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  Wahlen in Frankreich eröffnen Chancen bei Staatsanleihen

Frankfurt am Main, 06. März 2017 Die aktuellen Prognosen für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich haben die Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen in den vergangenen Monaten deutlich in die Höhe getrieben. Dadurch ergeben sich attraktive Chancen für Anleger, denn die Anleihenmärkte haben die Risiken durch die französische Präsidentschaftswahl bereits eingepreist und bieten aktuell entsprechend hohe Renditechancen. „Die Anleger sorgen sich vor einem Wahlsieg der euroskeptischen Marine Le Pen. Mit Blick auf aktuelle Wahlprognosen halten wir diese Betrachtung allerdings für einseitig“, erklärt Adrian Daniel, Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Multi Asset. Insbesondere steigende Umfragewerte des unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron (En Marche!) würden bei den derzeit hohen Risiko-Spreads attraktive Chancen bei französischen Staatsanleihen eröffnen.

Spreads französischer Staatsanleihen weiten sich 
Während die Rendite von Obligations Assimilables du Trésor (OATs) mit einer Laufzeit von zehn Jahren im dritten Quartal 2016 noch bei 0,1 Prozent lag, notiert diese mittlerweile bei 0,9 Prozent. Und das, obwohl die Europäische Zentralbank jeden Monat französische Anleihen im Wert von 14,2 Milliarden Euro erwirbt. Gegenüber deutschen Bundesanleihen hat sich der Spread in den vergangenen sechs Monaten von 25 auf 70 Basispunkte ausgeweitet. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre lag die Zinsdifferenz bei 39 Basispunkten.

Aus Anlegersicht ist die Wahl laut Daniel ein binäres Ereignis: Mit Macron und Francois Fillon von den Republikanern stünden gleich zwei Präsidentschaftskandidaten für notwendige Strukturreformen, insbesondere für einen flexibleren Arbeitsmarkt. Der Unsicherheit um die Eurozone durch le Pen stehe somit die Chance auf Reformen gegenüber, vergleichbar mit der deutschen „Agenda 2010“. Da in Deutschland derzeit die Produktionsgewinne schrittweise eingebüßt würden, könne womöglich mit einem politischen Umschwung die volkswirtschaftliche Führungsrolle in Europa auf Frankreich übergehen.

Le Pens Siegchancen bei Stichwahl fraglich
„Le Pen führt aktuell zwar die Umfrageergebnisse für den ersten Wahlgang an, allerdings deuten die Umfragewerte an, dass dieser Vorsprung im ersten Anlauf nicht für eine absolute Mehrheit reichen dürfte.“ Auf dieser Basis rechnet der MainFirst-Fondsmanager mit einer Stichwahl zwischen Le Pen und Macron: Das belegten auch die Umfragen für den zweiten Wahlgang, nach denen Macron 18 Punkte vor der Rechtspopulistin liegt. Und selbst im eher unwahrscheinlichen Falle eines Wahlsiegs Le Pens sei abzuwarten, in wie weit sich ihre Ankündigungen einer Schwächung der EU umsetzen lassen. „Die Mehrheit der Nationalversammlung könnte diese Pläne blockieren“, relativiert Daniel.

Lesen Sie eine ausführliche Einschätzung unseres Fondsmanagers Adrian Daniel hier

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Senior Editor 
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  MainFirst Top European Ideas Fund empfohlen als Basisinvestment

Fuchsbriefe bezeichnet die Investmentstrategie des MainFirst Top European Ideas Fund als chancenreiches Investment in unterbewertete europäische Unternehmen mit hohem Wachstumspotential.

  Gute Aussichten für europäische Aktienmärkte laut Olgerd Eichler

Die Rahmenbedingungen für Wachstum an den Aktienmärkten sind vorhanden und dies wird sich auch trotz der Herausforderungen 2017, laut Eichler im Interview mit Euro am Sonntag, nicht ändern.

  Top-Fondsmanager Olgerd Eichler sagt: Zykliker kehren zurück

+365In einem Gastbeitrag bei der Börsen-Zeitung gibt Olgerd Eichler eine Einschätzung der kommenden wirtschaftlichen Entwicklungen. Nachdem nichtzyklische Titel bei den niedrigen Zinsen in den letzten Jahren starke Kursgewinne verzeichnen konnten, ist nun u.a. mit der Zinswende und den wachsenden Inflationsraten davon auszugehen, dass zyklische Titel ihr im zweiten Halbjahr 2016 begonnenes Wachstum fortsetzen werden. 

  Erfolgreiche Anlage im Niedrigzinsumfeld: Wie Investoren Renditeprobleme vermeiden können

Thomas Meier, Head of Equity Fund Management, erklärt im Focus, was die Herausforderungen angesichts des Niedrigzinsumfelds und der steigenden Inflation sind und wie Investoren durch das richtige Anlageverhalten trotzdem attraktive Renditen erzielen können. 

  MAINFIRST GERMANY FUND GEWINNT ERNEUT DEUTSCHEN FONDSPREIS

(Mannheim 25.01.2017) MainFirst freut sich gemeinsam mit Olgerd Eichler über die erneute Verleihung des Deutschen Fondspreises in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland“ für den MainFirst Germany Fund A (ISIN LU0390221256)

Das Erfolgskonzept des Top-Fondsmanagers Eichler ist die Investition in häufig unterbewertete deutsche Mittelstandsunternehmen. Die Auswahl der Einzeltitel basiert auf strikten Auswahlkriterien wie soliden Bilanzen, überdurchschnittlichem Gewinnwachstum und hervorragendem Management. Das Ziel der Fondsmanager Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus ist dabei, langfristig eine attraktive Wertentwicklung für Investoren zu erzielen.

Mit dem Deutschen Fondspreis werden Gesellschaften für ihre besonders herausragenden Anlageergebnisse ausgezeichnet. Die Auswahl der besten Fonds jeder Kategorie wird dabei vom renommierten Institut für Vermögensaufbau (IVA) verantwortet, das die aktive Managementleistung auf Basis einer eigens entwickelten Portfolio- und Risikoanalyse bewertet.

Bei Fragen zum Produkt kontaktieren Sie gerne: Thomas Hammer, Head of Retail Business Development, Telefon: +49 (69) 78808 143 oder thomas.hammer(at)mainfirst.com oder besuchen Sie die Fondsdetailseite des MainFirst Germany Fund.

  Anleger in Deutschland steuern auf ein massives Renditeproblem zu

Frankfurt am Main, 17. Januar 2017 Für deutsche Anleger haben sich die Chancen, bei unveränderter Vermögensallokation eine nachhaltige Wertentwicklung zu erzielen, dramatisch verschlechtert. Zu dieser Einschätzung kommt der unabhängige Finanzdienstleister MainFirst in einer aktuellen Studie.

Demnach wird der Durchschnittsdeutsche, betrachtet man nur das aktuelle Marktumfeld, zukünftig nur noch eine Rendite von 1,5 Prozent erzielen können, sofern er seine Vermögensaufteilung nicht ändert. Inflationsbereinigt dürfte die Performance seines Portfolios dann mit -0,3 Prozent sogar im negativen Bereich liegen. 

Portfolios deutscher Anleger gefährlich stark auf Zinserträge ausgerichtet

„Die Entwicklung ist alarmierend “, sagt Thomas Meier, Investment-Experte bei MainFirst. Die Vermögenswerteallokation der Deutschen habe ihnen in den vergangenen Jahren zwar attraktive Renditen beschert – allerdings nur dank einer noch nie dagewesenen Hausse an den Zinsmärkten. „Nach unseren Berechnungen hat die aktuelle Vermögenswerteallokation privater Haushalte in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt eine Wertsteigerung von jährlich 2,8 Prozent ermöglicht – in den vergangenen 20 Jahren lag der Wertzuwachs sogar bei 4,1 Prozent pro Jahr. Doch diese Zeiten sind angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase vorbei“, betont Meier. Mit einer Gewichtung von rund 78 Prozent sei das durchschnittliche deutsche Portfolio zu stark auf Versicherungen, Standardgarantien und klassische Einlagen ausgerichtet. Die Folge: Bei unveränderter Anlagestrategie werden die Deutschen ihre Sparziele erst später erreichen – oder sie müssen ihre Sparsumme deutlich erhöhen.

Aktien als wesentlicher Renditetreiber für die Zukunft

„Dieser Entwicklung können die deutschen Anleger nur durch eine veränderte Portfolioallokation entgegenwirken“, ist Meier überzeugt. „Ohne eine deutliche Erhöhung des Aktienanteils, der auf lange Sicht nach wie vor über das attraktivste Wertentwicklungspotenzial verfügt, werden sie ihre Sparziele nicht erreichen können.“. „Um seinen Lebensstandard auch im Alter halten zu können, ist dieser Wertzuwachs im Rahmen der Altersvorsorge zu gering – zumal er von der Inflation aufgezehrt wird.“

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  DER GELDANLAGE-CHECK - THOMAS MEIER IM VIDEO-INTERVIEW MIT N-TV

Thomas Meier, Head of Equity Fund Management bei MainFirst, spricht mit n-tv über die Aussichten für deutsche Anleger im kommenden Jahr.

  Weiterhin Wachstum in Schwellenländern – ein Interview mit Cornel Bruhin über erwartete Entwicklungen

Der Fondsmanager und Experte für Emerging Markets rechnet weiterhin mit Wachstum in Schwellenländern, da die Rohstoffpreise steigen und die Schwellenländer mitziehen. Besonders attraktiv für Investoren ist laut Bruhin Lateinamerika. 

Lesen Sie weitere Details im Interview mit der SonntagsZeitung

  Kurze Einschätzung zur europäischen Wirtschaft von Olgerd Eichler

Der Fondsmanager rechnet weiterhin mit Wachstum trotz politischer Herausforderungen, wobei besonders zyklische Unternehmen eine gute Gewinnentwicklung erwarten lassen.