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In die globalen Unternehmen der Zukunft investieren

In die globalen Unternehmen der Zukunft investieren

Der MainFirst Global Equities Fund investiert in globale Unternehmen, die strukturelle Trends anführen und hohe Wachstumsraten verzeichnen. Mit diesem Ansatz hat er seit seiner Auflegung vor fast fünf Jahren eine Performance von 132 Prozent erzielt und den MSCI World in Euro um 51 Prozent outperformt. [1]

Der Ansatz des Global-Equity-Teams um Frank Schwarz besteht darin, globale Unternehmen zu suchen, die langfristig – d. h. über sieben Jahre oder mehr – das höchste Wachstumspotenzial haben. Das Team ist nicht auf kurzfristige Sektorrotationen fokussiert und lässt geringfügigere und kurzfristige Schwankungen der Aktienmärkte außer Acht. Es untersucht vielmehr, welche strukturellen Trends mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zukunft gestalten werden, und somit, welche Unternehmen wahrscheinlich eine Vorreiterrolle bei der Förderung und Entwicklung dieser Trends spielen. Drei dieser bedeutenden Trends sind E-Commerce, digitale Werbung und künstliche Intelligenz (KI).

Die weltweite Wachstumsrate von E-Commerce für 2018 wird auf 21 Prozent geschätzt. Die beiden größten Unternehmen sind Amazon in den USA und Alibaba in China. 
Die Marktdurchdringung von Amazon in den USA liegt derzeit bei 42 Prozent des Onlineumsatzes und 4 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes, und die Plattform ist weltweit (China ausgenommen) die Nummer eins. Beide Unternehmen entwickeln beständig ihre Produktpalette weiter und nutzen Daten, um auf neue Entwicklungen und Trends zu reagieren und damit ihre Stellung als Branchenführer zu festigen. Der gesamte Nettoumsatz von Amazon im Jahr 2017 belief sich auf fast 178 Mrd. USD gegenüber knapp 136 Mrd. USD im Jahr 2016. Wenngleich Amazon eine Reihe von eigenen Produkten wie Werbung, Amazon Web Services, und den Amazon Echo hat, entfiel der größte Teil des Nettoumsatzes im Jahr 2017 auf den Online-Verkauf von Einzelhandelsprodukten.[2] Schätzungen zufolge wird sich die prognostizierte Bewertung für 2019 auf das 7-fache des Bruttobetriebsgewinns und auf das 2,5-fache der Umsatzerlöse belaufen. 
Alibaba hatte bereits 2014 eine Marktdurchdringung von 80 Prozent im chinesischen E-Commerce und einen Anteil von 10 Prozent am gesamten Einzelhandel.[3] Sein Gross Merchandising Value wuchs 2017 um 22 Prozent auf 547 Mrd. USD in China. Die hohe Wachstumsrate des Unternehmens wird sich voraussichtlich über die kommenden Jahre halten, da es weiter in sein Einzelhandels-, Cloud- und Finanzgeschäft investiert.

2016 überstieg der Umsatz mit digitaler Werbung zum ersten Mal den von TV-Werbung. Allein in den ersten sechs Monaten von 2017 verzeichnete digitale Werbung ein Wachstum von 23 Prozent im Jahresvergleich auf 40 Mrd. USD. 
Facebook erzielte 2017 einen Umsatz mit Werbung in Höhe von 40,7 Mrd. USD im Vergleich zu 27,6 Mrd. USD im Jahr 2016.[4] Facebook hat derzeit insgesamt 2,1 Mrd. Nutzer, WhatsApp 1,5 Mrd., Messenger 1,3 Mrd. und Instagram 0,8 Mrd. – wobei Instagram die höchste Wachstumsrate hat. 
Auch Tencent, der Betreiber eines sozialen Netzwerks in China, der für seinen Mitteilungsdienst WeChat bekannt ist, verfügt über ein schnell wachsendes Geschäft mit Online-Werbung. 2017 wies das Unternehmen einen Umsatzanstieg für das dritte Quartal von 61 Prozent aus, sein Umsatz mit Online-Werbung stieg um 48 Prozent, und diese Wachstumsrate wird sich wahrscheinlich fortsetzen, da das Unternehmen Marktanteile hinzugewinnt.[5] 

Ein weiterer Trend, der sich immer mehr zu einer langfristigen fundamentalen Größe etabliert, ist KI. Während der weltweite Umsatz mit KI-Chips 2016 noch bei 3,2 Mrd. USD lag, geht man davon aus, dass er bis 2025 auf fast 90 Mrd. USD steigen wird.[6]  
Nvidia, bekannt als Hersteller von Grafikkarten, die ursprünglich nur für Gaming-Anwendungen konzipiert waren, hat eine Diversifizierung in KI-optimierte Computer-Chips vollzogen, die jetzt auch für Datenzentren zur Verfügung stehen und einen schnell wachsenden Anteil des Geschäfts ausmachen. Der Umsatz der Datenzentren machte im letzten Quartal 2017 rund 20,8 Prozent aus (gegenüber 13,6 Prozent im Vorjahr), was bedeutet, dass dieses Geschäftsfeld im letzten Quartal 2017 im Jahresvergleich ein Wachstum von 104 Prozent verzeichnet hat. Man geht davon aus, dass diese hohen Wachstumsraten anhalten werden. 
Keyence ist ein wichtiger Akteur im Bereich künstliche Intelligenz und Robotik und stellt hochentwickelte Sensoren für Automatisierungsanwendungen her sowie Barcode-Leser und digitale Mikroskope. Das Unternehmen profitiert stark vom Boom in der Industrieautomatisierung und vom Bedarf des „Internet der Dinge“ an Sensoren und Konnektivität. Zudem produziert es 3-D-Sichtsysteme, ein Segment, das jährlich um 30 Prozent wächst.[7] Seine Umsatzerlöse wuchsen über das Jahr 2017 um fast 22 Prozent, und der Nettogewinn stieg um 30 Prozent.[8] 

Strukturelle Trends, die mit diesen oder vergleichbaren Raten wachsen, sind der Grund für die Wahl dieses Ansatzes, um attraktive Renditen für Anleger zu erzielen, was seit der Auflegung des MainFirst Global Equities Fund C am 1. März 2013 zu einem Alpha von 51 Prozent gegenüber dem MSCI World Index geführt hat.

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[1] *MainFirst Global Equities Fund C, ISIN: LU0864710602, Stand: 31.01.2018.
[2] https://www.statista.com/statistics/266282/annual-net-revenue-of-amazoncom/

[3] https://www.forbes.com/sites/quora/2014/05/08/how-did-alibaba-capture-80-of-chinese-e-commerce/#60fe02759edd
[4] https://www.statista.com/statistics/277229/facebooks-annual-revenue-and-net-income/
[5] http://adage.com/article/digital/tencent-quarterly-sales-jump-61-boosted-ads-a-hit-mobile-game/311315/
[6] https://www.tractica.com/newsroom/press-releases/artificial-intelligence-software-market-to-reach-89-8-billion-in-annual-worldwide-revenue-by-2025/  
[7] https://www.barrons.com/articles/keyence-leading-japans-new-wave-of-tech-giants-1515815938
[8] Quelle: Bloomberg

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