News / Insights

  Wahlen in Frankreich eröffnen Chancen bei Staatsanleihen

Frankfurt am Main, 06. März 2017 Die aktuellen Prognosen für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich haben die Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen in den vergangenen Monaten deutlich in die Höhe getrieben. Dadurch ergeben sich attraktive Chancen für Anleger, denn die Anleihenmärkte haben die Risiken durch die französische Präsidentschaftswahl bereits eingepreist und bieten aktuell entsprechend hohe Renditechancen. „Die Anleger sorgen sich vor einem Wahlsieg der euroskeptischen Marine Le Pen. Mit Blick auf aktuelle Wahlprognosen halten wir diese Betrachtung allerdings für einseitig“, erklärt Adrian Daniel, Fondsmanager des MainFirst Absolute Return Multi Asset. Insbesondere steigende Umfragewerte des unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron (En Marche!) würden bei den derzeit hohen Risiko-Spreads attraktive Chancen bei französischen Staatsanleihen eröffnen.

Spreads französischer Staatsanleihen weiten sich 
Während die Rendite von Obligations Assimilables du Trésor (OATs) mit einer Laufzeit von zehn Jahren im dritten Quartal 2016 noch bei 0,1 Prozent lag, notiert diese mittlerweile bei 0,9 Prozent. Und das, obwohl die Europäische Zentralbank jeden Monat französische Anleihen im Wert von 14,2 Milliarden Euro erwirbt. Gegenüber deutschen Bundesanleihen hat sich der Spread in den vergangenen sechs Monaten von 25 auf 70 Basispunkte ausgeweitet. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre lag die Zinsdifferenz bei 39 Basispunkten.

Aus Anlegersicht ist die Wahl laut Daniel ein binäres Ereignis: Mit Macron und Francois Fillon von den Republikanern stünden gleich zwei Präsidentschaftskandidaten für notwendige Strukturreformen, insbesondere für einen flexibleren Arbeitsmarkt. Der Unsicherheit um die Eurozone durch le Pen stehe somit die Chance auf Reformen gegenüber, vergleichbar mit der deutschen „Agenda 2010“. Da in Deutschland derzeit die Produktionsgewinne schrittweise eingebüßt würden, könne womöglich mit einem politischen Umschwung die volkswirtschaftliche Führungsrolle in Europa auf Frankreich übergehen.

Le Pens Siegchancen bei Stichwahl fraglich
„Le Pen führt aktuell zwar die Umfrageergebnisse für den ersten Wahlgang an, allerdings deuten die Umfragewerte an, dass dieser Vorsprung im ersten Anlauf nicht für eine absolute Mehrheit reichen dürfte.“ Auf dieser Basis rechnet der MainFirst-Fondsmanager mit einer Stichwahl zwischen Le Pen und Macron: Das belegten auch die Umfragen für den zweiten Wahlgang, nach denen Macron 18 Punkte vor der Rechtspopulistin liegt. Und selbst im eher unwahrscheinlichen Falle eines Wahlsiegs Le Pens sei abzuwarten, in wie weit sich ihre Ankündigungen einer Schwächung der EU umsetzen lassen. „Die Mehrheit der Nationalversammlung könnte diese Pläne blockieren“, relativiert Daniel.

Lesen Sie eine ausführliche Einschätzung unseres Fondsmanagers Adrian Daniel hier

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  MainFirst Top European Ideas Fund empfohlen als Basisinvestment

Fuchsbriefe bezeichnet die Investmentstrategie des MainFirst Top European Ideas Fund als chancenreiches Investment in unterbewertete europäische Unternehmen mit hohem Wachstumspotential.

  Gute Aussichten für europäische Aktienmärkte laut Olgerd Eichler

Die Rahmenbedingungen für Wachstum an den Aktienmärkten sind vorhanden und dies wird sich auch trotz der Herausforderungen 2017, laut Eichler im Interview mit Euro am Sonntag, nicht ändern.

  Top-Fondsmanager Olgerd Eichler sagt: Zykliker kehren zurück

+365In einem Gastbeitrag bei der Börsen-Zeitung gibt Olgerd Eichler eine Einschätzung der kommenden wirtschaftlichen Entwicklungen. Nachdem nichtzyklische Titel bei den niedrigen Zinsen in den letzten Jahren starke Kursgewinne verzeichnen konnten, ist nun u.a. mit der Zinswende und den wachsenden Inflationsraten davon auszugehen, dass zyklische Titel ihr im zweiten Halbjahr 2016 begonnenes Wachstum fortsetzen werden. 

  Erfolgreiche Anlage im Niedrigzinsumfeld: Wie Investoren Renditeprobleme vermeiden können

Thomas Meier, Head of Equity Fund Management, erklärt im Focus, was die Herausforderungen angesichts des Niedrigzinsumfelds und der steigenden Inflation sind und wie Investoren durch das richtige Anlageverhalten trotzdem attraktive Renditen erzielen können. 

  MAINFIRST GERMANY FUND GEWINNT ERNEUT DEUTSCHEN FONDSPREIS

(Mannheim 25.01.2017) MainFirst freut sich gemeinsam mit Olgerd Eichler über die erneute Verleihung des Deutschen Fondspreises in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland“ für den MainFirst Germany Fund A (ISIN LU0390221256)

Das Erfolgskonzept des Top-Fondsmanagers Eichler ist die Investition in häufig unterbewertete deutsche Mittelstandsunternehmen. Die Auswahl der Einzeltitel basiert auf strikten Auswahlkriterien wie soliden Bilanzen, überdurchschnittlichem Gewinnwachstum und hervorragendem Management. Das Ziel der Fondsmanager Olgerd Eichler, Evy Bellet und Alexander Dominicus ist dabei, langfristig eine attraktive Wertentwicklung für Investoren zu erzielen.

Mit dem Deutschen Fondspreis werden Gesellschaften für ihre besonders herausragenden Anlageergebnisse ausgezeichnet. Die Auswahl der besten Fonds jeder Kategorie wird dabei vom renommierten Institut für Vermögensaufbau (IVA) verantwortet, das die aktive Managementleistung auf Basis einer eigens entwickelten Portfolio- und Risikoanalyse bewertet.

Bei Fragen zum Produkt kontaktieren Sie gerne: Thomas Hammer, Head of Retail Business Development, Telefon: +49 (69) 78808 143 oder thomas.hammer(at)mainfirst.com oder besuchen Sie die Fondsdetailseite des MainFirst Germany Fund.

  Anleger in Deutschland steuern auf ein massives Renditeproblem zu

Frankfurt am Main, 17. Januar 2017 Für deutsche Anleger haben sich die Chancen, bei unveränderter Vermögensallokation eine nachhaltige Wertentwicklung zu erzielen, dramatisch verschlechtert. Zu dieser Einschätzung kommt der unabhängige Finanzdienstleister MainFirst in einer aktuellen Studie.

Demnach wird der Durchschnittsdeutsche, betrachtet man nur das aktuelle Marktumfeld, zukünftig nur noch eine Rendite von 1,5 Prozent erzielen können, sofern er seine Vermögensaufteilung nicht ändert. Inflationsbereinigt dürfte die Performance seines Portfolios dann mit -0,3 Prozent sogar im negativen Bereich liegen. 

Portfolios deutscher Anleger gefährlich stark auf Zinserträge ausgerichtet

„Die Entwicklung ist alarmierend “, sagt Thomas Meier, Investment-Experte bei MainFirst. Die Vermögenswerteallokation der Deutschen habe ihnen in den vergangenen Jahren zwar attraktive Renditen beschert – allerdings nur dank einer noch nie dagewesenen Hausse an den Zinsmärkten. „Nach unseren Berechnungen hat die aktuelle Vermögenswerteallokation privater Haushalte in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt eine Wertsteigerung von jährlich 2,8 Prozent ermöglicht – in den vergangenen 20 Jahren lag der Wertzuwachs sogar bei 4,1 Prozent pro Jahr. Doch diese Zeiten sind angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase vorbei“, betont Meier. Mit einer Gewichtung von rund 78 Prozent sei das durchschnittliche deutsche Portfolio zu stark auf Versicherungen, Standardgarantien und klassische Einlagen ausgerichtet. Die Folge: Bei unveränderter Anlagestrategie werden die Deutschen ihre Sparziele erst später erreichen – oder sie müssen ihre Sparsumme deutlich erhöhen.

Aktien als wesentlicher Renditetreiber für die Zukunft

„Dieser Entwicklung können die deutschen Anleger nur durch eine veränderte Portfolioallokation entgegenwirken“, ist Meier überzeugt. „Ohne eine deutliche Erhöhung des Aktienanteils, der auf lange Sicht nach wie vor über das attraktivste Wertentwicklungspotenzial verfügt, werden sie ihre Sparziele nicht erreichen können.“. „Um seinen Lebensstandard auch im Alter halten zu können, ist dieser Wertzuwachs im Rahmen der Altersvorsorge zu gering – zumal er von der Inflation aufgezehrt wird.“

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  DER GELDANLAGE-CHECK - THOMAS MEIER IM VIDEO-INTERVIEW MIT N-TV

Thomas Meier, Head of Equity Fund Management bei MainFirst, spricht mit n-tv über die Aussichten für deutsche Anleger im kommenden Jahr.

  Weiterhin Wachstum in Schwellenländern – ein Interview mit Cornel Bruhin über erwartete Entwicklungen

Der Fondsmanager und Experte für Emerging Markets rechnet weiterhin mit Wachstum in Schwellenländern, da die Rohstoffpreise steigen und die Schwellenländer mitziehen. Besonders attraktiv für Investoren ist laut Bruhin Lateinamerika. 

Lesen Sie weitere Details im Interview mit der SonntagsZeitung

  Kurze Einschätzung zur europäischen Wirtschaft von Olgerd Eichler

Der Fondsmanager rechnet weiterhin mit Wachstum trotz politischer Herausforderungen, wobei besonders zyklische Unternehmen eine gute Gewinnentwicklung erwarten lassen.  

  Cornel Bruhin erläutert positive Entwicklungen in Schwellenländern

Der Fondsmanager und Experte für Emerging Markets spricht in der Börsen-Zeitung über die gute Entwicklung der Schwellenländer im Jahr 2016 und zeigt auf, wo es Potenzial für weiteren Aufschwung gibt. 

  Die Haron Holding AG will ihre Anteile an der MainFirst Holding AG aufstocken – keine Auswirkungen auf die Geschäftspolitik von MainFirst und die Dienstleistungen für Kunden

Frankfurt am Main, 24. November 2016 Die Haron Holding AG plant, ihre Anteile an der MainFirst Holding AG aufzustocken. Dazu hat die Haron Holding, die bislang 44,9 Prozent des Aktienkapitals der MainFirst Holding hält, ein Kaufangebot an die Aktionäre der MainFirst Holding gerichtet, um weitere 29 Prozent des Aktienkapitals zu erwerben. Das Angebot unterliegt, wie jede solche Transaktion, der Zustimmung der BaFin im Rahmen eines Inhaberkontrollverfahrens. 

Das Management, die Partner und der Verwaltungsrat der MainFirst Holding AG begrüßen das Angebot der Haron Holding. Haron ist seit zwei Jahren Aktionär von MainFirst und unterstützt das Geschäftsmodell und die Strategie der MainFirst-Gruppe. Diese beruhen zum einen auf der europäischen Aktien-Brokerage-Plattform mit einem qualitativ sehr hochwertigen Research und zum anderen auf dem erfolgreichen Multi-Boutique-Ansatz des Asset Managements, in dem sehr erfahrene Fund-Management-Teams ihre jeweiligen Investment-Stile klar umsetzen. Auf die Geschäftspolitik und die Dienstleistungen für die Kunden von MainFirst hat eine Übernahme der Mehrheit des Aktienkapitals durch Haron keinen Einfluss. Haron Holding ist ein langfristiger Investor und zuverlässiger Partner für MainFirst.

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  Die Chancen des antizyklisches Investierens erklärt von Olgerd Eichler

Olgerd Eichler, Fondsmanager des MainFirst Germany Fund, erklärt, was man beachten muss, um erfolgreich antizyklisch zu investieren. 

  "Wir sagen Danke" - MainFirst Charity Day 2016

„Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern für die überaus rege und erfolgreiche Teilnahme an unserem diesjährigen CHARITY DAY bedanken.

Mit Ihrem Beitrag gelingt es uns, die Arbeit der MAINFIRST CHARITY auch zukünftig sicherzustellen und viele wichtige soziale Projekte zu unterstützen. Herzlichen Dank.“

  Alexander Dominicus erläutert das Erfolgskonzept deutscher Mittelständler in der Börsen-Zeitung

Der Fondsmanager geht auf den Erfolg deutscher Mittelstandsunternehmen ein und zeigt, wie z.B. durch ihre starke Spezialisierung in Nischenmärkten und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung neue Produkte zu Marktführern werden. 

  MainFirst Charity Day 2016

Nach dem positiven Feedback und erzielten Erlösen seit 2001 von insgesamt über EUR 3 Mio. für unser soziales Engagement veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder einen MAINFIRST CHARITY DAY.

Am 17. November werden alle im Equity Brokerage erzielten Kommissionseinnahmen an unsere gemeinnützige MAINFIRST CHARITY gGMBH abgeführt und von dort weiter an verschiedene soziale Einrichtungen im In- und Ausland gespendet. Die Auswahl der Projekte erfolgt in enger Abstimmung mit unseren Mitarbeitern, die oftmals einen persönlichen Kontakt zu den jeweiligen Organisationen unterhalten. Wir begleiten insbesondere die Förderung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die Bekämpfung und Linderung von unheilbaren Krankheiten sowie eine allgemeine Verbesserung der Lage von akut in Not geratenen Menschen.

Wir unterstützen in Deutschland seit mehreren Jahren den Deutschen Kinderschutzbund und die Frankfurter Tafel, fördern die Integration von Flüchtlingen und haben ein Schülerstipendiat für neu zugewanderte Jugendliche übernommen. In UK unterstützen wir ein Kinder-Hospiz, in den Vereinigten Staaten eine Einrichtung für krebskranke Kinder und deren Familien und in Italien zwei therapeutische Einrichtungen für schwerkranke Kinder.

Weiterhin bemühen wir uns, in Krisensituationen ad hoc zu helfen. Wir haben in diesem Jahr eine Spende für die Opfer des Hurrikan „Matthew“ geleistet, der große Schäden im südlichen Haiti angerichtet hat.

Wir hoffen, dass Sie uns im unserem sozialen Engagement unterstützen und uns ermöglichen, die Projekte, die wir bereits seit einigen Jahren betreuen, auch weiterhin fördern zu können. Wir erhoffen uns hieraus eine gezielte und wirkungsvolle Hilfe.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung am MAINFIRST CHARITY DAY. Unser Sales-Team steht Ihnen für weitere Rückfragen gern zur Verfügung.“

 

 

  Preise für ausgezeichnetes Fondsmanagement bei den Sauren Awards

MainFirst Asset Management freut sich, auch 2016 für die folgenden Sauren Awards ausgezeichnet worden zu sein: 

  • zwei Goldmedaillen für Olgerd Eichler für ausgezeichnetes Fondsmanagement in der Kategorie „Aktien Europa“
  • zwei Goldmedaillen für Olgerd Eichler für ausgezeichnetes Fondsmanagement in der Kategorie „Aktien Deutschland“
  • eine Goldmedaille für Cornel Bruhin für ausgezeichnetes Fondsmanagement in der Kategorie „Unternehmensanleihen Schwellenländer“

Die Goldmedaillen werden für herausragende Fondsmanagementleistungen vergeben. Oliver Haseley, Leiter des Geschäftsbereichs Asset Management bei MainFirst, sagt dazu: „Wir freuen uns, darüber, dass unsere Fondsmanager erneut ausgezeichnet wurden. Gerade in Zeiten schwieriger Marktlagen bestätigt dies unsere Strategie, Persönlichkeiten mit starkem Charakter zu wählen. Denn die Wertenwicklung des MainFirst - Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced beträgt zum Beispiel 16,1 % für die ersten 9 Monate dieses Jahres und outperformt damit deutlich die Benchmark.

„Derzeit sind die Schwellenmärkte stark im Umschwung begriffen“, erklärt Fondsmanager Cornel Bruhin. „Die Rohstofftitel sind stark im Preis gestiegen und mit ausgewählten Unternehmensanleihen lassen sich attraktive Renditen erzielen. Daher analysieren wir permanent den Markt nach langfristig vielversprechenden Unternehmen, um auch zukünftig die Outperformance zu erzielen, die unsere Investoren von uns erwarten.

  DIVIDENDEN ALS ALTERNATIVE – THOMAS MEIER IM EURO FONDSXPRESS

Diversifiziert und benchmarkfrei zu investieren ist Teil der Strategie des MainFirst SICAV II - Global Dividend Stars. Bei der Umsetzung konzentriert sich Thomas Meier, Head of Equity Fund Management, vor allem auf unterbewertete Titel mit hohem Wachstumspotential. 

 Lesen Sie den vollständigen Artikel im €uro Fondsxpress (Ausgabe 37/2016) 

 

 

 

 

  Eichler spricht im fondsxpress über den MainFirst - Top European Ideas Fund

Der Fondsmanager erklärt die Anlagestrategie hinter dem MainFirst - Top European Ideas Fund. Diese beinhaltet langfristig in unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotential zu investieren. 

  Umschwung in den Emerging Markets: Drei gute Gründe, warum Schwellenländer interessante Anlagemöglichkeiten bieten

Frankfurt am Main, 10. August 2016 Die Schwellenländermärkte stehen vor einem Turnaround. Für eine positive Entwicklung sprechen aktuell drei Faktoren: die Erholung am Rohstoffmarkt, die langfristigen Implikationen des Brexit-Referendums sowie die zögerliche Haltung der Federal Reserve (FED). Aus diesen ergeben sich interessante Chancen bei Unternehmensanleihen, sowohl im Investment- als auch im High-Yield-Segment. Zu dieser Einschätzung kommt Thomas Rutz, Fondsmanager des MainFirst – Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced und des MainFirst – Emerging Markets Credit Opportunities Fund.

Ende der Baisse am Rohstoffmarkt in Sicht 
Die Erholung der Rohstoffpreise ist Rutz zufolge der wichtigste Faktor für neues Wachstum in den Schwellenländermärkten, immerhin sei die Rohstoffförderung für etwa 50 Prozent ihrer wirtschaftlichen Entwicklung verantwortlich. „Der Ölpreis, der als wichtiges Stimmungsbarometer für die Schwellenländer gilt, liegt nun bedeutend höher als zu Beginn des Jahres und handelte vor rund einem Monat  knapp unterhalb der psychologischen Marke von 50 US-Dollar pro Fass für die Sorte WTI“, so Rutz. Die Preise für Gold, Silber, Kupfer, Zink und Zucker verzeichneten bereits seit Mitte Februar einen nachhaltigen Aufwärtstrend. Ein entsprechend starkes Aufholpotenzial böten auch weiterhin Unternehmensanleihen aus der Rohstoffbranche. „Zwar ist der Markt vergleichsweise eng und die Anzahl der attraktiven Titel gering, jedoch haben insbesondere die Neuemissionen gut performt“, so Rutz. Der Fondsmanager setzt primär auf einen Bottom-Up-Ansatz und verstärkt derzeit vor allem sein Engagement in Lateinamerika – dort könnten die höheren Rohstoffpreise eine stärkere positive Wirkung entfalten.  

Brexit – Das Image der „sicheren Häfen“ bröckelt 
Auch das Brexit-Votum hat Auswirkungen auf die Schwellenländer. Rutz zufolge habe der unerwartete Ausgang des EU-Referendums in Großbritannien am Image der vermeintlich „sicheren Häfen“ gekratzt. „Wir beobachten am Markt eine neue Mentalität: Europa gilt nicht länger als heiliger Gral. Und obwohl wir die erste Brexit-Schockwelle relativ glimpflich überstanden haben, ist mit längerfristigen Implikationen zu rechnen – das gilt insbesondere für den Immobilienmarkt.“ Rutz geht davon aus, dass Großbritannien aufgrund des EU-Austritts in die Rezession rutschen wird. Dies würde sich auch  negativ auf das paneuropäische Wirtschaftswachstum auswirken, und zwar mit bis zu 0,5 Prozentpunkten. „Vor diesem Hintergrund ist mit einer längeren Laufzeit der aktuellen EZB-Geldpolitik und dem daraus resultierendem Niedrigzinsumfeld zu rechnen“, so Rutz. Auf der Suche nach Renditen steige die Nachfrage nach Schwellenländeranleihen, insbesondere im High-Yield-Segment. Dies zeige sich dem Fondsmanager zufolge an konstanten Kapitalzuflüssen innerhalb dieser Anlageklasse.  

Beschränkter Einfluss der US-Notenbankpolitik 
Gleichzeitig nimmt nach Ansicht von Rutz der Einfluss der US-Notenbankpolitik derzeit ab. Zunächst seien die Schwellenländermärkte durch Äußerungen von verschiedenen Regionaldirekten der FED ausgebremst worden, wonach die Möglichkeit von Zinserhöhungen vom Markt unterschätzt würde. Daraufhin habe der US-Dollar zugelegt und eine Konsolidierung in den Schwellenländern ausgelöst. „Die Haltung der FED wird aber immer zurückhaltender. Trotz zuletzt positiver Arbeitsmarktdaten ist es ein offenes Geheimnis, dass die US-Zinswende – wenn überhaupt – nur schrittweise erfolgen wird. Dies mindert ihren Einfluss auf die Emerging Markets“, erklärt Rutz und ergänzt: „Zudem haben sich die Lokalwährungen der Schwellenländer stabilisiert, wodurch auch die Auswirkungen eines stärkeren US-Dollar gedämpft werden.“ 

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Über MainFirst Asset Management 
MAINFIRST ASSET MANAGEMENT ist eine unabhängige europäische Multi-Boutique mit einem aktiven Managementansatz. Das Unternehmen verwaltet Publikumsfonds und individuelle Spezialmandate und konzentriert sich mit seinem Multi-Boutique-Ansatz auf Investmentstrategien in ausgewählten Asset-Klassen, nämlich Equities, Fixed Income und Multi Asset. Erfahrene Portfolio Management-Teams entwickeln Strategien mit hohem Active Share und individuellen Investmentprozessen. Das Unternehmen verbindet somit die Expertise und Flexibilität fokussierter Investment-Teams mit den Stärken und klar definierten Prozessen einer breit aufgestellten internationalen Plattform. MainFirst Asset Management ist Teil der MainFirst Gruppe, welche mit etwa 200 Mitarbeitern an den Standorten Frankfurt, London, Luxemburg, Mailand, München, New York, Paris und Zürich tätig ist. 
Nähere Informationen (inklusive rechtlicher Hinweise) finden Sie unter www.mainfirst.com

  Chancen durch Investition in den deutschen Mittelstand - Thomas Hammer im Interview mit Der Aktionär TV

Thomas Hammer, Head of Retail Business Development bei MainFirst, erläutert die Chancen, die sich im derzeitigen Marktumfeld bieten und wie man durch gezielte Investition in deutsche Mittelstandsunternehmen langfristig hohe Renditen erzielen kann. 

  Kommentar von MainFirst Asset Management zum EU-Referendum

Im Referendum haben sich 51,9 % der Briten für einen Austritt aus der EU ausgesprochen. Dies ist eine historische Entscheidung, deren Auswirkungen noch unklar sind.

Die ersten Reaktionen auf den Brexit waren rasante Kurseinbrüche, besonders für das Britische Pfund und die Aktienindizes, insbesondere beim Bankensektor. Dem kurzfristigen Abverkauf der Aktien folgte eine rasche Erholung, mittlerweile befinden wir uns wieder fast auf dem Niveau von vor zwei Wochen.

Dennoch ist damit zu rechnen, dass die Märkte volatiler bleiben und es immer wieder Schwächephasen geben wird, da die Ungewissheit so lange anhalten wird, bis es eine klare politische Lösung für Großbritannien gibt. Derzeit sind viele Möglichkeiten denkbar, von einem Status ähnlich dem von Norwegen, welches eng an die EU angegliedert ist, so dass der Personen- und Warenverkehr frei stattfinden kann, und bei dem Norwegen von den Wirtschaftsabkommen der EU profitiert, bis zu einer kompletten Abspaltung von der europäischen Wirtschaftsunion.

Schon jetzt dämpft diese Unsicherheit die Investitionsfreude, denn sie macht neue und langfristige Projekte mit Großbritannien weniger attraktiv. Zusätzlich kann es auch zur Verlagerung von Standorten und Arbeitsplätzen kommen. Voraussichtlich werden diese Faktoren zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Großbritannien führen. Die Bank of England rechnet sogar mit einer technischen Rezession (also einem Rückgang des Wirtschaftswachstums über zwei Quartale).

Diese Aussichten werden natürlich auch Auswirkungen auf die europäischen Märkte haben. So ist davon auszugehen, dass sich das gesamteuropäische Wirtschaftswachstum zeitweilig reduzieren wird. Insgesamt sollte dieses Szenario jedoch nicht die Ausmaße einer Rezession annehmen, da die europäischen Märkte und die Unternehmen stabil genug aufgestellt sind, um mit den Entwicklungen umzugehen.

Da die Notenbanken schon signalisiert haben, dass sie bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen werden, um die Liquidität in den Märkten zu gewährleisten und der Wirtschaft unter die Arme zu greifen, und selbst die Federal Reserve Bank im Rahmen ihrer Zinsanpassungen die Auswirkungen des Brexit abwartet, bleiben Aktien weiterhin für Anleger als Assetklasse besonders attraktiv.

Insgesamt gesehen kann die derzeitige Lage also sogar Chancen bieten, ausgewählte Aktien bei starken Kursrückgängen zu erwerben und durch die spätere Erholung der Werte zu profitieren – sofern Investoren die Volatilität aushalten können.

  Dividenden als struktureller Trend – Thomas Meier im Video-Interview

Thomas Meier, Fondsmanager bei MainFirst, sprach am 1. Juni mit Das Investment über Dividenden als struktureller Trend. In der derzeitigen Niedrigzinsphase sollten sie – wegen den steigenden Dividendenausschüttungen und den guten Bilanzen der Unternehmen – elementarer Bestandteil gut diversifizierter Portfolios sein. 

  Taxi Talk mit Olgerd Eichler – Eine Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland

Der Fondsmanager des MainFirst - Germany Fund rechnet aufgrund verschiedener Faktoren mit einer erheblichen Steigung des DAX bis Jahresende. Als Gründe nennt er die robuste Konjunktur in Deutschland, das niedrige Zinsniveau und die gute Gewinnspanne vieler Unternehmen. Für seinen Fonds setzt er vor allem auf sogenannte Hidden Champions, die in Nischenmärkten innovative Produkte entwickeln und oft Weltmarktführer sind. Für Anleger ergeben sich daraus attraktive Dividenden und interessante Aktienwerte.