sich und andererseits sind solche strukturellen Entwicklungen deutlich aussagekräftiger als makroökonomische Zyklen. Denn je mehr sich die genannten Technologien weiterentwickeln, desto stärker nehmen sie wiederum Einfluss auf übliche makroökonomische Daten, die von den Kapitalmärkten für ihre Anlagestrategie bewertet werden. So kann das Team anhand detaillierter Analysen besonders früh in neue Entwicklungen einsteigen und besonders attraktive Renditen mitnehmen.

Die Digitalisierung hat in vielen Geschäftsbereichen große Veränderungen bewirkt. Amazon hat ein großes E-Commerce-Imperium aufgebaut und damit den etablierten Einzelhandel nachhaltig verändert. Google und Facebook haben durch ihre digitalen Online-Plattformen zur Vernetzung von Menschen und Nachrichten Informationsstrukturen verändert. Das hat auch zu großen Änderungen auf den Kapitalmärkten geführt, so dass viele digitale Unternehmen (wie Apple oder Alphabet) heute die höchste Marktkapitalisierung aufweisen.

Ähnlich durchbricht die fortschreitende Automatisierung verschiedene Ebenen. Hierzu gehört das Gefüge des Lohn-Preis-Niveaus. Während gering qualifizierte Arbeitskräfte eher weniger verdienen, steigen die Löhne qualifizierter Arbeitskräfte. Gleichzeitig generieren Unternehmen mit Hilfe der Automatisierung höhere Einnahmen. Die höhere Produktivität bei niedrigeren Kosten ermöglicht es, mehr Gewinn zu erwirtschaften oder neue Geschäftsbereiche aufzubauen. Nachhaltige Wertsteigerung findet sehr stark in innovativen Geschäftszweigen statt. Investition in Unternehmen, die strukturelle Trends vorantreiben, hat dadurch auf der Aktienseite des Fonds signifikant zur Performance über die letzten Jahre beigetragen.

Doch auch bei Anleihen gilt es langfristig zu denken und dabei die Geschäftsmodelle der Emittenten auf strukturelle Veränderungen und disruptive Technologien zu analysieren. So galt z. B. Toys R Us Anfang des Jahrtausends noch als Vorzeigeunternehmen im Kreditmarkt und musste kürzlich aufgrund des Wettbewerbs durch E-Commerce Insolvenz anmelden. Solche Risiken gilt es frühzeitig zu erkennen. Mit der weitsichtigen Perspektive werden zudem übergeordnete Entwicklungen für die Zinsmärkte, wie die geringe Kerninflation, trotz der Diskussion um ein baldiges Ende des Anleiheaufkaufprogramms der EZB nicht außer Acht gelassen. Während die Durationen im Fonds am Jahresanfang aufgrund der attraktiven Renditemöglichkeiten auf 4,8 Jahre verlängert wurden, sind sie nun wieder bei unter 4 Jahren. Insgesamt werden im Portfolio ca. jeweils 30 Prozent Unternehmens- und 20 Prozent Staatsanleihen gehalten, um auch hier ein optimales Chance-Risiko-Profil zu erreichen.  

Diese Mischung aus einem flexiblen Ansatz und der Konzentration auf langfristig geltende strukturelle Trends kann Anlegern in Europa eine interessante Anlagemöglichkeit bieten. Denn Faktoren wie Digitalisierung und Automatisierung sind neben den Veränderungen in der Demographie wichtige Gründe für die niedrige Kerninflation in der Eurozone. Auch angesichts der erwähnten niedrigen Zinsen bietet die Anlage in den global anlegenden MainFirst Absolute Return Multi Asset also eine attraktive Renditequelle für risikobewusste Investoren.

  4 MainFirst Fonds mit Lipper Fund Awards ausgezeichnet
Bei den diesjährigen Lipper Fund Awards konnte MainFirst gleich mehrere Auszeichnungen entgegennehmen.

Seit mehr als drei Jahrzehnten werden mit den Lipper Fund Awards in über 20 Ländern sowohl Investmentgesellschaften wie auch Fonds ausgezeichnet, die durch eine herausragende risikoadjustierte Performance in ihrer jeweiligen Wettbewerbsgruppe überzeugen. 

Gleich mehrfach ausgezeichnet wurde der MainFirst - Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (ISIN LU0816909955), gemanagt von unseren mit AAA-Rating von Citywire bewerteten Fondsmanagern Cornel Bruhin, Dorothea Fröhlich und Thomas Rutz. Der Fonds konnte den Award in der Kategorie Bond Emerging Markets Global Corporates über fünf Jahre in sieben Regionen (Europa, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Skandinavien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich) sowie über drei Jahre in Skandinavien für sich verbuchen. Der vom gleichen Team verantwortete MainFirst - Emerging Markets Credit Opportunities Fund (LU1061983901) konnte in der Kategorie Bond Emerging Markets Global HC über drei Jahre in den Niederlanden punkten. 

Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus verantwortete MainFirst - Germany Fund (LU0390221256) wurde neben weiteren Auszeichnungen, wie dem Euro Fund Award und dem Deutschen Fondspreis, von Lipper zum dritten Mal in Folge in der Kategorie Equity German Sm & Mid Cap über fünf Jahre in Deutschland ausgezeichnet. 

Der MainFirst - Absolute Return Multi Asset (LU0864714000) von Adrian Daniel, Frank Schwarz, Patrick Vogel und Jan-Christoph Herbst konnte in der Kategorie Absolute Return EUR High in der Schweiz über 3 Jahre überzeugen. Adrian Daniel und Patrick Vogel erhielten 2017 auch die Auszeichnung Best Fund Manager 2017 Italy (Mixed Assets - Absolute Return) von Citywire. 

Für das von Thomson Reuters verliehene Lipper Fund Award werden jedes Jahr Investmentfonds mit einer Wertentwicklungshistorie von mindestens 36 Monaten analysiert. Die Fonds, die innerhalb ihrer Vergleichsgruppe über drei, fünf oder zehn Jahre die jeweils beste risikoadjustierte Wertentwicklung erzielt haben, werden mit einem Lipper Fund Award prämiert. 

  Die wertvollsten Unternehmen jetzt und 2025 – Frank Schwarz im Interview mit Focus Money

Derzeit führen Apple, Alphabet und Microsoft die Liste der größten Unternehmen an. Laut Frank Schwarz werden es 2025 zwei Chinesen sein: Alibaba und Tencent. Warum dies der Fall sein wird erklärt der Fondsmanager des MainFirst Global Equities Fund in Focus Money.

  Neuer Vorstand bei der MainFirst Bank AG

Frankfurt am Main, 22. März 2018 – Die MainFirst Bank AG erhält einen neuen Vorstand: Ebrahim Attarzadeh wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. April 2018 zum Vorstandsmitglied der MainFirst Bank AG ernannt. Er wird zusammen mit dem Vorstandsmitglied Björn Kirchner ab dem 1. Mai 2018 eine Doppelspitze für die MainFirst Bank AG bilden. Wie bereits im Juli 2017 bekannt gegeben, wird der bisherige Vorstandsvorsitzende Andreas Haindl zum 30. April 2018 mit Auslaufen seines Vertrages auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden.

Ebrahim Attarzadeh ist seit 2006 bei MainFirst tätig. Zunächst begann er im Sales Trading und übernahm dort 2008 die Leitung. Seit 2011 verantwortete er den Bereich Equities. Seine Karriere begann Attarzadeh 2002 bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Björn Kirchner ist bereits seit 2007 Mitglied des Vorstands der Bank. Von 2003 bis 2007 leitete er den Bereich Equity Research, seitdem war er als Chief Financial Officer der MainFirst Bank AG tätig.

Die Hauptversammlung der MainFirst Bank AG hat zudem Marc-Antoine Bree in den Aufsichtsrat gewählt. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende Marc-Antoine Bree kommentiert: „Mit der Ernennung von Ebrahim Attarzadeh zum Vorstand der MainFirst Bank AG stellen wir die angekündigte interne Lösung und angestrebte Kontinuität in der Führung durch eine kompetente Persönlichkeit sicher. Im Hinblick auf den Weggang unseres langjährigen Vorstandsvorsitzenden Andreas Haindl zum April 2018 haben wir mit dem Tandem aus Ebrahim Attarzadeh und Björn Kirchner eine ideale Nachfolgelösung gefunden, um die erfolgreiche Positionierung der Bank in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu können.

Der Aufsichtsrat dankt Andreas Haindl für seine hervorragende Arbeit und Leistung beim Aufbau und der Entwicklung der MainFirst Bank AG, die er seit 2006 entscheidend mitgeprägt hat. Gremien und Mitarbeiter werden ihm verbunden bleiben und begleiten ihn für seinen weiteren Weg mit den besten Wünschen.“

 

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  Auf- und Absteiger: Das sind die größten Unternehmen der Welt im Jahr 2025

Frankfurt am Main, 12. März 2018 – Bis zum Jahr 2025 wird sich auf der Liste der weltweit größten Unternehmen einiges verändern. Eine aktuelle Prognose von MainFirst Asset Management ergibt: Während heute Apple, Alphabet und Microsoft die höchste Marktkapitalisierung aufweisen, werden 2025 voraussichtlich Alibaba, Tencent und Amazon das Ranking anführen. „Sie profitieren in den kommenden Jahren von den Zukunftsthemen E-Commerce, künstliche Intelligenz, digitale Werbung und selbstfahrende Autos“, erklärt Frank Schwarz, der die Analyse geleitet hat. Mit dem von ihm gemanagten MainFirst – Global Equities Fund investiert Schwarz seit fünf Jahren erfolgreich in Börsenunternehmen, die von solchen Trends profitieren. Im Jahr 2017 hat der Fonds eine Wertentwicklung von 39 Prozent erzielt, seit der Auflegung vor fünf Jahren von 125 Prozent. [1] „Die voraussichtlichen Verschiebungen bis 2020 sind bereits nahezu in den Aktienkursen eingepreist, deshalb werfen wir unseren Blick weiter voraus, um die besten Investmentchancen zu identifizieren“, so der Fondsmanager, der mit seinem Team ein Universum von rund 700 globalen Unternehmen beobachtet. 

Deutsches Know-how wandert ab
Auffällig ist, dass bis 2025 die regionale Verschiebung zugunsten von Asien zunehmen wird. „Unter den bedeutendsten 20 Konzernen werden dann die meisten ihren Sitz in China, Südkorea und Taiwan haben. Nur die US-Westküste rund ums Silicon Valley kann als Standort noch mithalten. Europa hingegen ist völlig abgehängt – und ein Comeback erscheint nicht realistisch“, kommentiert Schwarz. 2017 hatten mit Nestle und AB Inbev noch zwei Unternehmen unter den Top-20 ihre Zentrale in Europa, schon ab 2020 erwarten die MainFirst-Experten, dass kein einziges europäisches Unternehmen es mehr in die Liste schafft. „Vor 50 Jahren war das noch ganz anders, als Konzerne aus der Automobil-, Öl- und Stahlbranche ganz oben standen. Nun aber booten Technologiewerte alle anderen aus“, erklärt Schwarz. Als Gründe nennt er: „Hierzulande sind eher globale Markenhersteller sowie Luxusgüterproduzenten zuhause. Die USA beispielsweise profitieren von der Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte gepaart mit den Aufstiegschancen im Bildungssystem sowie einer starken Venture-Capital-Szene: Viele Kinder von Immigranten sind als Gründer außerordentlich erfolgreich geworden – ein Beispiel ist Sergey Brin, einer der Google-Gründer.“ In Deutschland hemmten die politischen Rahmenbedingungen sowie das unterentwickelte digitale Netz technologische Entwicklungen, kritisiert Schwarz. „Die besten deutschen Köpfe sind daher abgewandert und haben die zweite und dritte Führungsebene von Unternehmen wie Amazon oder Microsoft erobert.“

 

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[1] MainFirst - Global Equities Fund (C), Stand: 08.03.2018, ISIN: LU0864710602.

 

 

 

  MEHRFACH AUSGEZEICHNET - MAINFIRST EMERGING MARKETS TEAM
Herzlichen Glückwunsch an unser MainFirst Emerging Markets Team!

Das Emerging Markets Team von MainFirst, bestehend aus Cornel Bruhin, Dorothea Fröhlich und Thomas Rutz, kann einen langjährigen Track Record im Management von Fonds und Mandanten über die verschiedenen Anlageklassen wie Renten, Aktien und Währungen vorweisen. Das Team verantwortet aktuell den MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced, sowie den MainFirst Emerging Markets Credit Opportunities Fund - und das sehr erfolgreich. Seit Auflage erzielten beide Fonds eine Performance von 35,8 % bzw. 23,6 %. Im Februar 2018 wurden die Fondsmanager mit einem AAA-Rating von Citywire bewertet. Zusätzlich wurden beide Fonds mit einem Fünf-Sterne-Rating von Morningstar und der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced mit dem €uro-FundAward ausgezeichnet.

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  In die globalen Unternehmen der Zukunft investieren

Der MainFirst Global Equities Fund investiert in globale Unternehmen, die strukturelle Trends anführen und hohe Wachstumsraten verzeichnen. Mit diesem Ansatz hat er seit seiner Auflegung vor fast fünf Jahren eine Performance von 132 Prozent erzielt und den MSCI World in Euro um 51 Prozent outperformt. [1]

Der Ansatz des Global-Equity-Teams um Frank Schwarz besteht darin, globale Unternehmen zu suchen, die langfristig – d. h. über sieben Jahre oder mehr – das höchste Wachstumspotenzial haben. Das Team ist nicht auf kurzfristige Sektorrotationen fokussiert und lässt geringfügigere und kurzfristige Schwankungen der Aktienmärkte außer Acht. Es untersucht vielmehr, welche strukturellen Trends mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zukunft gestalten werden, und somit, welche Unternehmen wahrscheinlich eine Vorreiterrolle bei der Förderung und Entwicklung dieser Trends spielen. Drei dieser bedeutenden Trends sind E-Commerce, digitale Werbung und künstliche Intelligenz (KI).

Die weltweite Wachstumsrate von E-Commerce für 2018 wird auf 21 Prozent geschätzt. Die beiden größten Unternehmen sind Amazon in den USA und Alibaba in China. 
Die Marktdurchdringung von Amazon in den USA liegt derzeit bei 42 Prozent des Onlineumsatzes und 4 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes, und die Plattform ist weltweit (China ausgenommen) die Nummer eins. Beide Unternehmen entwickeln beständig ihre Produktpalette weiter und nutzen Daten, um auf neue Entwicklungen und Trends zu reagieren und damit ihre Stellung als Branchenführer zu festigen. Der gesamte Nettoumsatz von Amazon im Jahr 2017 belief sich auf fast 178 Mrd. USD gegenüber knapp 136 Mrd. USD im Jahr 2016. Wenngleich Amazon eine Reihe von eigenen Produkten wie Werbung, Amazon Web Services, und den Amazon Echo hat, entfiel der größte Teil des Nettoumsatzes im Jahr 2017 auf den Online-Verkauf von Einzelhandelsprodukten.[2] Schätzungen zufolge wird sich die prognostizierte Bewertung für 2019 auf das 7-fache des Bruttobetriebsgewinns und auf das 2,5-fache der Umsatzerlöse belaufen. 
Alibaba hatte bereits 2014 eine Marktdurchdringung von 80 Prozent im chinesischen E-Commerce und einen Anteil von 10 Prozent am gesamten Einzelhandel.[3] Sein Gross Merchandising Value wuchs 2017 um 22 Prozent auf 547 Mrd. USD in China. Die hohe Wachstumsrate des Unternehmens wird sich voraussichtlich über die kommenden Jahre halten, da es weiter in sein Einzelhandels-, Cloud- und Finanzgeschäft investiert.

2016 überstieg der Umsatz mit digitaler Werbung zum ersten Mal den von TV-Werbung. Allein in den ersten sechs Monaten von 2017 verzeichnete digitale Werbung ein Wachstum von 23 Prozent im Jahresvergleich auf 40 Mrd. USD. 
Facebook erzielte 2017 einen Umsatz mit Werbung in Höhe von 40,7 Mrd. USD im Vergleich zu 27,6 Mrd. USD im Jahr 2016.[4] Facebook hat derzeit insgesamt 2,1 Mrd. Nutzer, WhatsApp 1,5 Mrd., Messenger 1,3 Mrd. und Instagram 0,8 Mrd. – wobei Instagram die höchste Wachstumsrate hat. 
Auch Tencent, der Betreiber eines sozialen Netzwerks in China, der für seinen Mitteilungsdienst WeChat bekannt ist, verfügt über ein schnell wachsendes Geschäft mit Online-Werbung. 2017 wies das Unternehmen einen Umsatzanstieg für das dritte Quartal von 61 Prozent aus, sein Umsatz mit Online-Werbung stieg um 48 Prozent, und diese Wachstumsrate wird sich wahrscheinlich fortsetzen, da das Unternehmen Marktanteile hinzugewinnt.[5] 

Ein weiterer Trend, der sich immer mehr zu einer langfristigen fundamentalen Größe etabliert, ist KI. Während der weltweite Umsatz mit KI-Chips 2016 noch bei 3,2 Mrd. USD lag, geht man davon aus, dass er bis 2025 auf fast 90 Mrd. USD steigen wird.[6]  
Nvidia, bekannt als Hersteller von Grafikkarten, die ursprünglich nur für Gaming-Anwendungen konzipiert waren, hat eine Diversifizierung in KI-optimierte Computer-Chips vollzogen, die jetzt auch für Datenzentren zur Verfügung stehen und einen schnell wachsenden Anteil des Geschäfts ausmachen. Der Umsatz der Datenzentren machte im letzten Quartal 2017 rund 20,8 Prozent aus (gegenüber 13,6 Prozent im Vorjahr), was bedeutet, dass dieses Geschäftsfeld im letzten Quartal 2017 im Jahresvergleich ein Wachstum von 104 Prozent verzeichnet hat. Man geht davon aus, dass diese hohen Wachstumsraten anhalten werden. 
Keyence ist ein wichtiger Akteur im Bereich künstliche Intelligenz und Robotik und stellt hochentwickelte Sensoren für Automatisierungsanwendungen her sowie Barcode-Leser und digitale Mikroskope. Das Unternehmen profitiert stark vom Boom in der Industrieautomatisierung und vom Bedarf des „Internet der Dinge“ an Sensoren und Konnektivität. Zudem produziert es 3-D-Sichtsysteme, ein Segment, das jährlich um 30 Prozent wächst.[7] Seine Umsatzerlöse wuchsen über das Jahr 2017 um fast 22 Prozent, und der Nettogewinn stieg um 30 Prozent.[8] 

Strukturelle Trends, die mit diesen oder vergleichbaren Raten wachsen, sind der Grund für die Wahl dieses Ansatzes, um attraktive Renditen für Anleger zu erzielen, was seit der Auflegung des MainFirst Global Equities Fund C am 1. März 2013 zu einem Alpha von 51 Prozent gegenüber dem MSCI World Index geführt hat.

 


[1] *MainFirst Global Equities Fund C, ISIN: LU0864710602, Stand: 31.01.2018.

[2] https://www.statista.com/statistics/266282/annual-net-revenue-of-amazoncom/ 

[3] https://www.forbes.com/sites/quora/2014/05/08/how-did-alibaba-capture-80-of-chinese-e-commerce/#60fe02759edd

[4] https://www.statista.com/statistics/277229/facebooks-annual-revenue-and-net-income/ 

[5] http://adage.com/article/digital/tencent-quarterly-sales-jump-61-boosted-ads-a-hit-mobile-game/311315/

[6] https://www.tractica.com/newsroom/press-releases/artificial-intelligence-software-market-to-reach-89-8-billion-in-annual-worldwide-revenue-by-2025/  [7] https://www.barrons.com/articles/keyence-leading-japans-new-wave-of-tech-giants-1515815938

[8] Quelle: Bloomberg

 

 

  ERNEUT MEHRFACH AUSGEZEICHNET: DIE FONDS VON MAINFIRST

Auch zum Jahresauftakt 2018 freut sich MainFirst wieder darüber, dass eine große Anzahl seiner Fonds von verschiedenen Seiten für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden. 

Zuletzt erhielt der MainFirst Germany Fund (A) den Deutschen Fondpreises in der Kategorie Aktienfonds Deutschland. Mit ihm werden Gesellschaften für ihre besonders "herausragenden" Anlageergebnisse ausgezeichnet. Der Fonds wird von den Portfoliomanagern Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus gemanagt und erzielte im Jahr 2017 eine Performance von 35,38 Prozent, womit er seine Benchmark den HDAX um 20,58 Prozent übertraf.   

Gleich 5 der MainFirst Fonds erhielten ein Euro Fund Award, mit dem die Finanzen Verlag GmbH die besten Fonds des Jahres in Deutschland ausgezeichnet. Hierzu gehörten folgende Fonds:

MainFirst Absolute Return Multi Asset (A) in der Kategorie “Absolute Return / sonstige Strategien” für ein Jahr (1. Platz) und drei Jahre (2. Platz).

MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (A) in der Kategorie „Rentenfonds Schwellenländer“ drei Jahre (2. Platz) und fünf Jahre (3. Platz).

MainFirst Germany Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland / Nebenwerte“ für drei Jahre (3. Platz) und fünf Jahre (2. Platz).

MainFirst Global Equities Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds International“ für ein Jahr (1. Platz) und drei Jahre (2. Platz).

MainFirst Top European Ideas Fund (A) in der Kategorie „Aktienfonds Europa“ für ein Jahr (3. Platz).

 

Auch Morningstar vergab 5 der MainFirst Fonds das höchste Rating von 5 Sternen und 2 Fonds das zweithöchste Rating von 4 Sternen:

MainFirst Absolute Return Multi Asset (C) in der Kategorie EUR Flexible Allocation – Global

 MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced (C) in der Kategorie Global Emerging Markets Corporate Bond 

 MainFirst Emerging Markets Credit Opportunities Fund (C) in der Kategorie Global Emerging Markets Corporate Bond

 MainFirst Germany Fund (C) in der Kategorie Germany Small/Mid-Cap Equity

 MainFirst Global Equities Fund (C) in der Kategorie Global Large-Cap Growth Equity

MainFirst Classic Stock Fund (C) in der Kategorie Eurozone Flex-Cap Equity

 MainFirst Top European Ideas Fund (C) in der Kategorie Europe Flex-Cap Equity

 

 

  Auch 2018 erfolgreich in deutsche Nebenwerte investieren – Fünf Fragen an Olgerd Eichler

Im Video erklärt Olgerd Eichler das Erfolgsrezept des MainFirst Germany Fund, der über fünf Jahre eine Performance von 188 Prozent erzielt hat. 

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  Bessere Renditen als der Markt

Thomas Rutz, Fondsmanager der MainFirst Emerging Markets Fonds, erklärt im Finanzguide, wie man mit Anlagen in Emerging Markets attraktive Renditen generieren kann.

Lesen Sie das Interview

  Video über das Generieren marktunabhängiger Renditen

Mit konservativem Anlageprofil von positiven und negativen Kapitalmärkten profitieren? Im Video spricht Björn Esser, einer der Fondsmanager des MainFirst Diversified Alpha darüber, wie das Team 4 unkorrelierte Strategien nutzt, um bestmögliche Renditen für Investoren zu erzielen.

  Erfolgreich mit dem Relative-Value-Prinzip in Emerging Markets investieren

Im Video von Citywire erklärt Thomas Rutz die Anlagephilosophie und den Investmentprozess, den das Team anwendet, um z. B. eine Performance von YTD 17% zu erzielen (MainFirst EM Corporate Bond Fund Balanced (C), Stand 30.11.2017). Wichtig sind genaue Analyse und Kenntnis der Länder und Sektoren, um erfolgreich benchmarkunabhängig zu investieren. 

Sehen Sie das Video

  Ausblick 2018: Welche Zukunftsaktien Outperformance bieten könnten

Frankfurt am Main, 11. Dezember 2017 Anleger brauchen keinen langen Atem, um von Zukunftsthemen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Automatisierung oder autonomem Fahren zu profitieren. Denn Unternehmen mit strukturell wachsenden Geschäftsmodellen dürften bereits 2018 eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt bieten. Dieser Ansicht ist Frank Schwarz, Fondsmanager des MainFirst Global Equities Fund. „Derartige Zukunftsthemen dürften sich im kommenden Jahr in einem für Aktien unverändert förderlichen Umfeld als Performance-Treiber erweisen“, erklärt Fondsmanager Schwarz, zu dessen Top-Positionen derzeit unter anderem Facebook, NVIDIA und Tencent zählen.

Die Macht der Plattformen wächst

Ein starkes Wachstum erwartete der Experte vor allem durch Online-Plattformen, die ihre Geschäftsmodelle 2018 noch stärker monetarisieren könnten. „Die Macht der Plattformen wächst, insbesondere die der etablierten Platzhirsche. Grund ist die steigende Bedeutung digitaler Werbung – schon heute entfällt ein Viertel aller digitalen Werbeumsätze weltweit auf Google, weitere zehn Prozent auf Facebook“, so Schwarz. Prognosen des Marktforschungsunternehmen eMarketer zufolge werden die weltweiten Werbeumsätze im kommenden Jahr um fast acht Prozent auf rund 629 Milliarden US-Dollar steigen. Ende 2017 werden die globalen Umsätze digitaler Werbung erstmalig die der TV-Werbung überstiegen haben. Insbesondere bei Facebook sieht Schwarz Potenzial für wachsende Werbebudgets: „Die Nutzerzahlen sowohl von Facebook inklusive des dazugehörigen Messengers als auch vom eigenständigen Messenger-Dienst WhatsApp sowie der Foto- und Videoplattform Instagram steigen seit Jahren konstant. Insbesondere das Werbepotenzial von Instagram wird unserer Meinung nach vom Markt massiv unterschätzt.“ Eine noch stärkere Wachstumschance sieht der Experte beim asiatischen Marktführer Tencent, der als Betreiber des Messaging Dienstes WeChat eine Monopolstellung am asiatischen Markt besitzt. Auch die großen Player im Bereich e-Commerce dürften dem klassischen Einzelhandel weiter Marktanteile abnehmen, wovon die Marktführer Amazon im Westen und Alibaba in China am meisten profitieren dürften.

Automatisierung und autonomes Fahren erfordern zunehmend Rechenleistung

Eine weitere vielversprechende Aktie für 2018 ist Schwarz zufolge NVIDIA, der Marktführer im Bereich Grafikprozessoren und Chipsätze: „NVIDIA profitiert nicht nur von einer wachsenden Computerspiel-Industrie, die durch Trends wie Virtual Reality immer höhere Grafikleistungen benötigen wird, sondern auch von weiteren Zukunftstrends“, so Schwarz. So fertigt NVIDIA beispielsweise Chips für Datencenter, in denen künstliche Intelligenz zur Anwendung kommt, sowie solche für den Bereich autonomes Fahren. Hier sieht Schwarz das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz so stark aufgestellt, dass er es für möglich hält, dass NVIDIA bis zum Jahr 2025 das nach Marktkapitalisierung viertgrößte Unternehmen der Welt werden könnte. Auch den japanischen Automatisierungstechnik-Konzern Keyence hält Schwarz für einen vielversprechenden Titel, der sowohl vom autonomen Fahren als auch dem verstärkten Einsatz von Robotern in der Produktion profitieren wird.

„Mit diesen und ähnlich zukunftsorientierten Titeln aus Branchen wie beispielsweise der Halbleiterautomatik ist uns im laufenden Jahr eine Outperformance von gut 33 Prozentpunkten[1] gegenüber dem MSCI World in Euro gelungen“, berichtet Schwarz und ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass die Aktien in unserem Portfolio das Potenzial besitzen, 2018 einen Umsatz- und Gewinnzuwachs von etwa 20 Prozent zu erzielen.“

 

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[1] Stand 30. November 2017, MainFirst Global Equities Fund (C), ISIN: LU0864710602.

  SJB FondsEcho zum MainFirst Absolute Return Multi Asset

"Wer der Volatilität der Finanzmärkte trotzen und zugleich nicht auf attraktive Renditen verzichten will, ist bei diesem flexiblen Multi-Asset-Fonds bestens aufgehoben!"

Lesen Sie hier die vollständige Kolumne von Gerd Bennewirtz, Autor des SJB FondsEcho.

  Das MainFirst Multi Asset Team informiert - der Jahresrückblick 2017

Die Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Multi Asset und des MainFirst Global Equities Fund blicken normalerweise mehrere Jahre in die Zukunft, um wertvolle Ideen für ihre Kunden zu entwickeln. Heute nehmen sie jedoch einmal eine andere Perspektive ein und richten ihren Blick zurück auf das Jahr 2017.

  Kein Vorbeikommen an den Emerging Markets

Cornel Bruhin, Portfoliomanager bei MainFirst, erklärt warum Schwellenländer aktuell stark und stabil sind und somit eine attraktive Investmentmöglichkeit bieten.

Lesen Sie den vollständigen Artikel, veröffentlicht in der Börsenzeitung, hier.

  Ausgezeichnetes Fondsmanagement - Citywire Italy Award „Best Fund Manager 2017“

MainFirst freut sich gemeinsam mit Adrian Daniel und Patrick Vogel über die Verleihung des Citywire Italy Awards „Best Fund Manager 2017“ in der Kategorie „Mixed Assets – Absolute Return EUR“.

Adrian Daniel und Patrick Vogel managen gemeinsam mit ihrem Team den MainFirst Absolute Return Multi Asset (ISIN LU0864714935).

  MAINFIRST CHARITY DAY - Herzlichen Dank!

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern für die überaus rege und erfolgreiche Teilnahme an unserem diesjährigen CHARITY DAY bedanken. Mit Ihrem Beitrag gelingt es uns, die Arbeit der MAINFIRST CHARITY auch zukünftig sicherzustellen und viele wichtige soziale Projekte zu unterstützen. Herzlichen Dank!

 

 

  Automatisierung ist auf dem Vormarsch und bietet interessante Investitionsmöglichkeiten

Automatisierung und insbesondere Roboter verändern die Gestalt von Fabrikhallen sowie Produktionszeiten und Produktionskosten: Von der Herstellung eines iPhones, über kollaborative Roboter an der Seite des Menschen oder aber die Zeit, in der Online-Händler ihre Waren verpacken und liefern können. Für Anleger ergeben sich daraus enorme Chancen, denn die Umsätze von Unternehmen wie Teradyne, Keyence und Ocado schnellen in die Höhe. Allein in diesem Jahr ist Teradyne um 70 Prozent gewachsen, und Keyence verzeichnete Ende 2016 einen Umsatz von 379.282 Mio. JPN (entsprechen 3,4 Mrd. USD, Kurs vom 15.11.2017). Bei Ocado stiegen die Umsätze zwischen 2015 und 2016 um fast 15 Prozent. Der MainFirst Global Equities Fund investiert in wachstumsstarke Unternehmen wie diese, um attraktive Renditen zu erzielen. Daraus ergab sich seit Jahresbeginn eine Performance von 41,5 Prozent*.

Für zukunftsorientierte Anleger lautet die entscheidende Frage, ob diese Trends vermutlich anhalten und weiterhin attraktive Renditen abwerfen werden. Nach Aussagen von Frank Schwarz, Lead-Fondsmanager des MainFirst Global Equities Fund, der von Investment Europe für die Fund Manager of the Year Awards nominiert wurde, ist die Automatisierung durch Roboter und Cobots einer von zahlreichen strukturellen Trends, die gerade erst am Anfang stehen. Der Automatisierung liegt ein Markt zugrunde, der die Produktion und Lieferung von Konsumgütern erleichtert und in den kommenden Jahren wahrscheinlich weiteres strukturelles Wachstum verzeichnen wird.

Trends in der Automatisierung

Keyence ist ein führendes Automatisierungsunternehmen aus Japan. Es stellt Sensoren, Steuerungen, Barcode-Leser und viele andere Geräte her, die in der Fertigungsautomatisierung zum Einsatz kommen. Automatisierte Qualitätskontrollen werden also nicht erst am Ende, sondern schon während des gesamten Produktionsprozesses durchgeführt. Fehlerhafte Teile werden dadurch deutlich früher, schneller und effizienter ausgesondert, was die Fertigungskosten senkt. Zu den Lösungen gehören beispielsweise Bildverarbeitungssysteme wie Hochgeschwindigkeitskameras, Smart-Kamera-Sensoren sowie viele ergänzende Dienste.

Ein weiterer bedeutender Akteur am Automatisierungsmarkt ist Teradyne, das derzeit einen Anteil von etwa 60 Prozent am Markt für kollaborative Roboter oder Cobots besitzt. Diese stellen einen zentralen Teil des Produktportfolios des Unternehmens dar, da der aktuelle jährliche Umsatzzuwachs bei 50 Prozent liegt. Teradyne geht davon aus, dass sich diese Wachstumsrate in den nächsten fünf Jahren fortsetzen wird. Cobots arbeiten neben dem Menschen und finden in Produktionsstraßen immer weitere Verbreitung. Sie sind zwar nicht so schnell wie Roboter, aber billiger und mobil, können vielfältige Aufgaben ausführen und einfach durch Nachahmungslernen programmiert werden. Zudem erweitert Teradyne aktuell sein Vertriebsnetz sowie die unterstützende Hard- und Software. Dadurch soll eine breitere Palette von industriespezifischen Aufgaben ausgeführt werden können.

Automatisierung im praktischen Einsatz

Ein bekannter Online-Händler, der auf Automatisierung setzt, ist Amazon. Nach der Übernahme von Kiva im Jahr 2012 entwickelte man hier ein System, das mit Hilfe von mobilen Robotern die Waren zu den Mitarbeitern an den Packstationen transportiert. So müssen sie die einzelnen Artikel einer Bestellung nicht mehr selbst zusammensuchen. Seit der Einführung 2014 in den USA bewegen sich Hunderte dieser Logistikroboter autonom auf eine hochgradig orchestrierte Weise durch das Lager, wodurch Amazon eine größere Auswahl von Waren schneller an eine größere Zahl von Kunden senden kann.

Ein anderes Unternehmen, das von modernster Automatisierung in seinen Prozessen Gebrauch macht, ist Ocado, der weltgrößte Lebensmittelhändler, der ausschließlich online tätig ist. Das Unternehmen versendet derzeit mehr als 200.000 Bestellungen pro Woche an seine Kunden in ganz Großbritannien. Um die Effizienz seiner Prozesse zu verbessern und dadurch sein Wachstum zu beschleunigen, entwickelte Ocado ein eigenes wegweisendes System für die Lagerautomatisierung. Dadurch konnte das Unternehmen seine Effizienz, Skalierbarkeit und Modularität steigern. In seinem neuesten Lager arbeitet eine Flotte von 1.000 Robotern zusammen, um die unter ihnen lagernden Waren zu holen. Ocado gelang es hierdurch, die für die Verpackung einer Bestellung mit 50 Artikeln benötigte Zeit von zwei Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen. Die größten Herausforderungen waren die Koordination und die Steuerung des starken Verkehrs und der Kommunikation mit und zwischen den KI-basierten Systemen, damit sie alle nahtlos, effizient und fehlerfrei zusammenarbeiten.

Chancen für Anleger

Angesichts dieser Entwicklungen in der Automatisierung und des steigenden Automatisierungsbedarfs sehen Frank Schwarz und sein Team in diesem Trend großes Potenzial und glauben, dass er lange anhalten wird. Deswegen wird dieses Anlagethema durch das Fondsmanagementteam kontinuierlich überwacht. Das Team wählt dann die Unternehmen mit dem höchsten Potenzial aus und investiert in sie, um attraktive Renditen zu generieren. Durch diesen benchmarkunabhängigen Ansatz erreicht der MainFirst Global Equities Fund seit Auflage im Schnitt jährliche Renditen von 19 Prozent*.

*Stand: 31.10.2017, MainFirst Global Equities Fund (C), ISIN: LU0864710602.

 

 

  Video zum fünfjährigen Jubiläum des MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced

In den 5 Jahren seit seiner Auflage hat der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced mehr als 5 Prozent Rendite pro Jahr erzielt. Erfahren Sie mehr über seine Anlagestrategie vom Portfoliomanager Thomas Rutz. 

  Attraktive Rendite durch Multi Asset - Fünf Fragen an Adrian Daniel

Adrian Daniel, Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Multi Asset, erläutert wie man trotz niedriger Zinsen und mit überschaubarem Risiko attraktive Renditen erzielen kann.

  Die Macht der Plattformen

Das Konzept der Plattformen scheint unscheinbar und ungefährlich. Im Grunde bieten Plattformen den erforderlichen Raum und die Struktur, um Ideen und Meinungen auszudrücken, sich mit Freunden zu vernetzen, Internetdienste zu finden oder Programme und Apps zu nutzen. Die Beispiele von Facebook und Google ziegen jedoch, dass diese Möglichkeit des Austauschs zwischen Verbrauchern untereinander sowie zwischen Verbrauchern und Herstellern, eingespannt in ein Geschäftsmodell, höchst profitable Unternehmen zutage fördern und tiefgehende Veränderungen in der Geschäftswelt bewirken kann. Wie ist das möglich? 

Das Konzept der Plattform ist eigentlich nicht neu. So waren Basare beispielsweise eine frühe Form der Plattformen.  Kombiniert mit den Möglichkeiten der Informationstechnologie und des Internets ist die Skalierbarkeit jedoch viel schneller, umfassender und günstiger geworden. Hinzu kommt die gezielte Datenanalyse (Data Mining) die dazu beiträgt, die Bedürfnisse der Verbraucher und Hersteller noch besser zu verstehen und das Wachstum damit weiter anzukurbeln.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Produktunternehmen schaffen die Betreiber von Plattformen Netzwerke, deren wichtigster Trumpf die Verfügbarkeit eines großen und weitgefächerten Angebots ist. Das kann der Kontakt zu Freunden sein, das Verfolgen von Ereignissen oder das Posten an einer Pinnwand, wie zum Beispiel bei Facebook. Da diese Angebote normalerweise kostenlos oder günstig sind, liegt der Nutzen auf der Hand und ist die Schwelle zum Ausprobieren entsprechend niedrig.

Um diese neuen Geschäftsmodelle so erfolgreich zu machen, wie sie es heute sind, arbeiten die Betreiber der Plattformen ständig daran, die Infrastruktur zu optimieren und neue Angebote und Dienstleistungen hinzuzufügen. Diese werden dann wiederum ständig weiterentwickelt, um sicherzustellen, dass die jeweilige Plattform die Nummer eins bleibt, da sie das größte Netzwerk mit den meisten Möglichkeiten und Verbindungen bietet und zudem durch das beste Kundenerlebnis besticht. Im Übrigen ruhen sich die erfolgreichsten Plattformbetreiber niemals aus und suchen permanent nach innovativen Lösungen, um der Konkurrenz stets einen Schritt voraus zu sein und mit der nächsten bahnbrechenden Erfindung aufzuwarten.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Verbraucher die Plattform mögen und auch nutzen. Denn je größer die Zahl der Nutzer ist (und zwar sowohl der Verbraucher als auch der Hersteller) desto attraktiver ist die Plattform. Denn die Verbraucher können an einem Ort alles bekommen und jeden treffen, und Unternehmen machen mehr Umsatz pro Verbraucher. Der dadurch angestoßene positive Kreislauf bewirkt, dass mehr Kunden mehr Unternehmen anlocken, was wiederum mehr Kunden anlockt. Außerdem verfolgen die Betreiber von Plattformen ihre Kunden und kennen damit deren Vorlieben und Bedürfnisse, noch bevor diese sie selbst kennen  (wie Steve Jobs einmal treffend sagte). Mitunter kennen sie sogar wie bei Amazon ihr konkretes Kaufverhalten. Daher manchen neue Features die Plattformen noch attraktiver.

Dementsprechend beherrscht in der Regel eine Plattform die Branche und macht der Konkurrenz das Leben schwer. MySpace und Facebook waren eine Zeitlang Rivalen, bis Facebook die Oberhand gewann. Doch die Plattform-Giganten in China zeigen (unterstützt durch die Regierung), dass an anderen Märkten andere Unternehmen das Rennen machen können.

Ferner kann der Plattformbetreiber völlig andere Regeln festsetzen, die seinem Geschäftsmodell förderlich sind. Persönliche Features und Inhalte können kostenlos, nur für zahlende Kunden oder maßgeschneidert zur Verfügung gestellt oder gestrichen werden. Auch wenn die Inhalte von den Nutzern generiert und frei verfügbar sind, bestimmen die Regeln häufig wie leicht (oder schwer) sie zu exportieren sind. Inhalte können auch in einer bestimmten Weise angeordnet werden. Bezahlte Inhalte wie Werbeanzeigen können beispielsweise oben auf der Seite erscheinen oder wie native Werbung innerhalb des Newsstream von Facebook erscheinen.

Anleger können daraus vor allem Nutzen ziehen, wenn sie neue Trends frühzeitig erkennen und langfristig investieren, um vom gigantischen Wachstum vieler dieser Unternehmen zu profitieren. Das Fondsmanagement-Team um Frank Schwarz hat mit dem MainFirst Global Equities Fund seine Fähigkeiten in diesem Bereich eindrucksvoll bewiesen. Das Team untersucht ausführlich strukturelle Trends und legt seit Langem mit großem Erfolg in Plattformen an, die später die Landschaft dominierten. So investierten sie zum Beispiel schon 2013 in Amazon. Dessen Wert hat sich seither verfünffacht.

  Eichlers Rezept für Outperformance erklärt

Investition in ausgewählte Titel nach intensiver Analyse, damit hat der MainFirst Top European Ideas Fund unter Leitung von Olgerd Eichler in den letzten 10 Jahre deutlich outperformt. 

  10 Jahre im Schnitt 5 Prozent besser als der Index – Olgerd Eichler zum MainFirst Top European Ideas Fund in der Börsenwoche

Eichler erwartet eine freundliche Wirtschaftsentwicklung mit viel Kurspotential am Aktienmarkt und attraktiven Chancen für Anleger. 

  10 Jahre stetige Wertentwicklung – was ist das Erfolgskonzept?

Europa befindet sich seit den 1990er Jahren in einer Niedrigzinsphase, in der die Zinsen während der globalen Finanz-und Wirtschaftskrise 2008 noch weiter gesunken sind. Erst jetzt beginnen sie langsam wieder mit einem ganz leichten Anstieg. Ob sie jedoch wieder frühere Höhen erreichen werden, ist zumindest in naher Zukunft unwahrscheinlich. Anleger wollen trotzdem positive Renditen erwirtschaften. Wie ist das möglich? 

Eine Antwort gibt Olgerd Eichler, Fondsmanager bei MainFirst. Er managt u.a. den MainFirst Top European Ideas Fund, der gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert und dabei eine beständige Wertentwicklung ohne namhafte Rückschlage erzielt hat. Eichler geht derzeit davon aus, dass sich die Konjunkturerholung, die 2012 bei den defensiven Titeln begonnen hat, 2017 vor allem bei den Zyklikern fortsetzen wird. Dieser Aufholeffekt hat sich bereits im zweiten Halbjahr 2016 abgezeichnet, in dem Sektoren wie die Automobilindustrie gute Ergebnisse verbuchen konnten. Da sich jedoch auch hier nicht alle Unternehmen gleich gut entwickeln, ist die gekonnte Auswahl wachstumsstarker Unternehmen wichtig.

Deswegen betreiben Eichler und sein Team gezieltes Stock-Picking. Hierbei wird darauf abgezielt, Unternehmen mit hohem Wachstumspotential zu identifizieren, sozusagen „junge SAPs“, und langfristig in sie zu investieren – unabhängig von Sektoren, Ländern und Marktkapitalisierung, einfach auf Basis der zu erwartenden Leistung des jeweiligen Unternehmens. Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung dieses Ansatzes sind extensive Erfahrung, disziplinierte und detaillierte Analysen, rigorose Auswahlverfahren und eine hervorragende Kenntnis der Märkte und Branchen.

Denn, bevor das Team ein Unternehmen ins Portfolio nimmt, wird es auf Herz und Nieren – oder besser gesagt auf Bilanzen und Profitabilität – geprüft. Weitere wichtige Kriterien sind die Qualität des Managements, geplante Weiterentwicklungen, strategische Ziele, Wachstumsprognosen und die generelle Marktlage. Diese Informationen werden nicht nur aus Berichten gezogen, sondern auch in persönlichen Gesprächen mit dem Management validiert.

Erst wenn das Fondsmanagementteam davon überzeugt ist, dass hier ein hohes Kurspotential vorliegt, in manchen Fällen sogar mehr als 100 Prozent, wird ein Titel ins Portfolio aufgenommen. Solche High-Flyer werden langfristig angeschafft, damit das volle Potential ihrer Wertentwicklung ausgeschöpft werden kann.

Mit dieser Strategie hat der MainFirst Top European Ideas Fund während der 10 Jahre seit seiner Auflage trotz vieler Herausforderungen wie der genannten globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 oder der EU Schuldenkrise 2010 eine Outperformance von insgesamt 70 Prozent gegenüber der Benchmark und eine kumulierten Wertentwicklung von 101 Prozent erreicht (Stand: 31.05.2017, Anteilsklasse C, ISIN: LU0308864965, Performance des Vergleichsindex STOXX EUROPE 600: 31 %). 

  MainFirst Equity Brokerage: Top-Platzierungen für MainFirst-Aktien-Analysten bei Thomson Reuters Analyst Awards

Frankfurt am Main, 26. Juni 2017 – Gleich fünf Aktien-Analysten der MainFirst Bank sind bei den diesjährigen Thomson Reuters Analyst Awards für ihre Analysen ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein jährliches Ranking des gleichnamigen Medienkonzerns, bei dem die besten Sell-Side-Analysten gekürt werden. Aus dem Equity Brokerage von MainFirst wurden dabei folgende Analysten gewürdigt: Andreas Heine, Christian Korth, René Locher, Alain-Sebastian Oberhuber und Jean-Baptiste Sergeant. Letzterer sogar in zwei Kategorien.

„Nachdem bereits das diesjährige Extel Survey unsere Position als eines der führenden Brokerage-Häuser für deutsche und schweizerische Aktien bestätigt hat, freuen wir uns nun auch über die Anerkennung der herausragenden individuellen Leistungen unserer Analysten durch Thomson Reuters“, sagt Ebrahim Attarzadeh, Head of Equities bei MainFirst. „Diese Ergebnisse demonstrieren einmal mehr unseren Anspruch, zu den führenden Häusern im europäischen Aktien-Research zu gehören.“

Bei den Thomson Reuters Analyst Awards werden in insgesamt 14 Regionen die Top 3 der „Earning Estimators“ sowie „Stock Pickers“ pro Branche gewürdigt. Die individuellen Auszeichnungen für MainFirst im Überblick:

Construction & Materials (Europe Overall)
Top Stock Pickers: #1 Christian Korth

Insurance (Europe Overall)
Top Stock Pickers: #2 René Locher

Food & Household Products (Europe Overall)
Top Earnings Estimator: #3 Alain-Sebastian Oberhuber

Chemicals (Germany)
Top Earnings Estimator: #3 Andreas Heine

Media (France)
Top Stock Pickers: #2 Jean-Baptiste Sergeant
Top Earnings Estimator: #3 Jean-Baptiste Sergeant

  Die 5-Prozent-Strategie – Fondsportrait des MainFirst Absolute Return Multi Asset

Mit dem Main First Absolute Return Multi Asset kann Fondsmanager Adrian Daniel weltweit in Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe investieren. Dabei nutzt er die ihm vorgegebenen Spielräume aktiv aus - bislang mit Erfolg.

  Wahlen in Frankreich eröffnen Chancen bei Staatsanleihen

Frankfurt am Main, 06. März 2017 Die aktuellen Prognosen für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich haben die Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen in den vergangenen Monaten deutlich in die Höhe getrieben. Dadurch ergeben sich attraktive Chancen für Anleger, denn die Anleihenmärkte haben die Risiken durch die französische Präsidentschaftswahl bereits eingepreist und bieten aktuell entsprechend hohe Renditechancen. „Die Anleger sorgen sich vor einem Wahlsieg der euroskeptischen Marine Le Pen. Mit Blick auf aktuelle Wahlprognosen halten wir diese Betrachtung allerdings für einseitig“, erklärt Adrian Daniel, Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Multi Asset. Insbesondere steigende Umfragewerte des unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron (En Marche!) würden bei den derzeit hohen Risiko-Spreads attraktive Chancen bei französischen Staatsanleihen eröffnen.

Spreads französischer Staatsanleihen weiten sich 
Während die Rendite von Obligations Assimilables du Trésor (OATs) mit einer Laufzeit von zehn Jahren im dritten Quartal 2016 noch bei 0,1 Prozent lag, notiert diese mittlerweile bei 0,9 Prozent. Und das, obwohl die Europäische Zentralbank jeden Monat französische Anleihen im Wert von 14,2 Milliarden Euro erwirbt. Gegenüber deutschen Bundesanleihen hat sich der Spread in den vergangenen sechs Monaten von 25 auf 70 Basispunkte ausgeweitet. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre lag die Zinsdifferenz bei 39 Basispunkten.

Aus Anlegersicht ist die Wahl laut Daniel ein binäres Ereignis: Mit Macron und Francois Fillon von den Republikanern stünden gleich zwei Präsidentschaftskandidaten für notwendige Strukturreformen, insbesondere für einen flexibleren Arbeitsmarkt. Der Unsicherheit um die Eurozone durch le Pen stehe somit die Chance auf Reformen gegenüber, vergleichbar mit der deutschen „Agenda 2010“. Da in Deutschland derzeit die Produktionsgewinne schrittweise eingebüßt würden, könne womöglich mit einem politischen Umschwung die volkswirtschaftliche Führungsrolle in Europa auf Frankreich übergehen.

Le Pens Siegchancen bei Stichwahl fraglich
„Le Pen führt aktuell zwar die Umfrageergebnisse für den ersten Wahlgang an, allerdings deuten die Umfragewerte an, dass dieser Vorsprung im ersten Anlauf nicht für eine absolute Mehrheit reichen dürfte.“ Auf dieser Basis rechnet der MainFirst-Fondsmanager mit einer Stichwahl zwischen Le Pen und Macron: Das belegten auch die Umfragen für den zweiten Wahlgang, nach denen Macron 18 Punkte vor der Rechtspopulistin liegt. Und selbst im eher unwahrscheinlichen Falle eines Wahlsiegs Le Pens sei abzuwarten, in wie weit sich ihre Ankündigungen einer Schwächung der EU umsetzen lassen. „Die Mehrheit der Nationalversammlung könnte diese Pläne blockieren“, relativiert Daniel.

Lesen Sie eine ausführliche Einschätzung unseres Fondsmanagers Adrian Daniel hier

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  Erfolgreiche Anlage im Niedrigzinsumfeld: Wie Investoren Renditeprobleme vermeiden können

Thomas Meier, Head of Equity Fund Management, erklärt im Focus, was die Herausforderungen angesichts des Niedrigzinsumfelds und der steigenden Inflation sind und wie Investoren durch das richtige Anlageverhalten trotzdem attraktive Renditen erzielen können. 

  MAINFIRST GERMANY FUND GEWINNT ERNEUT DEUTSCHEN FONDSPREIS

(Mannheim 25.01.2017) MainFirst freut sich gemeinsam mit Olgerd Eichler über die erneute Verleihung des Deutschen Fondspreises in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland“ für den MainFirst Germany Fund A (ISIN LU0390221256)

Das Erfolgskonzept des Top-Fondsmanagers Eichler ist die Investition in häufig unterbewertete deutsche Mittelstandsunternehmen. Die Auswahl der Einzeltitel basiert auf strikten Auswahlkriterien wie soliden Bilanzen, überdurchschnittlichem Gewinnwachstum und hervorragendem Management. Das Ziel der Fondsmanager Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus ist dabei, langfristig eine attraktive Wertentwicklung für Investoren zu erzielen.

Mit dem Deutschen Fondspreis werden Gesellschaften für ihre besonders herausragenden Anlageergebnisse ausgezeichnet. Die Auswahl der besten Fonds jeder Kategorie wird dabei vom renommierten Institut für Vermögensaufbau (IVA) verantwortet, das die aktive Managementleistung auf Basis einer eigens entwickelten Portfolio- und Risikoanalyse bewertet.

Bei Fragen zum Produkt kontaktieren Sie uns gerne: MainFirst Asset Management, Telefon: +49 (69) 78808 143 oder fonds(at)mainfirst.com oder besuchen Sie die Fondsdetailseite des MainFirst Germany Fund.

  Anleger in Deutschland steuern auf ein massives Renditeproblem zu

Frankfurt am Main, 17. Januar 2017 Für deutsche Anleger haben sich die Chancen, bei unveränderter Vermögensallokation eine nachhaltige Wertentwicklung zu erzielen, dramatisch verschlechtert. Zu dieser Einschätzung kommt der unabhängige Finanzdienstleister MainFirst in einer aktuellen Studie.

Demnach wird der Durchschnittsdeutsche, betrachtet man nur das aktuelle Marktumfeld, zukünftig nur noch eine Rendite von 1,5 Prozent erzielen können, sofern er seine Vermögensaufteilung nicht ändert. Inflationsbereinigt dürfte die Performance seines Portfolios dann mit -0,3 Prozent sogar im negativen Bereich liegen. 

Portfolios deutscher Anleger gefährlich stark auf Zinserträge ausgerichtet

„Die Entwicklung ist alarmierend “, sagt Thomas Meier, Investment-Experte bei MainFirst. Die Vermögenswerteallokation der Deutschen habe ihnen in den vergangenen Jahren zwar attraktive Renditen beschert – allerdings nur dank einer noch nie dagewesenen Hausse an den Zinsmärkten. „Nach unseren Berechnungen hat die aktuelle Vermögenswerteallokation privater Haushalte in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt eine Wertsteigerung von jährlich 2,8 Prozent ermöglicht – in den vergangenen 20 Jahren lag der Wertzuwachs sogar bei 4,1 Prozent pro Jahr. Doch diese Zeiten sind angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase vorbei“, betont Meier. Mit einer Gewichtung von rund 78 Prozent sei das durchschnittliche deutsche Portfolio zu stark auf Versicherungen, Standardgarantien und klassische Einlagen ausgerichtet. Die Folge: Bei unveränderter Anlagestrategie werden die Deutschen ihre Sparziele erst später erreichen – oder sie müssen ihre Sparsumme deutlich erhöhen.

Aktien als wesentlicher Renditetreiber für die Zukunft

„Dieser Entwicklung können die deutschen Anleger nur durch eine veränderte Portfolioallokation entgegenwirken“, ist Meier überzeugt. „Ohne eine deutliche Erhöhung des Aktienanteils, der auf lange Sicht nach wie vor über das attraktivste Wertentwicklungspotenzial verfügt, werden sie ihre Sparziele nicht erreichen können.“. „Um seinen Lebensstandard auch im Alter halten zu können, ist dieser Wertzuwachs im Rahmen der Altersvorsorge zu gering – zumal er von der Inflation aufgezehrt wird.“

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  DER GELDANLAGE-CHECK - THOMAS MEIER IM VIDEO-INTERVIEW MIT N-TV

Thomas Meier, Head of Equity Fund Management bei MainFirst, spricht mit n-tv über die Aussichten für deutsche Anleger im kommenden Jahr.

Klicken Sie hier um das Video mit Thomas Meier zu sehen

  Weiterhin Wachstum in Schwellenländern – ein Interview mit Cornel Bruhin über erwartete Entwicklungen

Der Fondsmanager und Experte für Emerging Markets rechnet weiterhin mit Wachstum in Schwellenländern, da die Rohstoffpreise steigen und die Schwellenländer mitziehen. Besonders attraktiv für Investoren ist laut Bruhin Lateinamerika. 

Lesen Sie weitere Details im Interview mit der SonntagsZeitung

  Kurze Einschätzung zur europäischen Wirtschaft von Olgerd Eichler

Der Fondsmanager rechnet weiterhin mit Wachstum trotz politischer Herausforderungen, wobei besonders zyklische Unternehmen eine gute Gewinnentwicklung erwarten lassen.  

  Cornel Bruhin erläutert positive Entwicklungen in Schwellenländern

Der Fondsmanager und Experte für Emerging Markets spricht in der Börsen-Zeitung über die gute Entwicklung der Schwellenländer im Jahr 2016 und zeigt auf, wo es Potenzial für weiteren Aufschwung gibt. 

  Die Haron Holding AG will ihre Anteile an der MainFirst Holding AG aufstocken – keine Auswirkungen auf die Geschäftspolitik von MainFirst und die Dienstleistungen für Kunden

Frankfurt am Main, 24. November 2016 Die Haron Holding AG plant, ihre Anteile an der MainFirst Holding AG aufzustocken. Dazu hat die Haron Holding, die bislang 44,9 Prozent des Aktienkapitals der MainFirst Holding hält, ein Kaufangebot an die Aktionäre der MainFirst Holding gerichtet, um weitere 29 Prozent des Aktienkapitals zu erwerben. Das Angebot unterliegt, wie jede solche Transaktion, der Zustimmung der BaFin im Rahmen eines Inhaberkontrollverfahrens. 

Das Management, die Partner und der Verwaltungsrat der MainFirst Holding AG begrüßen das Angebot der Haron Holding. Haron ist seit zwei Jahren Aktionär von MainFirst und unterstützt das Geschäftsmodell und die Strategie der MainFirst-Gruppe. Diese beruhen zum einen auf der europäischen Aktien-Brokerage-Plattform mit einem qualitativ sehr hochwertigen Research und zum anderen auf dem erfolgreichen Multi-Boutique-Ansatz des Asset Managements, in dem sehr erfahrene Fund-Management-Teams ihre jeweiligen Investment-Stile klar umsetzen. Auf die Geschäftspolitik und die Dienstleistungen für die Kunden von MainFirst hat eine Übernahme der Mehrheit des Aktienkapitals durch Haron keinen Einfluss. Haron Holding ist ein langfristiger Investor und zuverlässiger Partner für MainFirst.

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  Die Chancen des antizyklisches Investierens erklärt von Olgerd Eichler

Olgerd Eichler, Fondsmanager des MainFirst Germany Fund, erklärt, was man beachten muss, um erfolgreich antizyklisch zu investieren. 

  Alexander Dominicus erläutert das Erfolgskonzept deutscher Mittelständler in der Börsen-Zeitung

Der Fondsmanager geht auf den Erfolg deutscher Mittelstandsunternehmen ein und zeigt, wie z.B. durch ihre starke Spezialisierung in Nischenmärkten und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung neue Produkte zu Marktführern werden. 

  MainFirst Charity Day 2016

Nach dem positiven Feedback und erzielten Erlösen seit 2001 von insgesamt über EUR 3 Mio. für unser soziales Engagement veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder einen MAINFIRST CHARITY DAY.

Am 17. November werden alle im Equity Brokerage erzielten Kommissionseinnahmen an unsere gemeinnützige MAINFIRST CHARITY gGMBH abgeführt und von dort weiter an verschiedene soziale Einrichtungen im In- und Ausland gespendet. Die Auswahl der Projekte erfolgt in enger Abstimmung mit unseren Mitarbeitern, die oftmals einen persönlichen Kontakt zu den jeweiligen Organisationen unterhalten. Wir begleiten insbesondere die Förderung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die Bekämpfung und Linderung von unheilbaren Krankheiten sowie eine allgemeine Verbesserung der Lage von akut in Not geratenen Menschen.

Wir unterstützen in Deutschland seit mehreren Jahren den Deutschen Kinderschutzbund und die Frankfurter Tafel, fördern die Integration von Flüchtlingen und haben ein Schülerstipendiat für neu zugewanderte Jugendliche übernommen. In UK unterstützen wir ein Kinder-Hospiz, in den Vereinigten Staaten eine Einrichtung für krebskranke Kinder und deren Familien und in Italien zwei therapeutische Einrichtungen für schwerkranke Kinder.

Weiterhin bemühen wir uns, in Krisensituationen ad hoc zu helfen. Wir haben in diesem Jahr eine Spende für die Opfer des Hurrikan „Matthew“ geleistet, der große Schäden im südlichen Haiti angerichtet hat.

Wir hoffen, dass Sie uns im unserem sozialen Engagement unterstützen und uns ermöglichen, die Projekte, die wir bereits seit einigen Jahren betreuen, auch weiterhin fördern zu können. Wir erhoffen uns hieraus eine gezielte und wirkungsvolle Hilfe.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung am MAINFIRST CHARITY DAY. Unser Sales-Team steht Ihnen für weitere Rückfragen gern zur Verfügung.“

 

 

  Eichler spricht im fondsxpress über den MainFirst - Top European Ideas Fund

Der Fondsmanager erklärt die Anlagestrategie hinter dem MainFirst - Top European Ideas Fund. Diese beinhaltet langfristig in unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotential zu investieren. 

  Dividenden als struktureller Trend – Thomas Meier im Video-Interview

Thomas Meier, Fondsmanager bei MainFirst, sprach am 1. Juni mit Das Investment über Dividenden als struktureller Trend. In der derzeitigen Niedrigzinsphase sollten sie – wegen den steigenden Dividendenausschüttungen und den guten Bilanzen der Unternehmen – elementarer Bestandteil gut diversifizierter Portfolios sein.